Motoren am Start

Gewinner Michel Finke erhält von Prof. Dr. Axel Bochert die Urkunde und den Preis
Gewinner Michel Finke erhält von Prof. Dr. Axel Bochert die Urkunde und den Preis
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Michel Finke gewinnt den Wettbewerb für Motorenbau der Hochschule Bremerhaven

„Zusammen mit meinen Kommilitonen aus dem Studiengang Gebäudeenergietechnik habe ich oft abends vor dem Fernseher noch getüftelt, um den Motor ans Laufen zu kriegen und zu optimieren“, erinnert sich Michel Finke. Und es hat sich gelohnt, für das Projekt die Freizeit in zu investieren, denn der Student des Studiengangs Gebäudeenergietechnik ist der diesjährige Gewinner des Motorenwettbewerbs der Hochschule Bremerhaven. Mit einer Drehfrequenz von 20,8 Hertz war der kleine Motor in diesem Jahr der schnellste. Dafür erhielt Finke als Preis ein Multimeter und eine Siegerurkunde von seinem Professor und dem Initiator des Wettbewerbs Prof. Dr. Axel Bochert.

Im Rahmen der Vorlesung "Wechselströme und Schaltungstechnik" forderte der Professor des Studiengangs Maritime Technologien seine Studierenden bereits zum dritten Mal auf, aus wenigen einfachen Teilen einen funktionsfähigen wettbewerbstauglichen Motor herzustellen. „In diesem Jahr haben wir rund 90 Bastelsätze ausgegeben“, so Prof. Bochert. Und auch wenn nicht alle Studierenden eine Lösung finden, so habe er sein didaktisches Ziel erreicht. „Es freut mich sehr, dass sich die Studierenden der praktischen Herausforderung stellen und anfangen, rumzuexperimentieren.“ Das Angebot ist ein wichtiger Bestandteil des Lehrkonzepts Forschenden Lernens, das Prof. Bochert in seiner Lehre verfolgt. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, mehr Praxis in die Ausbildung zu bringen und die in den Vorlesungen behandelten Theorien durch solch einen Selbsttest zu festigen.

Dabei erfordert die Aufgabe nicht nur die Kenntnis der bloßen Theorie, sondern auch viel handwerkliches Geschick. Den Tüftlerinnen und Tüftlern stehen für die Aufgabe nämlich ausschließlich eine Grundplatte aus Holz, ein Kupferlackdraht, zwei Büroklammern, eine Batterie, ein Anschlusskabel und ein Neodym-Magnet zur Verfügung. „Ich habe rund 15 Stunden gebraucht“, so der Gewinner. Vor allem sein großes Interesse an elektrischen Maschinen habe ihn dazu motiviert, sich dem Wettbewerb zu stellen. Und er könne davon sicherlich auch im späteren Berufsleben profitieren.

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