Auf Kurs: Bewilligung des Antrags für den Qualitätspakt Lehre II liegt vor

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Quelle: BMBF

Projekte können bis 2020 fortgeführt und erweitert werden

Die Betreuung der Studierenden und die Qualität der Lehre stehen an der Hochschule Bremerhaven immer im Fokus. Durch die Förderung in der ersten Phase des „Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre – Qualitätspakt Lehre“ hat die Hochschule am Meer bereits seit November 2011 unterschiedliche Maßnahmen erfolgreich durchführen können. Jetzt hat das Auswahlgremium für die zweite Förderphase des Programms bekannt gegeben, dass die Projekte der Hochschule Bremerhaven positiv bewertet wurden, bis 2020 weitergeführt und deutlich erweitert werden können. Zur Durchführung der vier Schwerpunktbereiche des Antrags „Auf Kurs: Programm für eine nachhaltige Entwicklung der Qualität in Studium und Lehre an der Hochschule am Meer“ im Qualitätspakt Lehre II hat die Hochschule Bremerhaven  insgesamt 2,57 Millionen Euro bewilligt bekommen, nachdem 3,75 Millionen Euro beantragt worden waren. Dies ist die größte Drittmittelsumme, die die Hochschule jemals zur Umsetzung eines Förderprojekts erhalten hat.

„Wir freuen uns riesig, dass wir die im Rahmen der bisherigen Projekte und Auszeichnungen entwickelten didaktischen Ansätze für optimales Lernen nun bis 2020 sogar noch ausbauen können“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Rektor der Hochschule Bremerhaven. Die Erhöhung des Studienerfolgs, die Verbesserung der Betreuungsrelation, die Implementierung von Qualitätskreisläufen sowie vor allem didaktische Weiterbildungsangebote und vermehrte Nutzung der Potentiale digitaler Medien seien weiterhin wichtige Bestandteile des Gesamtkonzepts. „Unser Konzept für gutes Lernen und Lehren hat sowohl in der ersten als auch in der zweiten Auswahlrunde die Jurys überzeugt. Die Mittel aus dem Qualitätspakt unterstützen die exzellente Lehre der Kolleginnen und Kollegen und ermöglichen ihnen weitere innovative Elemente für optimales Lernen zu entwickeln“, so der Rektor.

Im Detail werden beispielsweise die Gruppengrößen in ausgewählten Fächern wie Mathematik weiter reduziert, Tutorinnen und Tutoren zusätzlich didaktisch qualifiziert, die Studi-Support-Angebote weitergeführt und ausgebaut sowie die Studieneingangsphase weiter optimiert. Studienanfängerinnen und -anfänger werden zukünftig bei ihrer Studiengangswahl besser unterstützt, die Weiterentwicklung von E-Learning- und didaktischen Angeboten soll das Lernen an der Hochschule noch attraktiver machen. Als konsequente Weiterentwicklung des Projektes zur Einführung von Qualitätskreisläufen werden die Ergebnisse aus der ersten Phase fortgesetzt und durch zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung der Studiengänge ergänzt werden. Inwieweit aufgrund der reduzierten Bewilligung Studiengangsmanagerinnen und Studiengangsmanager diese Prozesse unterstützen werden, muss nun geprüft werden. „Die Maßnahmen im Qualitätspakt Lehre haben bei uns bereits jetzt eine ausgesprochen positive Wirkung auf die Qualität und die Bedeutung der Lehre sowohl für die Studierenden als auch für die Lehrenden“, so Siebert Garbade, Leiter der Stabsstelle Hochschulentwicklungsplanung und Qualitätsmanagement. Mit der weiteren Förderung werden die positiven Effekte noch weiter ausgebaut.

Ziele des Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre sind eine bessere Personalausstattung von Hochschulen, ihre Unterstützung bei der Qualifizierung ihres Personals sowie die Sicherung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Hochschullehre. Der Bund stellt für den Qualitätspakt Lehre zwischen 2011 und 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro bereit.

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