So vielfältig ist der Job

Wie viel Energie braucht eine Kläranlage? Das und mehr haben Studierende auf einer Fahrt nach Dresden und Leipzig erfahren.
Wie viel Energie braucht eine Kläranlage? Das und mehr haben Studierende auf einer Fahrt nach Dresden und Leipzig erfahren.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Bei einer Fahrt nach Dresden und Leipzig entdecken Studierende neue Perspektiven

Die Vertiefung von Praxisthemen stand im Vordergrund, als sich rund 20 Studierende der Gebäudeenergietechnik und der Nachhaltigen Energie- und Umwelttechnologien auf eine Reise nach Dresden machten. In fünf Tagen besichtigten die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure innovative Anlagen aus dem Bereich der Energie- und Abwassertechnik. Dabei hatten sie ausgiebig Gelegenheit, mit verschiedenen Unternehmensvertretern die vielfältigen beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten der Umwelttechnik und des Energiemanagements zu diskutieren.

"Wir haben eine große Verantwortung für unseren Nachwuchs", sagt Hochschulprofessor Prof. Dr.-Ing. Carsten Haneke, der die Fahrt mitbetreute. Daher sollte sie auch Anlass sein, verschiedene Berufsmöglichkeiten für die zukünftigen Absolventen aufzuzeigen: "Das Arbeitsfeld von Ingenieurinnen und Ingenieuren hat sich verändert. Sie müssen heutzutage interdisziplinär arbeiten: auf Menschen zugehen, Ideen entwickeln und diese auch vermarkten."

Diese Arbeitsweise haben die Studierenden hautnah beim Besuch der Leipziger Ingenieursberatung Tilia Umwelt GmbH beobachten können. Darüber hinaus erhielten sie ein berufliches Coaching an der Technischen Universität Dresden und besichtigten - unter energetischem Aspekt - eine Kläranlage und eine Biogasanlage.

"Durch die Fahrt haben sich uns ganz neue Sichtweisen auf das Thema Energierückgewinnung und auch auf die beruflichen Perspektiven in diesem Bereich eröffnet", sagt Gebäudeenergietechnik-Studentin Mara Merk. So erfuhren die Studierenden im vierten Semester beispielsweise, wie sich ein Dorf eigenständig mit Energie versorgen kann oder wie Abgase von Faultürmen zur Energieerzeugung genutzt werden.

Es lohne sich, über den Tellerrand und die im Studium vorgegebenen Themen hinaus zu blicken, sagt die Studentin: "Dresden und Leipzig sind wunderbare Städte, in denen wir Studierende als Gruppe zusammengewachsen sind."

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