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Bachelorstudiengang Medizintechnik

 

Medizintechnik: Innovative Technologiebranche mit sehr guter Zukunftsperspektive! Die demographische Entwicklung lässt den Bedarf an umfangreicher medizinischer Betreuung steigen. Gleichzeitig wachsen in der Gesellschaft das Gesundheitsbewusstsein und das Streben nach mehr Lebensqualität. Eine vermehrte Aufmerksamkeit in der Vorsorge und eine durch Wohlstand erhöhte Nachfrage nach modernsten Behandlungsmethoden lassen insbesondere die Medizintechnik zum Wachstumsmarkt werden. Ob komplexe Röntgengeräte oder medizinische Prozessketten: Die Entwicklung innovativer Medizintechnik soll helfen, zukünftig immer früher und genauer Krankheiten zu erkennen, zu verhindern bzw. zu behandeln. Die Medizintechnikunternehmen und klinischen Einrichtungen brauchen deshalb spezialisierte Fachkräfte, die die Entwicklung in einer sehr innovativen Technologiebranche mit ausgesprochen guten Zukunftsperspektiven vorantreiben.
Qualifizierung für die Medizintechnik! Vor diesem Hintergrund führt der Bachelorstudiengang Medizintechnik zu einem ersten akademischen Abschluss. Die Absolventen sind qualifizierte technisch-orientierte Ingenieure mit Grundkenntnissen der Gesundheitsökonomie, die in Industrie und Dienstleistungsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen erfolgreich arbeiten können.

 
 

Zielsetzungen und Besonderheiten

 

Unsere Zielsetzung ist Ihr Studienerfolg! Das anwendungsorientierte und wissenschaftlich fundierte Studium im Bachelorstudiengang befähigt die Studierenden zu wissenschaftlicher Arbeit und Methodik und vermittelt theoretisch-analytische Fähigkeiten. Sie können sich mit neuen Aufgabenstellungen der Medizintechnik offen und kreativ auseinander setzen und Lösungen finden, bei denen sowohl technische als auch wirtschaftliche und soziale Aspekte Berücksichtigung finden. Zur Vorbereitung auf berufliche Aufgaben vermitteln wir zugleich kommunikative und soziale Schlüsselkompetenzen sowie die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln. Wir nehmen Ihre Betreuung ernst! Ein umfangreiches Betreuungs- und Beratungsprogramm ist fester Bestandteil des Studiums. Es umfasst eine verbindliche individuelle Studienfachberatung bereits vor dem Studium und an weiteren wichtigen Schnittstellen des Studiums (vor dem 5. Semester) sowie ein spezifisches Mentoring, das zu Ihrem individuellen Studienerfolg beitragen soll. So tragen wir dazu bei, den Studienerfolg unserer Studierenden sicherzustellen.

 
 
 

Einsatzfelder der Absolventen

 

Unsere Absolventen treffen auf ein sehr interessantes und komplexes Arbeitsfeld! Es ist insbesondere durch interdisziplinäre Arbeitsfelder sowie Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche in der Medizintechnik geprägt. Schnittstellen zwischen den medizinischen Anwendern, der Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsabteilung und den Zulieferern gehören zum Arbeitsalltag eines Medizintechnikers. Ihre ingenieur- und naturwissenschaftlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, ihr solides medizinisches Wissen sind hierfür ebenso eine gute Voraussetzung wie ihre soziale Kompetenz und ihr Basiswissen für ökonomische Sachverhalte und Zusammenhänge bei der Entwicklung und Markteinführung von Produkten für die Gesundheitswirtschaft. Medizintechnik als Jobmotor! Die Nachfragesituation der Wirtschaft belegt: Stellenangebote von Medizintechnik-Unternehmen haben sich mehr als verdoppelt, die Medizintechnik besitzt als Jobmotor eine besondere Bedeutung. Dabei sind die Einsatzfelder im Bereich der Medizintechnik überaus vielfältig. Absolventen des Bachelorstudiengangs Medizintechnik sind in der Medizintechnikindustrie (Produktentwicklung, Produktmanagement, Produktvertrieb und Produktschulung) oder in Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft (Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen) mit unterschiedlichem Aufgabenspektrum tätig.

 
 
 

Studienaufbau

 

Der Bachleorstudiengang Medizintechnik umfasst sechs Semester. Er ist ein hochschulübergreifender Studiengang der Hochschule Bremerhaven unter Mitwirkung der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft GmbH Bremen und unter Einbeziehung externer Spezialisten. Neben den technisch orientierten Themengebieten Medizinische Apparatetechnik, Ingenieurmedizin und Medizininformatik umfasst er das Themengebiet Gesundheitswirtschaft, womit er einer Forderung der Industrie Rechnung trägt. Themenschwerpunkte strukturieren den Studienaufbau! Der Bachelorabschluss berechtigt die Absolventen zu einem weiterführenden Masterstudium, das direkt nach dem ersten Abschluss oder auch nach einer gewissen Zeit der Berufstätigkeit möglich ist. An der Hochschule Bremerhaven ist für die Medizintechnikabsolventen derzeit der anwendungsorientierte Masterstudiengang „Medizintechnik“ geplant. Selbstverständlich kann auch an anderen Fachhochschulen, Hochschulen oder Universitäten im In- und Ausland ein Masterstudium begonnen werden.

