Studentischer Wettbewerb um beste Plakatidee

(v.l.) Bernd Sonnemann (Ströer), Oberbrügermeister Melf Grantz, Lara Söhlke, Kim Barthel und Prof. Andreas Teufel (Hochschule Bremerhaven) bei der Siegerehrung
(v.l.) Bernd Sonnemann (Ströer), Oberbrügermeister Melf Grantz, Lara Söhlke, Kim Barthel und Prof. Andreas Teufel (Hochschule Bremerhaven) bei der Siegerehrung
Quelle: Talitha Hölscher

Siegerplakate auf Werbeflächen in Bremerhaven zu sehen

Mit Wortwitz und Hashtags überzeugten sie! Die Studierenden der Hochschule Bremerhaven Lara Söhlke, Fabian Horst, Jana Goerlich und Kira Wülbers lieferten den perfekten Plakatentwurf für die Tiefkühlmarke FRoSTA GmbH und die Fischtown Pinguins kürten den Entwurf von Kim Barthel, Talitha Hölscher, Stefan Kück sowie Nina Korczikowski als bestes Plakat. Für zehn Tage bereichern die Siegerplakate auf Außenwerbeflächen von Ströer ab Ende Juni in Bremerhaven das Stadtbild. Nach den Anforderungen von FRoSTA und den Fischtown Pinguins kreierten die Studierenden der Bachelorstudiengänge Cruise Tourism Management (CTM) und Digitale Medienproduktion (DMP) bei einem Wettbewerb pro Team drei Plakatentwürfe. Betreut wurden sie dabei von Prof. Andreas Teufel und Bernd Sonnemann von der Werbeagentur Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.

Mit unterschiedlichen Ideen gingen die sieben Gruppen an die Arbeit, um am Ende jeweils drei Entwürfe zu präsentieren. "Bei den Fischtown Pinguins denkt man natürlich erstmal an Pinguine, Eis und Schnee. Das ist im Sommer schwer umzusetzen. Deswegen haben wir uns das Kostüm für Kralli ausgeliehen und ein paar Fotos gemacht", erzählt Jan Koch. Überzeugt hat am Ende jedoch die Kampagne "#myfishtownposter", mit dem Aufruf, eigene Fotos unter dem Hashtag in den sozialen Medien hochzuladen. "Wir sind super glücklich, dass unser Entwurf überzeugen konnte und gespannt, wie es später auf den Außenwerbeflächen aussehen wird", erzählt Talitha Hölscher, DMP-Studierende im Gewinnerteam für die Fischtown Pinguins.

Für die vier Gruppen, die für die Fischtown Pinguins Plakate entwarfen, gab es nur ein paar Vorgaben. "Wir sollten eine Imagekampagne kreieren, wobei zum Beispiel die Farben zum Corporate Design der Fischtown Pinguins passen mussten. Ansonsten war es relativ frei, was natürlich spannend für uns ist, um sich kreativ auszuleben", erzählt Anita Hauch.

FRoSTA stellte mehr Richtlinien für die zu bewerbende Ausbildungskampagne auf. "Es war sehr wichtig, die Corporate Identity einzuhalten. Jedoch durften wir uns bei einem der drei Entwürfe auch was anderes einfallen lassen", erzählt Fabian Menke. Menkes Gruppe spielte zum Beispiel mit dem Motiv des Superhelden und formulierte ebenfalls einen Hashtag, um eine junge Zielgruppe zu erreichen. Gewonnen hat am Ende jedoch ein Wortspiel: "Wer Geschmack hat, kommt zu FRoSTA" sprach die Tiefkühlfirma für die Bewerbung neuer Auszubildenden am meisten an. "Es ist toll, mit den Entwürfen bei einem echten Arbeitsgeber punkten zu können", freut sich DMP-Studierender Fabian Horst aus dem Gewinnerteam.

Auch wenn am Ende nur je ein Plakat für FRoSTA und die Fischtown Pinguins auf den Werbeflächen von Ströer hängen wird, hat sich allein die Teilnahme am Wettbewerb für die Studierenden gelohnt. "Wir CTM-Studierenden konnten an unseren Marketingkenntnissen arbeiten und die DMP-Studierenden konnten praktisch etwas entwerfen, was sie am Ende ihrem Portfolio hinzufügen können", so Carolin Hecker. Insbesondere von der studiengangsübergreifenden Projektarbeit profitieren die Studierenden. "Wir haben sehr viel zusammen in der Gruppe erarbeitet und besprochen. Da gab es keine klassische Trennung der Studiengänge. Natürlich haben die DMP-Studierenden mehr Erfahrung beim Entwerfen der Poster, aber es wurde alles gemeinsam besprochen", erzählt Menke. Auch Prof. Teufel ist zufrieden mit den Ergebnissen: "An diesem Projekt erkennt man, dass ein interdisziplinäres Team hervorragend zusammenarbeiten kann. Statt beim Altbewährten zu bleiben, setzen die Studierenden neue Ideen um und schauen über den Tellerrand."

Wie genau die Siegerplakate nun aussehen, kann man seit Ende Juni auf 100 Großflächen und 120 City Light Postern in Bremerhaven und Umgebung bewundern. Der bei der Siegerehrung anwesende Oberbürgermeister Melf Grantz ist sich jedoch sicher: "Für alle Beteiligten - Studenten, beworbene Firmen sowie die Stadt, ist dies eine absolute Win-Win-Situation."

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