Auf den Spuren von Sicherheitsingenieurinnen und Sicherheitsingenieuren

Die Studierenden des Studiengangs ISSM vor dem Hochofen der ArcelorMittal Bremen.
Die Studierenden des Studiengangs ISSM vor dem Hochofen der ArcelorMittal Bremen.
Quelle: Uwe Arens

Exkursion des Studiengangs Integrated Safety and Security Management zum Unternehmen ArcelorMittal Bremen

Die Theorie mit der Praxis abgleichen – unter diesem Motto stand eine Exkursion des Studiengangs „Integrated Safety and Security Management“, kurz ISSM. Ziel der Studierenden der Hochschule Bremerhaven war das Unternehmen ArcelorMittal. Am Standort in Bremen produziert der Weltkonzern hochwertigen Stahl, insbesondere für die Automobilindustrie.

Die Unternehmenssicherheit hat bei den Arbeitsprozessen höchste Priorität: Ob bei der Gewinnung des Roheisens im Hochofen oder bei der Herstellung des Stahls im Konverter – die Risiken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die umliegende Infrastruktur im Falle eines Schadens wären immens. Außerdem muss bei dem Stahlgiganten stets die Versorgung der Kunden sichergestellt werden.

Welche Aktivitäten im Einzelnen notwendig sind, um die Sicherheit Tag für Tag zu gewährleisten, vermittelte der Leiter der Hauptabteilung Sicherheit und Dienste, Jürgen Knappertsbusch. Im Anschluss berichtete Joachim Miehe, einer der Sicherheitsingenieure am Standort, darüber, wie eine typische Arbeitswoche für ihn aussieht und gab damit Antwort auf die Frage „Was macht eigentlich ein Sicherheitsingenieur den ganzen Tag?“

Danach machten sich die ISSM-Studierenden auf den Weg in das Werk. Auf dem Programm standen die Besichtigung des Hochofens, wo das Roheisen erzeugt wird, die Stahlerzeugung und das Warmwalzwerk.

Nach dem Rundgang durch das Werk konnten die Studierenden die Herausforderungen zur Gewährleistung der Unternehmenssicherheit einschätzen. Und was hat am meisten beeindruckt? Jeder der Studierenden beantwortete diese Frage anders: Für Fridtjof Arens war es vor allem die Tatsache, dass die Stahlerzeugung so umfangreiche und aufwendige Arbeitsprozesse erfordert.

„Ich fand es spannend zu erfahren, wie vielfältig die Aufgaben eines Sicherheitsingenieurs in einem so großen Werk sind“, fasst Viktoria Tanner ihre Eindrücke zusammen. Und Diana Olivas Castillo ergänzt: „Es war spannend zu sehen, dass das, was wir in der Theorie kennenlernen, in der Praxis von Bedeutung ist!“

Aber nicht nur die Studierenden zogen eine positive Bilanz. „Eine Besuchergruppe durch das Werk zu führen, ist es nicht immer leicht. Mit den Studierenden der Hochschule Bremerhaven hat es sehr viel Spaß gemacht. Sie können gerne wiederkommen“, sagt Jürgen Knappertsbusch. Die Einladung wurde dankend angenommen und so wurde gleich für das kommende Jahr der nächste Besuch vereinbart.

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  • Uwe ArensDie Studierenden des Studiengangs ISSM vor dem Hochofen der ArcelorMittal Bremen.

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