Girls' Day an der Hochschule Bremerhaven

Der Roboter hört auf ihr Kommando: Lara (links) und Dana beim Workshop Robotik.
Der Roboter hört auf ihr Kommando: Lara (links) und Dana beim Workshop Robotik.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Mädchen entdecken männergeprägte Berufe

Einen Roboter zu programmieren, das war für viele Teilnehmerinnen des Girls' Day 2014 an der Hochschule Bremerhaven das erste Mal. Doch jede war begeistert, als der kleine Apparat auf ihr Kommando fuhr, drehte oder stoppte. Ein Effekt, den Stefanie Uhe, Workshopleiterin und Mitarbeiterin des Drittmittelprojekts "MINT" der Stabsstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, gern erzielt: "Wir machen den Robotik-Workshop, um Mädchen zu zeigen, dass Technik keineswegs nur etwas für Jungs ist."

Ausprobieren konnten sich die 55 Schülerinnen der fünften bis zehnten Klassen nicht nur in der Robotik, sondern auch in den Workshops Mädchen unter Strom, Geheimnisse der Chemie, Der blaue Planet, Technik und Kunst sowie in einem Presseworkshop. Am Ende des Tages, der gemeinsam von der Hochschule Bremerhaven, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, der Phänomenta und dem Kunstmuseum Bremerhaven gestaltet wurde, präsentierten die Gruppen stolz ihre Ergebnisse.

"Die Abschlusspräsentationen waren in diesem Jahr besonders gut", sagt Urthe Gebauer, Mitarbeiterin der Kontaktstelle Schule-Hochschule in der Stabsstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und Organisatorin des 13. Girls' Days an der Hochschule Bremerhaven. "Die Mädchen haben gezeigt, dass sie in den Workshops viel gelernt haben. Sie konnten dieses Wissen in den Vorträgen gut an die anderen weitergeben."

Engagiert, wissbegierig und kein Stück gelangweilt: Für die Teilnehmerinnen war der Girls' Day ein voller Erfolg. Viele von ihnen wissen jetzt schon, dass sie im nächsten Jahr wieder an die Hochschule am Meer kommen möchten.

Mit einem Tag speziell für Mädchen möchte die, unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Initiative, junge Mädchen bei der Berufsfindung unterstützen und sie besonders auf technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe aufmerksam machen, in denen Frauen eher unterrepräsentiert sind.

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