Mit einfachsten Mitteln zum schnellsten Motor

Baute den schnellsten Motor: MAR-Student Philipp Götje.
Baute den schnellsten Motor: MAR-Student Philipp Götje.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Philipp Götje gewinnt Wettbewerb im Studiengang Maritime Technologien

Ein kleines Päckchen mit Holzplatte, Draht, Büroklammern, Batterie, Anschlusskabeln und einem Magneten - mehr stand den Studierenden der Maritimen Technologien im Wettbewerb für Motorenbau nicht zur Verfügung. Mit diesen wenigen Teilen sollten sie im Rahmen ihrer Vorlesung "Wechselströme und Schaltungstechnik" den schnellsten Motor entwickeln.

"Es war eine Tüftelarbeit, aber es hat riesig Spaß gemacht", freut sich der Gewinner Philipp Götje. Sein Prinzip eines Flachrotors hat es am Ende im Labor für Meerestechnik des Studiengangs Maritime Technologien geschafft und eine Drehfrequenz von 31 Hz im Dauerbetrieb angezeigt. Thole Horstmann und Andrej Albrecht lagen mit ihren Motorkonstruktionen auf Platz zwei und drei.

"Dieser Studierendenwettbewerb ist ein Bestandteil des Forschenden Lernens, das ich in meine Lehre gerne einbringe", so Prof. Dr. Axel Bochert. Der Professor des Studiengangs Maritime Technologien bringt durch solche Zusatzangebote mehr Praxis in die Ausbildung und vermittelt dadurch die Theorie im Selbsttest. "Mit der Kenntnis der magnetischen Flussdichte und der Kraftwirkung eines stromdurchflossenen Leiters in einem magnetischen Feld haben sich die Studierenden in der Vorlesung bereits beschäftigt, durch den Motorenbau kann dieses Wissen direkt kreativ angewendet werden", so der Professor.

Insgesamt haben die Studierenden zwischen acht und 25 Stunden zusätzlich investiert, um ihren eigenen Motor ans Laufen zu kriegen. "Es macht Spaß und auch wenn es on top zur Vorlesung ist, kann ich nur jedem raten, beim nächsten Mal mitzumachen", so der Gewinner. Für seinen Sieg bekam er diesmal ein Multimeter, dank der Unterstützung durch die Firma dataTech. "Im nächsten Jahr wiederholen wir die Challenge und dann ist der erste Wert, den es zu schlagen gilt, ja bereits gesetzt: 31 Hz", so Prof. Bochert

 

 

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