Klares Bekenntnis zur Hochschule Bremerhaven

Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt wird vom Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. herzlich begrüßt
Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt wird vom Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. herzlich begrüßt
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt hebt Leistung und Profil hervor

5.000 Studierende - diese Vision hat die Hochschule Bremerhaven für das Jahr 2020. Mit der Senatorin für Bildung und Wissenschaft Prof. Dr. Eva Quante-Brandt diskutierten Vertreter aus der Politik, der Wirtschaft sowie Hochschulangehörige über die Zukunft der Hochschule Bremerhaven. Auf Einladung des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. sprach die Senatorin über die Empfehlungen des Wissenschaftsrats für das bremische Hochschulsystem und die Bedeutung der Hochschule Bremerhaven. "Ich muss nicht erst überzeugt werden, ich bin bereits von der Hochschule Bremerhaven überzeugt - ich weiß aber auch, dass ich all den Wünschen nicht entsprechen kann. Aber man kann ja Visionen haben", formulierte die Senatorin vor rund 150 Gästen direkt zu Beginn der Veranstaltung prägnant.

"Ich weiß, welchen Stellenwert die Hochschule Bremerhaven für die Region und die Stadt hat und es ist auch meinem Haus bewusst. Wir möchten auch nicht diejenigen sein, die dies schmälern wollen", so Prof. Quante-Brandt. Mit solch klaren Bekenntnissen zur Bedeutung der Hochschule Bremerhaven für die Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft am Standort unterstrich die Senatorin die sehr gute Bewertung der Hochschule am Meer in den Empfehlungen des Wissenschaftsrats immer wieder. Das Land Bremen hatte den Wissenschaftsrat 2011 gebeten, eine Gesamtbetrachtung seines öffentlichen Hochschulsystems vorzunehmen und Empfehlungen zu seiner Weiterentwicklung bis 2020 und darüber hinaus zu geben. Ende Oktober verabschiedeten die Mitglieder des Wissenschaftsrats auf ihrer Herbstkonferenz in Mainz schließlich die Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Bremer Hochschulsystems. In seiner Stellungnahme betont der Wissenschaftsrat insgesamt die Leistungsfähigkeit und Förderungswürdigkeit des Wissenschaftssystems des Landes und würdigt dabei aber die Entwicklung und Leistungen der Hochschule Bremerhaven im Besonderen.

Wie wichtig der Ausbau der Hochschule Bremerhaven für die Stadt ist, unterstrich auch Oberbürgermeister Melf Grantz: "Ein Dank an alle, die um den Rektor Prof. Dr. Stockemer eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Jetzt kommt es darauf an, dass wir diese Hochschule weiterentwickeln. 2,7 Prozent Studierende in der Stadt ist unterm Strich zu wenig", so Melf Grantz. Und auch Dr. Boris Oberheitmann, Managing Director der Bremerhavener Q-Bioanalytik GmbH, unterstrich dies: "Wir sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen, diese Ressource müssen wir pflegen, sonst versündigen wir uns an der Zukunft der Stadt." Dennoch musste die Senatorin auch den Finger in die Wunde legen und über die finanziellen Grenzen und die Finanzsituation des Landes Bremen aufmerksam machen. "Wir müssen uns mit dem Sachverhalt auseinandersetzen. Nichtsdestotrotz ist es diesem Hochschulsystem hier gelungen, zu zeigen, dass sie trotz der Ausstattung zu exzellenter Leistung in der Lage sind." Darüber hinaus führte die Senatorin aus, dass sie gegen Kürzungen sei und die guten Ergebnisse auch in die Haushaltsverhandlungen mit einfließen würden. Ferner attestierte die Senatorin der Hochschule Bremerhaven, auf den im Wissenschaftsratsgutachten angesprochenen Gebieten eine sehr gute Leistung. "Die Hochschule Bremerhaven ist mit ihrer Profilschärfung sehr weit. Die Hochschulen in Bremen können davon lernen."

Jörg Schulz, ehemaliger Oberbürgermeister der Seestadt, fasste die Ausführungen der Senatorin zusammen: "Es darf nicht weniger sein, als es aktuell ist, das sollten wir festhalten." Wie wichtig aber ein Ausbau der Hochschule Bremerhaven für die Region ist, unterstrich der Rektor, Prof. Dr. Josef Stockemer: "Niemand hat erwartet, dass Sie mit einem Paket Geld hier anreisen. Aber solange ich noch Rektor bin, werde ich dafür kämpfen, dass 5.000 Studierende Realität werden." Für die Weiterentwicklung der Hochschule Bremerhaven ist die Senatorin guten Mutes: "Es geht um den Bestand und die Weiterentwicklung, was das heißt, werden wir sehen." Im ersten Quartal 2014 soll der Wissenschaftsplan 2020 stehen.

Zugehörige Dokumente

  • Hochschule BremerhavenSenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt wird vom Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. herzlich begrüßt

    JPG2.4 MB

Zurück zur Übersicht