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Bachelorstudiengang Produktionstechnologie

 

Globalisierung, Marktturbulenz und Kostendruck zwingen die Industrieunternehmen zur permanenten innovativen Anpassung ihrer Fabrik- und Produktionsstrukturen. In der heutigen Zeit ist die sichere Beherrschung der verschiedenartigen Produktionstechnologien für Unternehmen von besonderer Bedeutung. Der Begriff der „Industriellen Produktion“ umfasst hierbei alle erforderlichen Teilschritte zur Herstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Hierzu zählen u. a. die Aufgabenbereiche der Konstruktion, Arbeitsplanung, Fertigung und Montage. Innerhalb unseres täglichen Gesellschaftsbilds finden sich unzählige Gegenstände („Produkte“) unterschiedlichster Form, Farbe und Beschaffenheit. Das Ziel moderner, produzierender Unternehmen ist es, derartige Produkte unter den Gesichtpunkten höchster Effizienz für das Unternehmen, die Menschen und die Umwelt herzustellen. Dies ist das Einsatzgebiet eines Ingenieurs der Produktionstechnologie.

 
 

Zielsetzungen und Besonderheiten

 

Ingenieure der Produktionstechnologie sind einerseits stetig in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Produktion eingebunden und andererseits Problemlöser in Hinblich auf die Findung neuer Fertigungswege und –möglichkeiten. Als interdisziplinäre Kompetenzen wird von Produktionstechnikingenieuren Teamfähigkeit, gezieltes Management und soziale Kompetenz verlangt. Die Hochschule hat sich das Ziel gesetzt, Studierende der Produktionstechnologie zu fachkompetente, verantwortungsbewussten und lösungsorientierten Spezialisten auszubilden. Absolventen des Studiengangs sollten sich effizient in komplexe Fragestellungen einarbeiten und auf Basis eines breiten Basiswissens Lösungen finden können.

 

Das Bachelorstudium Produktionstechnologie beinhaltet:

  • Dreieinhalb Jahre Vollzeitstudium
  • Abschluss: Bachelor of Engineering (B. Eng.)
  • 30 Studienplätze pro Jahr
  • Unterrichtsprache: Deutsch
  • Ein Paxissemester
 
 

Einsatzfelder der Absolventen

 

Die Produktionstechnologie beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Ingenieure der Produktionstechnologie nutzen ihre erlernten technisch-wissenschaftlichen Kenntnisse zur wirtschaftlichen Herstellung von Erzeugnissen in produzierenden Unternehmen. Einsetzbar sind Produktionstechnologieingenieure branchenspeziell in Unternehmen der Maschen-, Anlagen-, Schiffbau-, Elektro-, Konsumgüter-, Fahrzeug- oder Luftfahrindustrie oder branchenübergreifend z.B. in Ingenieursbüros und Unternehmensberatungen.
Die hochschulseitige Qualifizierung ist auf die Übernahem von Leistungsfunktionen in sämtlichen produktionsrelevanten Aufgabenbereiten ausgerichtet wie z. B.:

  1. Konstruktion und Entwicklung
  2. Fertigungsplanung und -steuerung
  3. Instandhaltung
  4. Service
  5. Vertrieb
 
 
 

Studienaufbau

 

Der Bachelorstudiengang Produktionstechnologie umfasst sieben Semester. In den ersten drei Semestern werden grundlegende Kenntnisse der Mathematik, Physik. Technische Mechanik, Werkstoff- und Elektrotechnik und Konstruktionslehre vermittelt. Auf dieses Grundlagenwissen wird in den folgenden Semestern aufgebaut. Nach dem dritten Semester besteht für die Studierenden die Wahlmöglichkeit zwischen den zwei Studienrichtungen:

- Studienrichtung: Fertigungstechnik
- Studienrichtung: Mechatronik/Automatisierungstechnik

Der Aufbau der Lehrinhalte führt zu einer Spezialisierung und Vertiefung in die gewählte Studienrichtung und ist die ideale Grundlage für die im fünften Semester vorgesehene Praxisphase. Diese findet in einem produzierenden Industrieunternehmen statt. Ziel dieses Praxissemester ist es, unter Praxisbedingungen das erlernte Wissen anzuwenden und darüber hinaus auch Teamarbeit und Projektmanagement zu trainieren

 
 
 

Module im Studiengang

 

Allgemeines Grundstudium:

Studienrichtung
Fertigungstechnik

Studienrichtung
Mechatronik/Automatisierungstechnik

Analysis

Fertigungstechnik

Fertigungstechnik

Elektrotechnik

NC-Technik

NC-Technik

Physik

Werkstoffkunde

Werkstoffkunde

Technisches Zeichnen

Antriebstechnik

Antriebstechnik

CAD

Produktionsplanung

Produktionsplanung

Technische Mechanik

Fügetechnik

Automatisierungstechnik

Lineare Algebra

Maschinen- und Anlagenprojektieurng

Maschinen- und Anlagenprojektierung

Werkstofftechnik

CAD und FEM

Feldbustechnik

Thermodynamik

Fertigungstechnik

Digital- und Mikroprozesstechnik

Einführung in die Produktionstechnologie

Oberflächentechnik

Regelungstechnik

Wechselströme und Schaltungstechnik

Verbundwerkstoffe

Verbundwerkstoffe

Konstruktionslehre

Wahlpflichtfächer

Wahlpflichtfächer

Fertigungstechnik Grundlagen

Recht

Recht

Management

QM

QM

BWL



 
 

Projektarbeit und Praxissemester

 

