300 Gäste, 18 Grundschulklassen und 6 wissenschaftliche Einrichtungen: Sommerschule Wasser

Ergebnisse bei Anschlussveranstaltung auf der Havenplaza präsentiert

Neugierig bahnen sich zahlreiche Kinderhände ihren Weg an Mikroskop, Kompass oder Wasserspinne. Im Rahmen einer kleinen Rallye gingen die Besucherinnen und Besucher den Ergebnissen der Sommerschule Wasser auf die Spur. An den sechs Informationsständen konnten die Besucherinnen und Besucher entdecken, was rund 450 Grundschülerinnen und -schüler in den vergangenen Wochen rund um das nasse Element erforscht hatten. Zur Abschlussveranstaltung in der Havenplaza präsentierten sich die sechs wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen mit den Grundschülerinnen und -schülern den Familien, Freunden, Verwandten, Lehrerinnen und Lehrern sowie zahlreichen Mitschülerinnen und Mitschülern und Gästen.

Zur feierlichen Eröffnung der zehnten Sommerschule Wasser - Präsentation sangen die Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Altwulsdorfer Schule gleich zu Beginn Wasserlieder. Gleich im Anschluss waren die aufgebauten Ergebnisständen der Hochschule Bremerhaven, des Deutschen Schiffahrtsmuseums, des Historischen Museums Bremerhaven, des Zoo am Meer, der Phänomenta / Nordseemuseum und des Klimahaus 8° Ost gefragt. Denn um den begehrten Sieger Button mit dem Maskottchen der Sommerschule Wasser - einem kleinen Otter - zu ergattern, mussten erst alle Fragen an den Stationen beantwortet werden. Und das war ganz schön knifflig, denn dabei ging es um Wasserreinigung, Navigationsgeschick und kleine Wassertierchen. "Wir haben in diesem Jahr erstmals den Parcours aufgebaut, damit alle Beteiligten zielgerichtet auch die Ergebnisse der anderen Klassen erkunden", so Urthe Gebauer. Als Organisatorin der Sommerschule Wasser ist die Mitarbeiterin der Kontaktstelle Schule-Hochschule der Stabbstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit über den regen Forscherdrang erfreut. "Es zeigt uns, dass wir mit der Sommerschule Wasser ein sehr gutes Konzept umsetzen."

Bei der Sommerschule Wasser werden jedes Jahr Viertklässler an das Thema herangeführt, in dem sie das nasse Element selbst erforschen können. Sie gehen dabei in den sechs wissenschaftliche Einrichtungen Fragen nach wie "Warum ertrinken Fische nicht?" oder "Wie kann man Wasser reinigen?" Erklärtes Ziel ist es, schon die Jüngsten spielerisch für Wissenschaft zu begeistern. Aus dem Klassenzimmer herausgehen und direkt an der Quelle lernen, dieses Konzept soll Schule und Wissenschaft näher zueinander bringen. Alle Aktivitäten wurden in Kooperation mit dem Lehrerfortbildungsinstitut Bremerhaven durchgeführt.

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