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Inhalt:
Bachelorstudiengang Versorgungs- und Kreislauftechnologien
Die Versorgung mit Wasser und Energie, die Nutzung von Reststoffen als Energie- und Rohstoffquelle in Kreisläufen sowie der Schutz von Wasser, Boden und Luft vor Schadstoffen sind grundlegende Aufgaben jeder Gesellschaft. Wie können so unterschiedliche Ziele wie die sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser, der nachhaltige Umgang mit Energie und Rohstoffen, die Nutzung von Rückständen oder Biomasse als Rohstoffe und Energiequellen oder Schutz der Umwelt vor gefährlichen Stoffen erreicht werden? Notwendig hierfür sind neben einer gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Ziele ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse und daraus abgeleitete moderne technische Lösungen. Für diese Sicherung der Lebensgrundlagen stellen die Versorgungs- und Kreislauftechnologien die notwendige Basis dar.
Ingenieure müssen sich dabei den Herausforderungen des Klimawandels, der Verknappung fossiler Energieträger, dem Wachstum oder Rückgang der Bevölkerung und sich ändernden Anforderungen an den Umweltschutz stellen. Wassertechnologien, Umwelt- und Kreislauftechnologien sowie Technologien zur Biomassenutzung sind als Bestandteile der Versorgungs- und Kreislauftechnologien dafür die unverzichtbare Basis.

- Zielsetzungen und Besonderheiten
- Einsatzfelder der Absolventen
- Studienaufbau
- Module im Studiengang
- Praxisbezug des Studiums
- Weiterführende Masterstudiengänge
- Zulassungsvoraussetzungen
- Bewerbung
- Studienberatung und Kontakt
- Professoren im Studiengang
VKT_Bachelor_2008.pdf
Broschüre zum Studiengang Versorgungs- und Kreislauftechnologien
VKT_Flyer_Internet.pdf
Flyer Versorgungs- und Kreislauftechnologien deutsch
Der Studiengang Versorgungs- und Kreislauftechnolgien stellt ein solides und sehr anerkanntes Ingenieurstudium dar. Er zeichnet sich durch den Erwerb von fundiertem technischem Basiswissen, durch aktuelle und anwendungsorientierte technische Vertiefungen, durch einen starken Praxisbezug sowie durch die Vermittlung von fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen aus. Zunehmende Selbstständigkeit und wissenschaftliche Herangehensweisen in Praktika und Projekten werden vermittelt. Die Vermittlung von Methoden und das Trainieren selbständigen Denkens spielt eine wichtige Rolle im Studium. Unterstützt wird das Studium durch Vortragsveranstaltungen und Exkursionen.
- Sieben Semester Studienzeit mit hohem Praxisanteil
- Abschluss mit dem Bachelor of Science
- Ein komplettes Praxissemester als wichtige Vorbeitung auf dem Arbeitsmarkt
- 15 Studienplätze pro Jahr
- Intensive Ausbildung und Arbeit in keinen Gruppen
- Trainieren von Methoden und selbständigem Arbeiten
- Spezif. Einführungs- und Orientierungs- veranstaltungen zum Beginn des Studiums
- Sehr guter Kontakt zu den Lehrenden, offene Labore
- Bachelorarbeit in Kooperation mit der Industrie
- Weiterführende Master-Studiengänge
Absolventen der Versorgungs- und Kreislauftechnolgien finden traditionell ihr Betätigungsfeld in Ingenieurbüros, Industrieunternehmen, Behörden, Institutionen, bei Energieversorgungsunternehmen sowie in ausführenden
Firmen z.B. des Anlagenbaus. Da es kaum noch Unternehmen gibt, die nur national tätig sind, ist zumindest vorübergehend der Einsatz im Ausland oder die Bearbeitung von Projekten im Ausland eher der Normalfall als eine Ausnahme. Arbeiten in internationalen Teams mit z.B. Englisch als Arbeitssprache wird immer mehr üblich. Die Arbeitsbereiche erstrecken sich u.a. auf technische Projektierung, Forschung und Entwicklung, aber auch Wirtschaftlichkeitsrechnungen, Vertrieb und Management. Die Nachfrage nach Absolventen dieses Studiengangs übersteigt die Anzahl der Studierenden momentan deutlich. Mit dieser Tendenz ist aufgrund des Ingenieurmangels und dem steigenden Bedarf der Wirtschaft noch lange zu rechnen. Potentielle Arbeitgeber stellen ihren Bedarf und ihre Anforderungen regelmäßig der Hochschule und den Studenten vor. Insgesamt bietet sich ein überdurchschnittlich breites Angebot an Arbeitsmöglichkeiten in Bezug auf die Arbeitgeberstruktur als auch auf die Aufgabenbereiche.
