FH-Impuls: Hochschule Bremerhaven unter den Finalisten

Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft: Die Studierenden sollen beim Projekt "Innovationswerft" aktiv mitarbeiten.
Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft: Die Studierenden sollen beim Projekt "Innovationswerft" aktiv mitarbeiten.
Quelle: Antje Schimanke

Projektantrag „Innovationswerft: Nachhaltiges Wirtschaften am Meer“ überzeugt

Hochschule Bremerhaven will Kooperationen im maritimen Sektor stärken: „Innovationswerft: Nachhaltiges Wirtschaften am Meer“, lautet der Titel des Projektantrags der Hochschule Bremerhaven für die Ausschreibung „FH-Impuls“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Durch die positive Bewertung der Jury hat es die Hochschule am Meer nun mit 19 weiteren Finalisten in die letzte Runde der Fördermaßnahme geschafft.

Mit ihrem Antrag möchte die Hochschule im Rahmen der Ausschreibung „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region“ (FH-Impuls) die Kooperationen im maritimen Bereich zwischen der Hochschule und regionalen Unternehmen stärken und vertiefen. Dabei sollen zum einen Studierende in aktuelle Projekte der mittelständischen Unternehmen einbezogen werden, außerdem sollen praktische Forschungsfragen, die zu konkreten Entwicklungen und Innovationen im Mittelstand beitragen, gemeinsam bearbeitet werden.

Die Partnerschaft soll auf dem Anwendungsfeld der maritimen Technologien etabliert werden und soll den Titel „Innovationswerft: Nachhaltiges Wirtschaften am Meer“ tragen. Für Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Rektor der Hochschule am Meer, ist das Erreichen der Finalrunde ein wichtiger Schritt: „Ich freue mich riesig, dass die Hochschule Bremerhaven mit ihrem Projektantrag zu FH-Impuls unter den letzten Teilnehmenden ist. Die „Innovationswerft“ soll zu einem festen Begriff in der Region werden, zu einer Marke, die für wirtschaftsorientierte Wissenschaft und echte Innovation steht. Sie soll verlässlicher und vertrauenswürdiger Partner für die ansässigen Industrien werden.“

Ziel der Hochschule ist es, als Innovationsmotor zu fungieren, um die Unternehmen für Forschungsprojekte zu begeistern, diese einzubinden und mit weiteren Partnern zu vernetzen. Das Forschungsnetzwerk möchte den Erkenntnistransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft und auch in die Gesellschaft fördern und damit die Innovationskraft der beteiligten Unternehmen, gerade in einer Region mit küstennaher Randlage, stärken.

Auf Empfehlung einer von Bundesforschungsministerin Wanka einberufenen unabhängigen Jury hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus über 80 Bewerbungen 20 für die Finalrunde von FH-Impuls ausgewählt.

„Mit FH-Impuls wollen wir die positiven Effekte von forschungsstarken Fachhochschulen erweitern“, betonte Bundesforschungsministerin Wanka, „Fachhochschulen, die bei der Forschung mit den Unternehmen vor Ort intensiv kooperieren, tragen erheblich zu einer guten wirtschaftlichen Entwicklung der ganzen Region bei. Die Innovationskraft wird erhöht, Forschungsergebnisse finden leichter den Weg in die Anwendung und die Ausbildung von Fachkräften erhält neue Impulse.“ Wanka zeigte sich überzeugt davon, dass sich die Fachhochschulen angesichts der zunehmenden Vielfalt in der deutschen Hochschullandschaft auch im Forschungsbereich künftig noch deutlicher positionieren können. „FH-Impuls ist daher eine wichtige Maßnahme, die Wettbewerbsfähigkeit der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem weiter zu stärken und zugleich ihre Sichtbarkeit in Wirtschaft und Gesellschaft zu erhöhen.“

Für „FH-Impuls“ stellt das BMBF insgesamt rund 100 Millionen Euro für die Förderdauer von bis zu acht Jahren bereit. FH-Impuls ist Teil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen macht und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpft. So werden Zukunftschancen und die Arbeitsplätze von morgen geschaffen. Die Partnerschaften sollen auf einem an der Fachhochschule bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkt mit hohem Transfer- und Umsetzungspotenzial aufbauen und sich auch am Bedarf der Unternehmen orientieren, die mit der Fachhochschule im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten längerfristig kooperieren wollen.

 

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