Der Studienaufbau gliedert sich in sieben Themenschwerpunkte:

Grundlagen der Ingenieurwissenschaften
Medizin
Medizinische Informatik
Ingenieurmedizin
Gesundheitswirtschaft
Fachübergreifende Schlüsselqualifikationen Medizintechnik

 
 
 

Module im Studiengang

 
  • Analysis
  • Arbeitstechniken und Kommunikation
  • Berufsethik
  • Bildgebende Apparatetechnik
  • Biosignalerfassung
  • Biosignalverarbeitung
  • CAD
  • Einführung in die Medizininformatik und Vertiefung
  • Einführung in die Medizintechnik
  • Grundlagen Elektrotechnik
  • Grundlagen Gesundheitswirtschaft
  • Investition und Finanzierung
  • Lineare Algebra
  • Medizin
  • Medizinische Apparatetechnik
  • Medizinische Mess- und Regeldungstechnik
  • Medizinische Prozessketten
  • Medizinische Terminologie
  • Medizinrecht
  • Physik
  • Qualitätsmanagement
  • Rechnerarchitektur
  • Rechnernetze
  • Sicherheit medizinischer Geräte
  • Sprachen
  • Technische Mechanik
  • Wahlpflichtfächer
  • Wechselströme und Schaltungstechnik
  • Werkstoffe für den Medizinischen Einsatz
  • Werkstofforientierte Fertigungsprozesse
 
 
 

Praxisbezug des Studiums

 

Um zielorientiert auf den Beruf vorzubereiten, sind im Studium umfangreiche Praktika und Übungen vorgesehen, die in kleinen Gruppen unterrichtet werden. Insgesamt besitzt der Bachelorstudiengang einen klaren Praxisbezug, der den Studierenden insbesondere in den medizinischen Fächern Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die auf einer theoretischen Basisausbildung aufbauen. Dies erfolgt in Verbindung mit aktuellster Technik, wozu auch Großgeräte und Komplexsysteme im Livebetrieb gehören. Dieser Anspruch an praxisnahe Ausbildung wird durch die Einbindung von Fachleuten aus Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie aus Unternehmen der medizintechnischen Industrie, teilweise mit Unterstützung aktuellster medizintechnischer Diagnostik und Therapie, sichergestellt. Durch die Möglichkeit des Erwerbs von Zusatzqualifikationen in Verbindung mit einer Zertifizierung durch externe Institutionen wird eine weitere Ebene der praxisorientierten Ausbildung erreicht. Das wissenschaftliche Praxisprojekt sowie die Bachelorarbeit jeweils mit Fragestellungen aus der technischen oder der medizinischen Praxis geben dem Studium eine zusätzliche Praxisorientierung, in der selbstständig ein Projekt aus dem ingenieurwissenschaftlich-medizinischen Tätigkeitsfeld zu bearbeiten ist.

 
 
 

Kooperationen

 

Studieren Sie in einem Netzwerk mit viel Kompetenz und Kontakten! Vernetzung und enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und forschungsorientierten Einrichtungen sowie mit der Gesundheitswirtschaft besitzen im Bachelorstudiengang einen hohen Stellenwert. Die bisherigen sehr positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit externen Personen und Institutionen sowie die Ausrichtung des neuen Studienprogramms Bachelor/Master haben ursächlich zur Weiterentwicklung des bestehenden Netzwerkes Medizintechnik mit einer inhaltlich engen und organisatorisch verbindlichen Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen geführt. Leistungen der Netzwerkpartner konnten in der Lehre nachhaltig verankert werden. Dabei kommt der Zusammenarbeit mit Ärzten und medizinischen Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu.
Zusammenfassend ist hervorzuheben: Der Bachelorstudiengang wird in einem Wissenschaftsverbund unter Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen realisiert. Hierzu wird eine enge Kooperation mit anderen öffentlichen und privaten Hochschulen und Forschungseinrichtungen im
Lande Bremen, den in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen Medizinern bzw. medizinischen Einrichtungen sowie Unternehmen der Medizintechnikbranche praktiziert.

