Kleinwindenergieanlage lernt schwimmen

(v.l.) Anna Jalufka, Kim Godau, Markus Hoyer, Eike-Cedric Feder, Jannes Vervoort, Lisa-Marie Brand und Prof. Dr.-Ing. Holger Lange
(v.l.) Anna Jalufka, Kim Godau, Markus Hoyer, Eike-Cedric Feder, Jannes Vervoort, Lisa-Marie Brand und Prof. Dr.-Ing. Holger Lange
Quelle: Prof. Dr.-Ing. Holger Lange

Masterstudierende der Windenergietechnik entwickeln schwimmende Windenergieanlage

Wird sie schwimmen? Am Regenrückhaltebecken, dem sogenannten Marschensee, in Langen schauen die 40 Anwesenden gespannt auf das vor ihnen treibende Modell einer Kleinwindenergieanlage. Darunter die Studierenden Anna Jalufka, Kim Godau, Markus Hoyer, Eike-Cedric Feder, Jannes Vervoort und Lisa-Marie Brand des Masterstudiengangs Windenergietechnik (WET) der Hochschule Bremerhaven. Zum ersten Mal testen sie die „Schwimmende Kleinwindenergieanlage“, die sie gemeinsam entwickelt haben. Unterstützt und ermöglicht wurde der Testbetrieb durch Thorsten Krüger, Bürgermeister der Stadt Geestland.

„Das Projekt soll den Studierenden ermöglichen, praktische Erfahrungen bei der Entwicklung, dem Bau und dem Test einer im Maßstab verkleinerten Offshore-Windenergieanlage zu sammeln“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Holger Lange, der das Projekt begleitete. Neben der Entwicklung eines schwimmenden Untergrundes für das sogenannte Halbtauchermodell mussten die Studierenden die von ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen im Semester zuvor erbaute Kleinwindenergieanlage optimieren. Eine neue Windnachführung sowie Notabschaltung waren ein Muss bei der geplanten Verbesserung.

Am Ende bringt die fertige Kleinwindenergieanlage 40 kg auf die Waage und ragt 2m auf dem Marschensee in die Höhe. Erbringen könnte sie eine Leistung von 0,8 kW. Eine Woche lang soll die mehr oder weniger kleine Anlage nun getestet werden. Bei der öffentlichen Präsentation konnten die anwesenden Unternehmen, Stadtangehörigen, Studierenden, Bürgerinnen sowie Bürger sich generationsübergreifend  über Themen wie die Windbranche und Energiewende austauschen. Mit der öffentlichen Vorstellung vor dem Marschensee ist das Projekt nun erfolgreich abgeschlossen.

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