„Was tun wenn‘s brennt im Logistikzentrum?“ Ergebnispräsentation des Forschungsprojekts „PreparedNET“

Flyer zur Ergebnispräsentation PreparedNET
Flyer zur Ergebnispräsentation PreparedNET
Quelle: ISL

Bei Störungen des Betriebs auf großen Warenumschlagsplätzen muss die Notfallkette laufen wie geschmiert. Wie dies schnellstmöglich umgesetzt werden kann, wurde im Rahmen eines softwarebasierten Notfallkonzepts zur Initiierung und Aufrechterhaltung der Warenflüsse in Logistikknotenpunkten in den vergangenen drei Jahren erforscht. Am Dienstag, den 10. September präsentieren die beteiligten Wissenschaftler nun die Ergebnisse des vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik koordinierten Forschungsprojekts "PreparedNET", an der Hochschule Bremerhaven. Von 10 bis 16 Uhr stehen im Veranstaltungsraum sowie im Lage- und Führungszentrum (Haus T, An der Karlstadt 8 in Bremerhaven) eine Live-Präsentation des softwarebasierten Multiagentensystem-Demonstrators sowie die Vorstellung der partnerspezifischen Projektergebnisse auf dem Programm.

Zu Beginn der Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt PreparedNET begrüßen die Teilnehmer im Namen des Projetteams Prof. Dr. Hendrik Wildebrand und im Namen der Hochschule Bremerhaven der Konrektor Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff. Anschließend stellt Prof. Dr. Wolfgang Schwanebeck, Leiter des Masterstudiengangs Integrated Safety and Security Management das Lage- und Führungszentrum der Hochschule Bremerhaven vor. Ab 11 Uhr startet dann die Live Präsentation des softwarebasierten Multiagentensystemdemonstrators mit Unternehmensvertretern der Güterverkehrszentren Bremen und Dresden. Nach der Mittagspause werden ab 13:15 Uhr die partnerspezifischen Projektergebnisse aufgezeigt. Anschließend moderieren Prof. Dr. Hendrik Wildebrand und Guido Kille die Frage- und Diskussionsrunde und geben einen Ausblick.

Insgesamt entwickelte und implementierte das Projekt PreparedNET im Rahmen des Förderprogramms "Forschung für die zivile Sicherheit - Sicherung der Warenketten" des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den vergangenen drei Jahren ein softwarebasiertes Notfallkonzept zur Initiierung und Aufrechterhaltung der Warenflüsse nach terroristischen Anschlägen oder sonstigen unvorhersehbaren Schadensszenarien in logistischen Drehscheiben. Die Projektpartner kommen aus Industrie, Forschung und Wissenschaft. Als Anwendungsbeispiele dienen die Güterverkehrszentren Bremen und Dresden. Neben der Softwarenentwicklung wurde im Rahmen des Projekts die DIN SPEC 91291 als Standardisierung eines vereinheitlichten Vorgehens für die anwendungsspezifische Entwicklung und Implementierung eines Notfallkonzepts erarbeite

t.Für eine bessere Planung bitten die Organisatoren um eine Anmeldung per Email bis zum 30. August unter der Adresse pnet@isl.org.

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