 
 
 

Zulassungvoraussetzungen

 

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist in der Regel dieFachhochschulreife. Über Möglichkeiten für Sonderzulassungen informiert das Immatrikulationsamt der Hochschule Bremerhaven. Europäische und US-amerikanische Schulabschlüsse werden meist als gleichwertig anerkannt. Beim Schulabschluss aus einem anderen Land müssen die Zeugnisse für eine Vorprüfung der Prüfstelle ASSIST vorgelegt werden. Nähere Informationen gibt es unter www.uni-assist.de. Weiterhin werden sehr gute deutsche und gute englische Sprachkenntnisse erwartet. Ein englisches Sprachzertifikat wird bei der Zulassung zum Studium nicht vorausgesetzt. Für Studienbewerber, die keine fachpraktische Ausbildung durchlaufen haben, wird ein Praktikum vor Beginn des Studiums empfohlen. Nach der Zulassung zum Studium erfolgt im Rahmen des studienbegleitenden Betreuungs- und Beratungsprogramms eine individuelle und persönliche Studienfachberatung vor Aufnahme des Studiums.

 
 
 

Bewerbung

 

Um sich für den Studiengang Medizintechnik zu bewerben, muss das entsprechende Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt und mit allen erforderlichen Anlagen versehen rechtzeitig zum Ende der Bewerbungsfrist dem Immatrikulations- und Prüfungsamt der Hochschule Bremerhaven vorgelegt oder per Post zugesandt werden. Bewerbungstermine, Formulare und weitere Fristen sind auf der Homepage der Hochschule Bremerhaven zu finden oder können bei der Studienberatung erfragt werden. Es stehen jährlich 40 Studienplätze zur Verfügung. Eine Zulassungsbegrenzung ist derzeit nicht geplant. Ausländische Interessierte sollten neben der Bewerbung an die Hochschule rechtzeitig die weiteren Einreisebestimmungen beachten. Hier gibt die Deutsche Botschaft in den jeweiligen Ländern nähere Auskünfte (www.auswaertiges-amt.de).

 
 
 

Studienfachberatung

 

Die Zentrale Studienberatung steht für allgemeine Fragen zum Studiengang zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist:

Susanne Zerbst

Telefon: 

0471 4823 - 558

Fax:

0471 4823 - 555

szerbst@hs-bremerhaven.de


Fragen zur Zugangsvoraussetzung bzw. zur Zulassung zum Studium beantwortet das Immatrikulations- und Prüfungsamt. Ansprechpartnerin ist:

Für Fragen zu den fachlichen, detaillierten Inhalten des Studiengangs steht zur Verfügung:

Prof. Dr. Rainer Dammer

Telefon: 

0471 4823 - 438

Fax:

0471 4823 - 852

dammer@ttz-bremerhaven.de


 
 
 

Hochschullehrer im Studiengang

 

Name

Organisation

Sprechzeiten

Telefon

Dammer, Rainer

Studiengang Medizintechnik

0471 4823 - 438 

Eick, Olaf

Studiengang Medizintechnik

0471 4823 - 242 

Rascher-Friesenhausen, Richard

Studiengang Medizintechnik

Nach Vereinbarung.

0471 4823 - 241 

 
 
 

Projekt Qualitätssteigerung in der Mathematikausbildung von Schule und Hochschule

 

Was ist QsMB?

Der Studiengang Medizintechnik der Hochschule Bremerhaven hat sich die Optimierung der Mathematikausbildung mit Hilfe verschiedener Maßahmen als Ziel gesetzt. So startete im Oktober 2001 das Modellprojekt Mathematik. Im Rahmen dieses Projektes fand im März 2002 das 1. Forum Mathematik mit dem Thema "Welche Mathematik braucht ein(e) Ingenieur(in)?" statt. Aus dieser erfolgreichen Veranstaltung ergab sich die Zusammenarbeit von Hochschule und Schule im dreijährigen regionalen Verbundprojekt QsMB, das im August 2003 begann. Verbundpartner sind die Hochschule Bremerhaven (Studiengang Medizintechnik), der Magistrat der Stadt Bremerhaven, das Landesinstitut für Schule in Bremen und die Stiftung Alfred-Wegener-Institut (AWI). Gefördert wird es vom Senator für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen und dem Magistrat der Stadt Bremerhaven.
In seiner bisherigen Laufzeit hat das Projekt eine intensive inhaltliche Zusammenarbeit beider Institutionen realisiert und darauf aufbauend Maßnahmen etabliert, die eine Minimierung der inhaltlichen Problematiken im Fach Mathematik an der Schnittstelle von Schule zu Hochschule zur Folge haben sollen. Darüber hinaus sind die Projektergebnisse dauerhaft in die hochschulische Mathematikausbildung implementiert worden und werden auch zukünftig in Form von Lehrerfortbildungen, Diagnosesystemen und Unterrichtsentwicklungen in den Mathematikunterricht der Schulen einwirken.

Detailliertere und aktuelle Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www1.hs-bremerhaven.de/qsmb