Bündnis stärkt Wirtschafts- und Bildungsstandort Bremerhaven

Unterzeichneten die Bündnisvereinbarung zwischen IHK und Hochschule (Foto von links): Sebastian Harden, Michael Stark, Präsident Claus Brüggemann, Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer und Martin Johannsen.
Unterzeichneten die Bündnisvereinbarung zwischen IHK und Hochschule (Foto von links): Sebastian Harden, Michael Stark, Präsident Claus Brüggemann, Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer und Martin Johannsen.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

 

Die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven (IHK) und Hochschule Bremerhaven tragen seit Jahrzehnten mit zahlreichen Gemeinschaftsprojekten zur Stärkung und Sicherung des Wirtschafts- und Bildungsstandortes Bremerhaven bei. In ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Zukunftssicherung der Region besiegelten beide Partner nun einen weiteren Schulterschluss in Form eines gemeinsamen "Bündnisses für die Sicherung und Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Bremerhaven".

Neben der Weiterführung bereits erfolgreich etablierter Gemeinschaftsprojekte umfasst die Bündnisvereinbarung eine vertiefte Kooperation auf den Gebieten "Arbeitsmarktbedarfsgerechte Ausgestaltung neuer Studiengänge", "Entwicklung berufsbegleitender Aus- und Weiterbildungsangebote", "Einrichtung von Stiftungsprofessuren durch die regionale Wirtschaft", "Intensiver Technologie- und Wissenstransfer" und "Integration von Studierenden und Absolventen in den Wirtschafts- und Lebensstandort Bremerhaven".

„Als regionale Hochschule verpflichten wir uns mit diesem Bündnis den Anforderungen der regionalen Wirtschaft und den Bedürfnissen des regionalen Arbeitsmarktes noch stärker Rechnung zu tragen“, erklärt Prof. Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven, bei der heutigen Vertragsunterzeichnung im Hause der IHK. Dies beziehe sich sowohl auf die Erstausbildung akademischer Führungsnachwuchskräfte als auch auf deren Begleitung im Berufsleben in Form einer Bereitstellung bedarfsorientierter Weiterbildungsangebote.

Die IHK unterstützt die Hochschule maßgeblich in diesem Bemühen und steht nach Meinung ihres Präsidenten Claus Brüggemann „als verlässlicher Koordinator eines regen Wissenstransfers aus der unternehmerischen Praxis in die Hochschule bereit, so dass daraus ein intaktes Wissensaustauschnetzwerk zwischen regionaler Wirtschaft und Wissenschaft entsteht“.

Auch die Wirtschaftsjunioren Bremerhaven, die als Jungunternehmer unter dem Dach der IHK integriert sind, werden die vereinbarten Bündnisinhalte maßgeblich unterstützen und als Schnittstelle zwischen Studierenden und Unternehmen agieren, „vor allem, um den Studierenden frühzeitig Perspektiven für einen Verbleib am Standort Bremerhaven aufzuzeigen“, äußert sich ihr derzeitiger Sprecher Sebastian Harden.

Bereits erfolgreich durchgeführte Gemeinschaftsprojekte im Rahmen der bestehenden Partnerschaft IHK -Hochschule:

- Gemeinsame Einrichtung und Durchführung des Weiterbildungsstudiums „Communication Center Management“ mit IHK-Abschluss zum „Fachwirt für Communication Center Management“

- Laufende Durchführung von Vorbereitungskursen für die IHK-Ausbildereignungsprüfung für Hochschulstudierende durch IHK-Dozenten

- Erstellung einer Marketingstudie für den Regionalflughafen Bremerhaven durch die Hochschule

- Gemeinsame Initiierung und Durchführung des Verbundforschungsvorhabens „Internationalisierung von KMU im norddeutschen Raum“

- Einrichtung einer gemeinsamen Praktikantenplatzbörse

- Publikation von aktuellen Forschungsergebnissen aus der Hochschule in der IHK-Mitgliederzeitschrift

- Vortragsveranstaltungen von Hochschullehrern in internen und öffentlichen IHK-Foren

- Gemeinsame Umfrageaktion über den akademischen Weiterbildungsbedarf in IHK-Mitgliedsunternehmen

- Mitwirkung der IHK an der Akzeptanzkampagne für neue Studienabschlüsse an der Hochschule

- IHK-Unterstützung der Bremerhaven International Summer School an der Hochschule

- Mitwirkung von Hochschulangehörigen in IHK- Ausschüssen, Arbeits- und Erfahrungskreisen (Verkehrsausschuss, Arbeitskreise „Qualität und Hygiene“, „Zentrum für Sicherheit“ und „Gefahrgut“)

- Durchführung von Lehrgängen im Bereich „Gefahrgut“ durch die Hochschule

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