Europäischer Tag der Meere – Workshop am 22. Mai an der Hochschule Bremerhaven

Unter dem Motto "Rechtliche Aspekte des Blauen Wachstums: Erforschung und Verwertung von mineralischen und genetischen Meeresressourcen jenseits nationaler Jurisdiktion" steht am Mittwoch, den 22. Mai, ein Workshop. Gemeinsam wollen das Institut für Seevölkerrecht und Internationales Meeresumweltrecht (ISRIM), Bremen und die Hochschule Bremerhaven damit im Rahmen des "Europäischen Tag der Meere" für das "Blaue Wachstum" sensibilisieren. Von 15.30 Uhr bis 17 Uhr stehen die drei Aspekte "Blaues Wachstum und Seevölkerrecht", "Blaue Biotechnologie und Recht des Geistigen Eigentums" sowie "Blaues Wachstum und wissenschaftliche Meeresforschung" in Raum S207 (Haus S, An der Karlstadt 8 in Bremerhaven) im Mittelpunkt. Interessierte sind herzlich Willkommen.

Ausgangspunkt des Workshops bietet die Mitteilung der Europäischen Kommission "Blaues Wachstum: Chancen für nachhaltiges marines und maritimes Wachstum" vom 13. September 2012. Dabei bieten die Schwerpunktbereiche für Blaues Wachstum umfassen laut der EU Blaue Energie, Aquakultur, Meeres-, Küsten- und Kreuzfahrttourismus, Meeresbodenschätze sowie die Blaue Biotechnologie. Der marine Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bremen/Bremerhaven hat sich den ersten drei Bereichen bereits seit Jahren intensiv angenommen. Im Workshop geht es nunmehr um die beiden aufkommenden bzw. potenziellen Bereiche.

Eine Anmeldung zu dem Workshop ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu dem Thema sind erhältlich unter www.isrim.de/Rechtliche-Aspekte-des-Blauen-Wachtums.444.0.html, ec.europa.eu/maritimeaffairs/maritimeday/events/countries/germany/20130522_01_en.htm, oder http://ec.europa.eu/maritimeaffairs/policy/blue_growth/index_de.htm

2014 wird die von der EU-Kommission 2008 beschlossene Konferenz zum Tag der Meere erstmals in Deutschland stattfinden und wird vom Land Bremen ausgerichtet. Rund um den 20. Mai soll damit auf die Bedeutung der Meere und Ozeane aufmerksam gemacht werden. An zwei Tagen finden Plenarrunden, Workshops und themenspezifische Ausstellungen statt.

Zurück zur Übersicht