Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet

vl.l.: Falko Fiedler, Sebastian Schröder und Christine Baussmerth nahmen ihre Preise vom Vorsitzenden Prof. Dr. Ulrich Sander (2. von rechts) entgegen
vl.l.: Falko Fiedler, Sebastian Schröder und Christine Baussmerth nahmen ihre Preise vom Vorsitzenden Prof. Dr. Ulrich Sander (2. von rechts) entgegen
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Verein zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. verleiht Förderpreise beim Gästeabend

"Es ist ein Zeichen der Wertschätzung für die Lehre und die Leistungen der Studierenden", würdigte Stadtrat Michael Frost, Leiter des Dezernats IV (Kultur und Schulen), in seiner Rede die Verleihung der Förderpreise durch den Verein zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. Beim traditionellen Gästeabend erhielten drei Studierende für ihre herausragenden Abschlussarbeiten die Auszeichnung. Falko Fiedler, Sebastian Schröder und Christine Baussmerth nahmen ihre Preise vom Vorsitzenden Prof. Dr. Ulrich Sander vor rund 80 Gästen in Haus T der Hochschule Bremerhaven entgegen.

Falko Fiedler hatte sich in seiner Bachelorarbeit im Studiengang Produktionstechnologie umfassend mit "Untersuchungen zu geeigneten Werkstoffen und Werkstoffbeschichtungen von Vorrichtungen im Karosserierohbau der Daimler AG" auseinandergesetzt. "Diese Arbeit stellt in hervorragender Art und Weise exemplarisch den Studiengang dar und lässt erahnen, mit wie viel Leidenschaft, aber auch ingenieursmäßiger Genauigkeit hier an eine Oberflächenanalyse herangegangen wurde", lautet das Urteil der Jury. Die Abschlussarbeit, die von Prof. Dr.-Ing. Günther Deiler und Dipl.-Ing. Tobias Ostermann (Daimler AG - Werk Bremen) betreut wurde, verfüge über eine klare Zielsetzung, einen verständlichen Ausdruck sowie über nachvollziehbare Schlussfolgerungen. Das Förderpreisgremium entschied sich für eine Förderpreissumme von 700 Euro.

Mit 1000 Euro Preisgeld ging Sebastian Schröder, Absolvent des Studiengangs Medizintechnik nach Hause. Mit seiner Masterarbeit über die "Entwicklung eines Lokalisationsdrahts zur präoperativen Planung bei der Resektion von Mammakarzinomen" hat er ein Ergebnis vorgelegt, das mit großer Wahrscheinlichkeit eine Umsetzung in die Praxis erwarten lässt. Besonders beeindruckend war es für die Jury, dass in Bezug auf den Umgang mit den Prozessketten die Arbeit, die von Prof. Dr.-Ing. Günther Deiler und Dr. Bernd Vogel (Endosmart Gesellschaft für Medizintechnik mbH, Stutensee) betreut wurde, sich selbst hinterfrage, also eigene Fehler erkenne und analysiere. Es werde wieder einmal verdeutlicht, wie sinnvoll und produktiv die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft funktioniere.

Über den zweiten Platz und ein Förderpreisgeld von 700 Euro freute sich Christine Baussmerth. Die Absolventin des Masterstudiengangs Biotechnologie überzeugte mit ihrer Abschlussarbeit zum Thema "Molekularbiologische und biochemische Nachweismethoden des Tuberkulose-Komplexes aus Blut und klinischem Material". Bei der von Prof. Dr. Matthias Nagel und Frau Dr. Claudia Disqué (Fa. Molzym GmbH & Co. KG, Bremen) betreuten Arbeit seien alle Kriterien für eine Auszeichnung erfüllt worden: Die Masterarbeit sei angewandte Forschung sowie eine Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft. Sie beweise darüber hinaus eine koordinierte Nutzung der universitären und wirtschaftlichen Infrastruktur zwischen der Firma in Bremen, der Eppendorf-Klinik in Hamburg und der Universität in Oldenburg und erfülle dazu einen hohen Anspruch.

Über "Bremerhaven und seine Hochschule - eine Win Win Konstellation" sprach in Vertretung für Oberbürgermeister Melf Grantz Stadtrat Frost im Anschluss an die Preisvergabe und stellte fest: "Die besondere, vielleicht gar familiäre Atmosphäre ist es unter anderem, die immer mehr Studierende an die Hochschule zieht. Durch mehr Studierende gewinnt unsere Stadt an Atmosphäre." So seien die Hochschule und die Stadt Bremerhaven auf vielfältige Weise über eine "Win-Win-Situation" verbunden. Woran jetzt mit Nachdruck gearbeitet werden müsse, sei der Ausbau der Studienplätze auf die Zahl von 5000. "Gäbe es die Hochschule nicht, wäre in Bremerhaven vieles anders", so Frost. Über die aktuelle Hochschulsituation informierte zuvor Prof. Dr. Peter-Ritzenhoff, Konrektor für Studium, Lehre und Forschung.

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