Reduzierung der Lerngruppengrößen

Aus Kapazitäts- und Ressourcengründen ist die Lehre im Fachbereich 1 in den ersten drei Semestern in den Bachelorstudiengängen studiengangsübergreifend in einem gemeinsamen Grundlagenstudium organisiert, d.h. dass die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sowie die Betriebswirtschaftslehre für weitgehend alle Studiengänge gemeinsam gelehrt werden. Um weitere Synergieeffekte zu erzielen, wird auch im Hauptstudium studiengangsübergreifende Lehre angeboten.

Die großen Gruppengrößen führen dazu, dass die Vorlesungen nur als Frontalveranstaltungen durchgeführt werden können. Darüber hinaus führen die großen Studierendenzahlen pro Veranstaltung zu entsprechend hoher Korrekturbelastung der Lehrenden, die u.a. auch zu langen Korrekturzeiten führt.

Um die Qualität der Lehre zu erhöhen, die Studierenden in den Unterricht einbeziehen zu können und dadurch den Lehrerfolg zu verbessern, soll grundsätzlich eine Reduzierung der Gruppengröße erreicht werden. Die Verbesserung der Betreuungsrelation würde die Lehrenden in die Lage versetzen, ein Lehrgespräch oder sogar seminaristischen Unterricht durchführen und sich intensiver um den einzelnen Studierenden kümmern zu können. Außerdem würde die Korrekturbelastung pro Lehrendem und damit die Korrekturzeit deutlich verkürzt werden.

Zur Erhöhung des Anteils englischsprachiger Veranstaltungen sollen gleichzeitig bei kleineren Parallelveranstaltungen für interessierte Studierende vermehrt englischsprachige Vorlesungen angeboten werden.

Durch die Verkleinerung der Gruppengrößen wird in Verbindung mit weiteren Maßnahmen eine kontinuierliche und dauerhafte Qualitätsentwicklung der Lehre gefördert. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in der Verantwortung des zuständigen Dekanats. Durch die flächendeckende Lehrevaluation werden die Erfolge der Gruppenverkleinerung verfolgt und überprüfbar, der Studiendekan wird auf der Grundlage der Entwicklung ggf. weitere Maßnahmen, wie z.B. entsprechende Schulungen von Lehrpersonal, einleiten.

Projektleiter: Prof. Dr. Günter Deiler