Entlang dem achten Längengrad: Mit dem Gaumen um die Welt

Das Projektteam zusammen mit Dozentin Kirsten Buchecker und Christine Sollmann vom Klimahaus 8° Ost Bremerhaven.
Das Projektteam zusammen mit Dozentin Kirsten Buchecker und Christine Sollmann vom Klimahaus 8° Ost Bremerhaven.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Sensorisches Marketing - hinter diesem Seminartitel verbergen sich diesmal Leckereien aus zahlreichen Ländern. Im Rahmen des "studium generale" entwickelten neun Studierende der Hochschule Bremerhaven in Kooperation mit dem Klimahaus 8° Ost Bremerhaven ein Menü entlang des achten Längengrads. Angelehnt an die Stationen im Klimahaus wurde ein achtgängiges Menü entworfen, um das Museum mit allen Sinnen vermarkten zu können.

Abgestimmt auf die landesspezifischen Nahrungsmittel und Essgewohnheiten präsentierten die Studierenden der Bachelorstudiengänge Cruise Tourism Management und Lebensmitteltechnologie/ -wirtschaft je ein Gericht aus der Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, Antarktis, Samoa, Alaska und Deutschland. "Mit 8 Gerichten und 8 Geschichten über den 8. Längengrad der Welt" gab es neben landestypischen Spezialitäten wie Hirsebrei mit Erdnusssoße und Rindfleischspießen aus dem Niger, zudem noch eine passende Geschichte von einem Bewohner des Ortes. Ziel des Projekts ist es, die jeweilige Station im Klimahaus mit allen Sinnen zu erleben und so durch das Menü zu einem sensorischen Erlebnis zu gestalten.

Seit Mitte März haben die Studierenden an dem Projekt gearbeitet. "Zuerst einmal haben wir erarbeitet, was sensorisches Marketing, also ein Marketing mit allen Sinnen überhaupt ausmacht", erklärt Dozentin Kirsten Buchecker. Dabei ließ die Lebensmitteltechnologin den Studierenden freie Hand bei der Menüauswahl: "Ich wusste vorher nicht, welche Gerichte dabei entstehen. Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden - alle Teilnehmer haben ihr Herz für dieses Projekt entdeckt." Eine besondere Hürde war es, die landestypischen Nahrungsmittel zu besorgen. Beispielsweise konnte ein spezielles sardisches Brot nicht beschafft werden und so mussten die Projektteilnehmer improvisieren und dieses selber backen. Am Ende des Projekts waren die Studierenden stolz auf das Ergebnis und wollen weiter an dem Projekt arbeiten und die Kooperation mit dem Klimahaus fortführen.

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