Innerhalb des siebensemestrigen Studiums der Produktionstechnologie sind in verschiedenen Studienfächern Projektarbeiten vorgesehen, die überwiegend in Kleingruppen durchzuführen sind. So schärft beispielsweise ein fertigungsorientiertes Planspiel im Fach Maschinen- und Anlagenprojektierung die Anwendung des begeleitend in der Vorlesung erworbenen Wissens auf eine konkrete Fragestellung und trainiert gleichfalls die Teamfähigkeit der Studierenden. Im fünften Semester ist für die Studierenden eine Praxissemester im Umfang von 100 Arbeitstagen vorgesehen. Innerhalb dieses Studienabschnitts bekommen die Studierenden die Herausforderung geboten bei einem produzierenden Unternehmen unter „Ingenieurbedingungen“ Problemstellungen der Unternehmen zu erfahren und mit praxisrelevante Hilfsmitteln zu lösen. Hierbei stehen den Studierenden jeweils ein Betreuer der Hochschule, als auch ein Mentor aus dem Unternehmen zur Seite.

 
 
 

Internationalität

 

Im Jahr 2007 belief sich der Anteil der Beschäftigten in der produzierenden Industrie auf über 20% der Gesamtwirtschaft in Deutschland. Ingenieure der Produktionstechnologie sind neben dem nationalen auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt sehr gefragt. Das Fach Englisch ist fest über zwei Semester in den Studienplan im ersten und zweiten Semester integriert, welches die internationale Ausrichtung des Studienganges belegt. Darüber hinaus besteht für die Studierenden die Möglichkeit, aus dem hochschulübergreifenden Katalog des „Studiums Generale“ Wahlpflichtfächer mit internationaler Ausrichtung zu belegen, wie z. B. verschiedenste weitere Landessprachen und internationale Austauschprogramme. Hierzu unterhält die Hochschule Bremerhaven Kooperationen u. a. zu Hochschulen in Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, den Niederlanden und Großbritannien. Für eine Beratung hierzu steht den Studierenden das International Office mit Rat und Tat zu Seite.

 
 
 

Praktikum

 

Als Vorbereitung auf das Studium wie auch auf die beruflichen Tätigkeiten als Ingenieur sollten Studienbewerber über fachpraktische Erfahrungen verfügen. Sofern Studienbewerber keine fachpraktische Ausbildung durchlaufen haben, wird ihnen ein Praktikum von mindestens 12 Wochen Dauer vor Aufnahme des Studiums oder während des Grundstudiums empfohlen.

Die fachlichen Inhalte des Praktikums sollten sich an der angestrebten Studienrichtung orientieren. Eine Aufteilung des Praktikums in mehrere Praktika kann sinnvoll sein.

 
 
 

Zulassungsvoraussetzung

 

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die Fachhochschulreife. Über Möglichkeiten der Sonderzulassung informiert das Immatrikulations- und Prüfungsamt der Hochschule Bremerhaven. Europäische und US-amerikanische Schulabschlüsse werden meist als gleichwertig anerkannt. Nicht-deutschen Bewerbern empfehlen wir eine Vorprüfung der Bewerbung empfehlen wir eine Vorprüfung der Bewerbungsunterlagen durch die Prüfstelle ASSIST. Nähere Informationen gibt es unter www.uni-assist.de.
Für Studienbewerber, die keine fachpraktische Ausbildung durchlaufen haben, wird ein Praktikum vor Beginn des Studiums empfohlen. Weiterhin sind Basiskenntnisse der englischen Sprache Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums. Erwartet wird das Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens. (nähere Infos unter www.hs-bremerhaven.de/Sprachqualifikationen.html).

 
 
 

Bewerbung

 

Um sich für den Studiengang Produktionstechnologie zu bewerben, müssen das entsprechende Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt und mit allen erforderlichen Anlagen versehen rechtzeitig zum Ende der Bewerbungsfrist dem Immatrikulationsamt der Hochschule vorgelegt oder per Post zugesandt werden.
Das Formular ist bei der Studienberatung oder auf der Homepage der Hochschule Bremerahaven erhältlich.
Bewerbungstermine und sonstige Fristen werden auf der Homepage veröffentlicht oder können bei der Studienberatung erfragt werden. Produktionstechnologie ist zurzeit nicht zulassungsbeschränkt (bitte achten Sie auf aktuelle Nachrichten auf der Hochpage). Ausländische Interessierte sollten - neben der Bewerbung an die Hochschule rechtzeitig die weiteren Einreisebestimmungen beachten. Hier gibt die Deutsche Botschaft in den jeweiligen Ländern nähere Auskünfte (www.auswaertiges-amt.de). Die Zulassung erfolgt jeweils zum Wintersemester.

 
 
 

Studienberatung

 

Studienerstberatung

Wiebke Pilarski

Telefon: 

0471 4823 - 556

wpilarski@hs-bremerhaven.de


Für Fragen zu den fachlichen, detaillierten Inhalten des Studiengangs steht zur Verfügung:

Prof. Dr.-Ing. Günter Deiler

Telefon: 

0471 4823 - 486

gdeiler@hs-bremerhaven.de


 
 
 

Professoren im Studiengang

 

Name

Organisation

Raum

Telefon

Deiler, Günter

Studiengang Produktionstechnologie

Raum Z 5120

0471 4823 - 486 

Peter, Karsten

Studiengang Produktionstechnologie

Raum Z 1020

0471 4823 - 184 

Reinders, Berend-Otten

Studiengang Produktionstechnologie

Raum Z 5120/C 9

0471 4823 - 150