Nach dem Bachelorabschluss stehen den Absolventen weiterhin verschiedene Masterangebote der Hochschule Bremerhaven oder anderer Hochschulen oder Universitäten zur Verfügung.
Die ersten drei Semester beinhalten überwiegend Fächer des technischen Basiswissens in den Fächergruppen Mathematik, Physik, Chemie, Elektrotechnik, Konstruktion und Thermodynamik. Es folgen weitere drei Studiensemester, in denen die Studierenden in die Lage versetzt werden, auf der Basis der vertiefenden Fachinhalte Anlagen der Wassertechnologien, Nutzung regenerativer Energien, Nutzung von Abfällen als Rohstoffen, Biomassenutzung sowie des Umweltschutzes zu projektieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Dazu gehören methodische Kompetenzen wie z.B. der Bilanzierung von Stoff- und Energieströmen, aber auch anlagenbezogene
Technologien wie die Membrantechnik, Biogasanlagen oder Meerwasserentsalzung. Regelung und Automatisierung von Anlagen und die Anwendung moderner Fach-Software ergänzt diesen Bereich. Zentrales Element stellen die Projektierungsbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Praxis dar. Das sechste Semester ist ein reines Praxissemester, in dem das erworbene Wissen in der Industrie angewandt und vertieft wird. Daneben werden Qualifikationen im Bereich der Präsentationstechniken, der Betriebswirtschaftslehre und des technischen Managements wie auch der fachübergreifenden Sachkompetenz vermittelt.
- Abfalltechnik und Emissionsschutz
- Abwasserreinigung Grundlagen
- Analysis
- Automatisierungstechnik
- Betriebswirtschaftslehre
- Chemie
- Elektrische Maschinen und Anlagen
- Elektrotechnische Grundlagen
- Gas- und Abgastechnik
- Grundlagen der Wassertechnologie
- Ingenieursoftware
- Konstruktionslehre
- Lineare Algebra
- Management
- Physik
- Programmiersprachen
- Projektarbeit
- Pumpen / Kompressoren
- Recht
- Rohrleitungsplanung
- Strömungslehre
- Technische Mechanik
- Technisches Englisch
- Technisches Zeichnen / CAD
- Thermodynamik
- Vorprojekt
- Wärme- und Stoffübertragung
- Wahlpflichtfächer
- Wasser- und Abwassertechnologie
- Wechselstöme und Schaltungstechnik
- Werkstofftechnik
Um eine zielorientierte Berufsbefähigung zu erreichen, sind im Studium
umfangreiche Praktika und Übungen vorgesehen, die in kleinen
Gruppen unterrichtet werden. Dadurch erhalten die Studierenden einen
direkten Einblick in die praktischen Aufgaben und Lösungsansätze,
die sie bereits an der Hochschule durch eigene Versuche und Projektbearbeitungen
vertiefen. Schließlich erfolgt mit der Einbindung des
Praxissemesters, das in Kooperation mit Industrieunternehmen absolviert wird, wie auch bei der Bearbeitung der Bachelorarbeit, die wiederum sehr häufig in einem Industrieunternehmen angefertigt wird, eine zusätzliche intensive Auseinandersetzung mit betrieblichen
Arbeitszusammenhängen. Studienbegleitende Aktivitäten, wie Vortragsveranstaltungen mit externen Experten, Vorführungen, Exkursionen, Studienfahrten sowie externen Fachseminaren, zum Beispiel zur Anlagenplanung und zum
Anlagenbetrieb, zu CAD-Anwendungen und anderen Themen runden das Lehrangebot ab. Mit der freien Wahl von Lehrveranstaltungen als Wahlpflichtfächer steht jedem Studierenden die Möglichkeit offen, weitere praxisbezogene
oder spezialisierende Fächer zu belegen.
