Honig aus der Hochschule

So könnte es aussehen: Das Logo des zukünftigen Hochschul-Honigs.
So könnte es aussehen: Das Logo des zukünftigen Hochschul-Honigs.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

LTW-Studierende stellen Konzept zur Herstellung und Vermarktung von "Campus Gold" vor

Über 30 Kilogramm Honig hat Bernhard Hunfeld in diesem Jahr geerntet. Auf dem Dach des Hauses Z der Hochschule betreut der Hobbyimker und technische Angestellte der Hochschule Bremerhaven mehrere Bienenvölker mit rund 150.000 Bienen. Was in Zukunft mit dem kostbaren Honig geschehen könnte, haben Studierende im Schwerpunkt Lebensmittelwirtschaft im Rahmen eines Food Management Projekts unter die Lupe genommen.

Das tiefgehende Konzept beinhaltet neben Gedanken zur Produktpalette, die außer Honig auch Kerzen, Bonbons, Kaumasse aus gefüllten Waben oder Schnaps umfassen könnte, rechtliche Aspekte, Etikettengestaltung und Vorschläge zum Preis.

Die Ergebnisse des Projekts stützt die Arbeitsgruppe unter anderem auf eine Online-Umfrage unter Studierenden und Hochschulmitarbeitenden. So konnten die Befragten nicht nur über Wunschprodukte, sondern auch über dazu passende Namen abstimmen: "Campus Gold" könnte der Hochschul-Honig in Zukunft heißen.

Darüber, wie und über welche Informationskanäle der Honig bei den Hochschulmitgliedern bekannt gemacht werden könnte, haben sich die Studierenden ebenfalls Gedanken gemacht: Neben Infobroschüren und einer eigenen Website ist auch eine Zusammenarbeit mit dem Campusfernsehen nowi.tv geplant. Dann soll der Herstellungsprozess des Honigs - vom Entdeckeln und Schleudern der Waben bis zur Kristallisationsphase - für alle Interessierten in einem Filmbeitrag festgehalten werden.

Auf die Frage, ob die Studieninhalte bei der Ausarbeitung des Projekts hilfreich waren, gab es eine klare Antwort: "Ohne die Kenntnisse aus den Wirtschaftsmodulen oder das Wissen rund um Lebensmittelrecht und Kennzeichnung hätten wir dieses spannende, aber auch umfangreiche Projekt nicht umsetzen können", sind sich die Studierenden einig.

Prof. Dr. Tamara Fallscheer als Projektverantwortliche ist mit der Leistung der Studierenden zufrieden: "Durch diese ausgezeichneten und vielseitigen Vorüberlegungen sind wir der Idee, den Honig im nächsten Jahr auf dem Campus zu verkaufen, schon ein gutes Stück näher gerückt."

Dann kann sich jeder selbst vom einzigartigen Geschmack des Lindenblütenhonigs überzeugen. Eine Studentin beschreibt ihn wie folgt: "Edel und nicht zu süß - etwas ganz Besonderes eben."

 

 

Zugehörige Dokumente

  • Hochschule BremerhavenStellten Konzept zur Vermarktung von Honig vor: Studierende mit dem Schwerpunkt Lebensmittelwirtschaft.

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