Mit vier Gerichten um die Welt

(v.l.) David Busch, Dipl. Ing. Kirsten Buchecker, Henning Rosummek, Paulo Vincente Jarosz und Elisabeth Janzer
(v.l.) David Busch, Dipl. Ing. Kirsten Buchecker, Henning Rosummek, Paulo Vincente Jarosz und Elisabeth Janzer
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Studierende der Lebensmitteltechnologie/-wirtschaft kreieren Tiefkühlgerichte bei Frozen Fish International GmbH

Fermentierter Kohlsalat auf Lachs, umgeben von einem Backteigmantel. Dazu eine Soja-Sesam Soße. Klingt erstmal wie ein Rezept aus dem Kochbuch. Stattdessen ist dieses Gericht und drei weitere von Studierenden der Lebensmitteltechnologie/-wirtschaft (LTW) der Hochschule Bremerhaven für die Tiefkühltruhe entwickelt worden. Im Modul „Seafood & Convenience Food“ unter Leitung von Dipl. Ing. Kirsten Buchecker entschieden sich Elisabeth Janzer, Paulo Vincente Jarosz, David Busch, Renée Kruse und Henning Rosummek für eine praktische Seminararbeit im Unternehmen Frozen Fish International GmbH.

 „Es ist für uns eine tolle Chance gewesen, ein Produkt direkt mit einem Unternehmen zu entwickeln. So konnten wir gleich schauen, wie später im Job gearbeitet wird“, erzählt Kruse. Voraussetzung dafür war, ein Produkt oder eine Produktreihe zu entwickeln, die auch zum Unternehmen passt. „Da sich Frozen Fish auf Seelachs sowie Tiefkühlgerichte spezialisiert, war dies Grundlage für unsere Gerichte. Außerdem haben wir als Besonderheit das Thema Reisen aufgegriffen – immerhin reist heutzutage jeder gerne“, so Jarosz.

Beim Brainstorming schauten die fünf LTW-Studierenden, was für spezifische Geschmäcker und Gewürze verschiedene Länder haben. Statt jedoch auf die üblichen Gewürzkombinationen zu setzen, wurden die fünf kreativ: Eine Polentapanade mit einer Escabeche Sauce gab es für das mexikanische Fischgericht, das nordamerikanische Gericht bekam eine Crunchy Panade mit selbst entwickelter Barbecue Sauce, das indische Rezept erhielt eine Sesampanade mit Mango-Kurkuma-Kokos Sauce und den fermentierten Kohlsalat gibt es bei der koreanischen Variante.

Zwei Tage standen die Studierenden dafür im Labor – davon einen Tag im Hochschullabor, den anderen im Labor von Frozen Fish. Für Tipps und Tricks bei der Kreation der Gerichte standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Frozen Fish zur Verfügung. „Das war schon sehr hilfreich, was einem geraten wurde. Immerhin sind das Profis, die auf dem Gebiet viel Erfahrung haben“, erzählt Kruse.

Am Ende mussten die LTW-Studierenden ihre fertigen Produkte vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Frozen Fish präsentieren. „Am meisten hat uns da das Präsentieren auf Englisch Angst gemacht. Aber so haben wir auch nochmal Erfahrung gesammelt, dass in großen Unternehmen Englisch Firmensprache ist und man sich darauf einstellen muss“, so Busch. Die Gerichte scheinen auf jeden Fall angekommen zu sein: Busch darf ein Praktikum bei Frozen Fish absolvieren und Kruse denkt darüber nach, seine Bachelorarbeit dort zu schreiben.

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