Der Bachelorabschluss berechtigt die Absolventen zu einem weiterführenden Masterstudium. Daher ist der Studiengang so angelegt, dass die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen intensiv vermittelt und wissenschaftliche
Methoden trainiert werden. Für technisch Interessierte stehen an der Hochschule Bremerhaven Masterstudiengänge aus dem Bereich Verfahrenstechnik, aus der Automatisierungstechnik oder aus dem Bereich der Maritimen Technologien zur Verfügung. Selbstverständlich ist ein Weiterstudieren auch an anderen Fachhochschulen,
Hochschulen oder Universitäten im In- und Ausland möglich.
Die Masterstudiengänge der Hochschule Bremerhaven qualifizieren nicht nur für entsprechende Aufgaben in der Industrie oder Ingenieurfirmen, sondern eröffnen auch den Zugang zum Höheren Dienst bei öffentlichen Arbeitgebern.
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die Fachhochschulreife. Über Möglichkeiten für Sonderzulassungen informiert das Immatrikulationsamt
der Hochschule Bremerhaven. Der Studiengang richtet sich im Wesentlichen an: Abiturienten, Bewerber mit fachgebundener Hochschulreife mit einer Ausbildung in den Bereichen der Ver- und Entsorgungstechnik, der Gas- und Wasserinstallation, der Chemie, der Elektrotechnik, der Elektronik u.a.m. Europäische und US-amerikanische Schulabschlüsse werden meist als gleichwertig anerkannt. Beim Schulabschluss aus einem anderen Land müssen die Zeugnisse für eine Vorprüfung vorgelegt werden. Nicht-deutschen Bewerbern empfehlen wir eine Vorprüfung der Bewerbung durch die Prüfstelle ASSIST. Nähere Informationen gibt es unter www.uni-assist.de.
Weiterhin werden sehr gute deutsche und gute englische Sprachkenntnisse erwartet. Ein englisches Sprachzertifikat wird bei der Zulassung zum Studium nicht vorausgesetzt.
Nach erfolgter Zulassung zum Studium finden zum Beginn des ersten Semesters Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt, um einen reibungslosen Start und ein erstes Kennenlernen zu erleichtern.
Um sich für den Studiengang Versorgungs- und Kreislauftechnologien zu bewerben, müssen das entsprechende Bewerbungsformular vollständig ausgefüllt und mit allen erforderlichen Anlagen versehen rechtzeitig zum Ende der Bewerbungsfrist dem Immatrikulationsamt der Hochschule vorgelegt oder per Post zugesandt werden.
Bewerbungstermine, Formulare und weitere Fristen sind auf der Homepage der Hochschule zu finden oder können bei der Studienberatung erfragt werden. 15 Studienplätze stehen jährlich zur Verfügung. Eine Zulassungsbegrenzung ist derzeit nicht geplant. Ausländische Interessierte sollten - neben der Bewerbung an die Hochschule rechtzeitig die weiteren Einreisebestimmungen beachten. Hier gibt die Deutsche Botschaft in den jeweiligen Ländern nähere
Auskünfte (www.auswaertiges-amt.de).
Die Zentrale Studienberatung steht für allgemeine Fragen zum Studiengang zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist:
Telefon: | 0471 4823 - 558 |
|---|---|
Fax: | 0471 4823 - 555 |
Fragen zur Zugangsvoraussetzung bzw. zur Zulassung zum Studium beantwortet das Immatrikulations- und Prüfungsamt. Ansprechpartnerin ist:
Telefon: | 0471 4823 - 125 |
|---|---|
Fax: | 0471 4823 - 127 |
Für Fragen zu den fachlichen, detaillierten Inhalten des Studiengangs steht zur Verfügung:
Telefon: | 0471 4823 - 169 |
|---|---|
Fax: | 0471 4823 - 145 |
Name | Organisation | Sprechzeiten | Telefon |
Fachbereich 1 | Büro: Haus C, 2. Stock, Raum C 209.1 | 0471 4823 - 582 | |
Studiengang Versorgungstechnik und Anlagenbetriebstechnik | 0471 4823 - 165 | ||
Studiengänge"Versorgungs- und Kreislauftechnologien" und "Infrastrukturwirtschaft und Public-Private-Partnership (in vorbereitung)" | Büro 209.1, Haus C, 2. Stock | 0471 4823 - 169 | |
Studiengang Ver- und Entsorgungstechnik | siehe Sprechzeiten der Dozenten im FB1 | 0471 4823 - 150 | |
Studiengang Versorgungstechnik und Anlagenbetriebstechnik | nach Vereinbarung (Tel. / E-Mail) | 0471 4823 - 110 |
