Wissenstransfer soll regionale Gesundheitswirtschaft unterstützen

Die Unterstützung der Gesundheitswirtschaft im Elbe-Weser-Dreieck ist der Hochschule Bremerhaven und der Krankenhaus Cuxhaven GmbH ein besonderes Anliegen. Mit einer Kooperation zwischen den beiden Häusern will man im Wissenstransfer, in der Lehre und in der angewandten Forschung stärker zusammenarbeiten und dadurch den Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren der regionalen Gesundheitswirtschaft unterstützen. Insbesondere auf den verschiedenen Gebieten der medizinischen Nutzung technischer Medizinprodukte sowie medizinischer Informationssysteme wollen sich die Partner vernetzen.

Die Hochschule Bremerhaven bietet als Fachhochschule vor allem ingenieurtechnisch und betriebswirtschaftlich orientierte Studiengänge an. Seit fünf Jahren gibt es den Studiengang Medizintechnik mit 40 Studienplätzen jährlich. Dort arbeitet man schwerpunktmäßig in den Bereichen Ingenieurmedizin und Medizininformatik. Das Krankenhaus Cuxhaven ist ein Akutkrankenhaus mit 250 Planbetten und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover. In der klinischen Routine sowie in klinischen Studien wird für Diagnostik und Therapie eine große Palette medizintechnischer Geräte und medizinischer Informationssysteme eingesetzt.

„Mit dieser Kooperation verstärkt der Studiengang Medizintechnik seine Kompetenz im Zukunftsfeld Gesundheitswirtschaft und liefert zugleich seinen Beitrag zur Unterstützung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen in der Region“, sagt Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer. „Der wissenschaftliche Austausch wird insbesondere die klinische Betreuung im Krankenhaus Cuxhaven zum Wohle der Patienten unterstützen“, so Prof. Dr. Ulrich Deichert vom Krankenhaus Cuxhaven.

Im Mittelpunkt des Vertrages steht die Zusammenarbeit des Krankenhauses Cuxhaven und des Studiengangs Medizintechnik. Dabei geht es um die Befruchtung der Lehre sowie die Kooperation auf dem Gebiet der medizinischen Dokumentation, in Fragen der Planung von Implantateinlagen in der Brust-Rekonstruktionschirurgie und bei der Einführung multimedialer elektronischer Patientenakten.

Zwei Kooperationsbeauftragte kümmern sich in den Häusern um die enge Zusammenarbeit: Prof. Dr.-Ing. Rainer Dammer, Hochschullehrer im Studiengang Medizintechnik, und Prof. Dr. med. Ulrich Deichert, Leiter der Frauenklinik. Zum Auftakt der Zusammenarbeitet richtet man am heutigen Tage (01.03.) in der Hochschule Bremerhaven ein Kolloquium zum Thema „Wandel der medizinischen Versorgung: Chancen und Risiken“ aus. „Ich freue mich sehr, dass wir dieses Thema von unterschiedlicher Seite durch ausgewiesene Referenten kompetent beleuchtet bekommen“, so Prof. Dammer.

Weitere Informationen zu den Kooperationspartner gibt es unter:
- www.hs-bremerhaven.de.
- www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/k159.

 

 

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