Organisation von Auslandsaufenthalten

Mit dem Fortschreiten der Globalisierung werden interkulturelle Kompetenzen immer wichtiger. So bietet die Hochschule Bremerhaven ihren Studierenden viele Möglichkeiten zum Erwerb zusätzlicher Qualifikationen. Seien es Sprachkurse, internationale Gemeinschaftsseminare oder Auslandsaufenthalte an einer der zahlreichen Partnerhochschulen.

Es gibt viele Motive für einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt:

  • Man erweitert seinen fachlichen und persönlichen Horizont,
  • erhöht sprachliche und interkulturelle Kompetenzen,
  • beweist Flexibilität und Selbständigkeit,
  • lernt neue Lern- und Lehrmethoden kennen und
  • gewinnt Einblick in andere Unternehmensstrukturen.

Das Argument „Zeitverlust“ kann also gleich mehrfach entkräftet werden.

In einigen Studiengängen ist ein Auslandssemester bereits Pflicht, aber auch bei allen anderen Studiengängen kann ein Auslandsaufenthalt sinnvoll in das Studium eingebaut werden. Es hat sich gezeigt, dass der Erfolg eines Auslandsaufenthaltes stark mit einer guten und rechtzeitigen Vorbereitung zusammenhängt.

Im International Office ist eine detaillierte Übersicht zur Organisation von Auslandssemestern erhältlich.
Hier gibt es eine Zusammenfassung, was wann vor, während und nach einem Auslandsaufenthalt zu
bedenken und zu tun ist.

In der Orientierungsphase geht es vor allem darum, Grundüberlegungen anzustellen (warum, wann, wohin, wie lange?), die Vorfrage der Form zu klären (Auslandsstudium, Auslandspraktikum, Abschlussprojekt, Intensivprogramm oder Sprachkurs im Ausland?) und sich wichtige Informationen über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, Gastländer etc. zu beschaffen. Bereits jetzt sollte man die Prüfungsordnung des Studienganges kennen und Kontakt zum International Office aufnehmen.

Während der Entscheidungsphase sollte der Kreis der potentiellen Gasthochschulen oder die Zahl der in Betracht kommenden Unternehmen eingegrenzt werden. Nach Rücksprache mit den Lehrenden des Fachbereichs können und sollten auch Anerkennungsfragen schon im Vorfeld geklärt und abgesichert werden. Auch zu den Zielhochschulen und Zielunternehmen sollte jetzt Kontakt aufgenommen werden.

In der Bewerbungsphase sind die Bewerbungsunterlagen zu erstellen und im International Office, bei Gasthochschulen, Zielunternehmen und Förderprogrammen bei den richtigen Ansprechpartnern vollständig und fristgemäß einzureichen. Für viele Förderprogramme und Stipendien liegen die Fristen bei einem Jahr vor Antritt.

Auch in der eigentlichen Organisationsphase gibt es viel zu tun wie z.B. Pass verlängern, Visum beantragen, ausreichende Versicherung sicherstellen, Zwischenmieter suchen, Anreise buchen. Gerade in den letzten Wochen vor der Abreise gibt es noch viele Kleinigkeiten zu regeln, ...

... aber eines ist gewiss: Der Aufwand lohnt sich!

Wer sich früh schlau macht, hat auch deutlich höhere Chancen tatsächlich in seinem Wunschland an der Hochschule seiner Erstwahl bzw. dem Zielunternehmen zu landen und kann sich natürlich auch schon länger darauf freuen.