Mit Stipendium zur Bremerhavener International Summer School

(v.l) Prof. Dr. Gerhard Feldmeier (Hochschule Bremerhaven), Ivan Buianov, Horst Cordes (Stadt Bremerhaven), Brigitte Lückert (Stadt Bremerhaven), Bernd Meenzen (Weser-Elbe Sparkasse), Igor Dravert, Martina Klüver (Stadt Bremerhaven), Atie Siddré
(v.l) Prof. Dr. Gerhard Feldmeier (Hochschule Bremerhaven), Ivan Buianov, Horst Cordes (Stadt Bremerhaven), Brigitte Lückert (Stadt Bremerhaven), Bernd Meenzen (Weser-Elbe Sparkasse), Igor Dravert, Martina Klüver (Stadt Bremerhaven), Atie Siddré
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Stipendiaten aus Kaliningrad berichten von Erfahrungen an der Hochschule Bremerhaven

40 schlaflose Stunden war Student Ivan Buianov von Kaliningrad nach Bremerhaven unterwegs. Doch die Strapazen haben sich gelohnt: Er und Igor Dravert sind endlich zur 16. Bremerhavener International Summer School angekommen. Dank eines Stipendiums der Stadt Bremerhaven, dass von der Weser-Elbe Sparkasse Bremerhaven finanziert wird, können Dravert und Buianov das zweiwöchige Programm mit 45 anderen Teilnehmenden in Bremerhaven genießen.

"Ich bin sehr an der deutschen Kultur interessiert und möchte meine Englischkenntnisse und meine interkulturellen Fähigkeiten in der Summer School verbessern", erzählt Buianov. Der 20-jährige studiert den Bachelorstudiengang Management und Marketing an der Immanuel Kant Baltic Federal University. Sein 22-jähriger Kommilitone Dravert studiert Produktionsmanagement an der Kaliningrad State Technical University. "Ich möchte vor allem meine Englischkenntnisse in der Summer School verbessern, neue Leute kennenlernen und neue Erfahrungen gewinnen", erzählt Dravert.

Bei einem ersten Rundgang durch Bremerhaven entdecken die zwei Russen, dass sich die Partnerstädte in einigen Punkten sehr unterscheiden. "In Kaliningrad weiß man nie, wann und ob der Bus kommt. In Bremerhaven kann man sich darauf verlassen", erzählt Buianov. Und auch die Mentalität beim Lehren unterscheidet sich, findet Buianov: "In Russland herrscht eine Distanz zwischen Studierenden und Dozenten. Hier kann man offen mit den Lehrenden reden und vielleicht sogar ein Bier nach dem Unterricht zusammen trinken." Kulinarisch hat es Buianov insbesondere die Bratwurst angetan: "So was brauchen wir definitiv auch in Kaliningrad."

Dravert hingegen kam nach der Unternehmensbesichtigung beim Mercedes-Werk in Bremen aus dem Staunen nicht raus: "Ich fand es dort sehr faszinierend, diese Innovationen sehen zu können". Und ganz unerwartet ist das Tanzen bei Dravert zur Leidenschaft geworden. "Prof. Rouvens hat uns das Tangotanzen innerhalb von vier Tagen so gut vermittelt, dass ich es zum Schluss sehr gerne gemacht habe, obwohl ich wirklich sehr schüchtern bin."

Sobald Buianov zurück in der Heimat ist, wird er auf dem Blog der der Immanuel Kant Baltic Federal University über seine Erfahrungen bei der Bremerhavener International Summer School berichten. Und auch Igor ist sich sicher, dass er jedem seiner Freunde und Kommilitonen das Sommerprogramm an der Hochschule Bremerhaven empfehlen wird. "Es ist schön zu sehen, wenn man junge Leute aus allen Nationen begeistern kann", so Bernd Meenzen, Generalbevollmächtigter der Weser-Elbe Sparkasse. Und auch Stadtvorsteherin Brigitte Lückert freut sich jedes Jahr über den internationalen Besuch aus Kaliningrad: "Wir begrüßen, dass junge Leute Bremerhaven auch weiterhin Bremerhaven besuchen wollen und die Partnerschaft zwischen Bremerhaven und Kaliningrad bestehen bleibt."

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  • Hochschule Bremerhaven(v.l) Prof. Dr. Gerhard Feldmeier (Hochschule Bremerhaven), Ivan Buianov, Horst Cordes (Stadt Bremerhaven), Brigitte Lückert (Stadt Bremerhaven), Bernd Meenzen (Weser-Elbe Sparkasse), Igor Dravert, Martina Klüver (Stadt Bremerhaven), Atie Siddré

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