Nachhaltige Verankerung von fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen im Studienbetrieb

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen Hochschule und der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (Foto von links): Matthias Sell, Prof. Henning Schulze, Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer und Prof. Dr. Wolfgang Lukas
Unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen Hochschule und der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (Foto von links): Matthias Sell, Prof. Henning Schulze, Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer und Prof. Dr. Wolfgang Lukas
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Die Hochschule Bremerhaven strukturiert ihre Studiengänge zu Bachelor- und Masterprogrammen um. Mit der Umstrukturierung beabsichtigt die Hochschule auch Schlüsselqualifikationen verstärkt in die Lehre zu integrieren. Denn als Reaktion auf Globalisierung, informationstechnischen Wandel und Dienstleistungsorientierung werden heute von Studierenden neben Fachwissen und persönlicher Leistungsbereitschaft insbesondere kooperative und kommunikative Fähigkeiten sowie "Lernfähigkeit" als Schlüsselqualifikationen auf dem Arbeitsmarkt erwartet. Derartige "soft skills" sind eine unabdingbare Basis dafür, dass sich Menschen in Arbeitsprozessen und in anderen sozialen Kontexten erfolgreich mit Einzelnen und in der Gruppe in Beziehung setzen können. Hierzu zählen persönliche Schlüsselqualifikationen (Zielstrebigkeit, Selbstdisziplin, Zuverlässigkeit, Aufgeschlossenheit), effiziente Zeit- und Selbstorganisation sowie soziale Schlüsselkompetenzen (Teamfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Einfühlvermögen, Geduld, Aufrichtigkeit, Mitverantwortung, Solidarität).

Das "studium generale" der Hochschule Bremerhaven stellt fachübergreifend für alle Studierende Module im Bereich der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen bereit. Sachkundigen Rat und Unterstützung erhält die Hochschule hierbei ab sofort von der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA). Eine entsprechende Kooperation wurde jetzt zwischen dem Rektor der Hochschule und dem Vorsitzenden der Gesellschaft vereinbart.

Bei der Transaktionsanalyse handelt es sich um eine Methode, bei der die Selbsterfahrung und Selbstreflexion von Menschen eine zentrale Rolle einnimmt. "Mit ihrer Hilfe sollte Studierenden ein Lernen aus, durch und in Erfahrungen ermöglicht werden, was ihrer Persönlichkeitsentwicklung förderlich ist und sie zum lebenslangen Lernen befähigt", folgert Matthias Sell, Vorsitzender der Gesellschaft bei der Vertragsunterzeichnung. Für Prof. Dr. Stockemer, Rektor der Hochschule, bietet die Vermittlung derartiger überfachlicher Fähigkeiten den Studierenden nicht nur bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, "sondern zugleich die Chance, ihr Studium zielgerichteter zu organisieren, persönliche Stärken und Schwächen früh zu identifizieren und so zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten und Gesellschaftsmitgliedern heranzureifen".

Die vereinbarte Kooperation zur Förderung der Integration von Schlüsselqualifikationen zwischen der Hochschule und dem Vorsitzenden der DGTA für zunächst fünf Jahre unterzeichnet.

Nähere Informationen über die Professoren Dr. Wolfgang Lukas und Dr. Gerhard Feldmeier erhältlich.

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