Datenanalyse & Qualitätskreislauf

Die Hochschule verfügt über eine Vielzahl sehr interessanter Quellen an Informationen zur Situation der Lehre (Befragungen von Studienanfängern, Studierenden und Absolventen, Daten aus der Statistik und Verlaufsdaten aus dem Immatrikulations- und Prüfungsamt, der Qualitätsbericht, z.T. Erhebungen bei Arbeitgebern, etc.). Es zeigt sich jedoch, dass eine zusammenfassende und strukturierte Nutzung dieser Informationen bisher nur vereinzelt erfolgt. Deshalb soll mit externer Unterstützung pro Studiengang eine Datenanalyse durchgeführt werden, die sowohl Stärken und Schwächen aufzeigt  als auch Handlungsempfehlungen ausspricht.

In einem moderierten Kommunikationsprozess sollen auf dieser Grundlage in den Studiengängen unter Beteiligung der Studierenden Maßnahmen entwickelt werden, die zu Verbesserungen führen. Ergebnis soll eine gemeinsam mit allen Beteiligten erstellte Zielplanung für den jeweiligen Studiengang sein.

Mit diesem Projekt wird ein wesentlicher Mehrwert geschaffen, da zum einen Informationen seitens der Studiengänge besser zu Steuerungszwecken genutzt werden und andererseits ein kontinuierliches Qualitätssicherungssystem gestartet werden kann, das nachhaltig die Qualitätsentwicklung als Kreislaufsystem positiv beeinflusst. Das Leitbild der Hochschule betont, dass die Hauptaufgabe der Hochschule die Lehre ist und sie einer stetigen qualitativen Weiterentwicklung unterzogen wird. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist eine regelmäßige Anpassung der Ziele der Studiengänge unter Nutzung aller vorhandenen Informationen unerlässlich.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt in direkter Anbindung an das Qualitätsmanagement der Hochschule in enger Zusammenarbeit mit den Studiengängen und den beiden Dekanaten. Als Pilotstudiengänge konnten die Studiengänge BWL, Maritime Technologien, Medizintechnik sowie Produktionstechnologie gewonnen werden.

Projektleiter: Siebert Garbade
Projektkoordination: Meike Döscher-Mehrtens und Sandra Hornung