Hörsaal wird zum Kinosaal

Stand für alle Fragen nach seinem Vortrag zur Verfügung: Oscarpreisträger Volker Engel.
Stand für alle Fragen nach seinem Vortrag zur Verfügung: Oscarpreisträger Volker Engel.
Quelle: Kai Martin Ulrich

Honorarprofessor und Oscarpreisträger Volker Engel begeistert in seinem Vortrag Studierende und Fans

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Hörsaal der Hochschule Bremerhaven am vergangenen Dienstagabend, als der Oscarpreisträger und Produzent Prof. Volker Engel für eine öffentliche Vorlesung an die Hochschule kam. "Ich freue mich sehr, einen der berühmtesten Bürger Bremerhavens und ein kreatives Genie in seinem Bereich bei uns begrüßen zu dürfen", eröffnete Prof. Dr. Josef Stockemer die zweistündige Veranstaltung.

Darin gab der Honorarprofessor dem bunt gemischten Publikum persönliche Einblicke in die Filmbranche. Der gebürtige Bremerhavener präsentierte den Studierenden, Film-Fans und Interessierten nicht nur Tricks der digitalen Filmbearbeitung, sondern auch private Schnappschüsse, die während des Arbeitsalltags in seiner Firma Uncharted Territory entstanden sind. Im Anschluss stand Volker Engel Studierenden und Fans bis in die späten Abendstunden für viele weitere Fragen und Gespräche zur Verfügung.

"Independence Day", "White House Down" und der Katastrophenfilm "2012" tragen seine Handschrift. Oscarpreisträger und Honorarprofessor der Hochschule Bremerhaven Volker Engel hat für die Blockbuster als Co-Produzent und VFX Supervisior für die Spezialeffekte gesorgt. Über die Herausforderungen, neue Produktionspläne und die Historie seiner Produktionsfirma spricht der gebürtige Bremerhavener am Dienstag, den 29. April 2014. Um 18 Uhr verwandelt sich der Hörsaal T001 der Hochschule Bremerhaven (Haus T, An der Karlstadt 8 in Bremerhaven) für Interessierte in ein Stück Hollywood. Der Eintritt ist frei.

Prof. Engel hat in den vergangenen 15 Jahren diverse Drehbücher entwickelt, produzierte oder co-produzierte Filme und Event- Mini- Serien. 2009 wurde "2012" für seine visuellen Effekte von der International Press Academy mit dem "Golden Satellite Award" ausgezeichnet. 2006 gewann er als Producer und Visual Effects Supervisor zusammen mit Marc Weigert einen Emmy Award für die besten visuellen Effekte für den 20-Millionen Dollar teuren US-Dreiteiler "The Triangle", der im deutschen Fernsehen unter "Bermudadreieck - Tor zu einer verlorenen Zeit" ausgestrahlt wurde. Bereits 1997 gewann er den Oscar für die besten visuellen Effekte in dem Film "Independence Day". Derzeit laufen die Vorbereitungen für "Independence Day 2" auf Hochtouren.

Ein Interview mit Volker Engel zum Thema Nachwuchs finden Sie hier.

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