Trends und Potentiale für die Hochschule Bremerhaven ermittelt

Wirtschaftsförderer Nils Schnorrenberger, Oberbürgermeister Melf Grantz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Dr. Matthias Fonger, Rektor Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff
Wirtschaftsförderer Nils Schnorrenberger, Oberbürgermeister Melf Grantz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Dr. Matthias Fonger, Rektor Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff
Quelle: Hochschule Bremerhaven

HWWI-Studie gibt Anregungen für Erweiterung des Studienangebots

Im Entwurf des neuen Wissenschaftsplans 2025 ist ein Aufwuchs der Hochschule Bremerhaven auf 4000 Studierende im Jahr 2025 vorgesehen. Perspektivisch ist eine Steigerung der Studienplatzkapazitäten auf 5000 bis 2035 geplant. Dies bietet der Hochschule am Meer ein Wachstumspotential, das die Bedeutung der Hochschule für Stadt und Region angemessen widerspiegelt und zugleich die Möglichkeit, sich im Sinne der Stadtentwicklung kontinuierlich weiter zu entfalten. „Wir stehen vor einer spannenden, aber auch herausfordernden Aufgabe“, so der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff. Es sei aber unumstritten, dass für die Zielerreichung eine Erweiterung des bestehenden Studienportfolis erforderlich sei. Die jetzt vorgelegte Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) zum regionalen Strukturwandel und seinen Implikationen für die Wachstumspotenziale der Hochschule Bremerhaven bietet dazu wichtige Anregungen.

So stehen im Fokus der Untersuchung, die im Auftrag des Magistrats der Stadt Bremerhaven, der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH und der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven entstand, die Identifizierung möglicher Trends am Arbeitsmarkt. Daraus wurden Prognosen für eine potentielle Nachfrage an Studiengangfeldern abgeleitet. So sieht die Studie u.a. einen Bedarf bei Angeboten mit elektromechanischem Fokus sowie in verschiedenen Managementbereichen (z.B. Ressourcen- und Nachhaltigkeitsmanagement, Facility Management, Tourismusmanagement, Gesundheitsmanagement). Ein weiterer Bereich betrifft den Schwerpunkt „Gesundheit und Soziales“. „Hier können wir uns u.a. die Einführung eines Studienangebots für das neue Berufsbild Physician Assistant sehr gut vorstellen“, so Prof. Ritzenhoff.

„Nachdem die Zielzahl von 5000 Studierenden bereits im neuen Wissenschaftsplan und im Zukunftsprozess Bremen 2035 des Landes genannt wird, haben wir nun mit der Studie des HWWI ein solides Fundament, dieses Ziel auch zu erreichen“, erklärte Oberbürgermeister Melf Grantz. Sicherzustellen sei aber, dass die identifizierten Bereiche auch in Bremerhaven blieben. „Die Hochschule Bremerhaven ist ein wesentlicher Faktor für den Wirtschaftsstandort“, so Wirtschaftsförderer Nils Schnorrenberger. Daher sei es wichtig, die Trends frühzeitig aufzuzeigen und zu prüfen, welche für Bremerhaven relevant seien. Den drei Auftraggebern ist es ein besonderes Anliegen, die Hochschule Bremerhaven beim Ausbau zu unterstützen. „Wir tragen die Ausbauziele für einen modernen und innovativen Wirtschaftsstandort voll mit“, so Dr. Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer. Dennoch handele es sich bei der Studie nicht um Vorgaben, sondern vielmehr um Anregungen und Vorschläge.

Die Aufgabe der Hochschule Bremerhaven ist es nun, die Auswahl und Zusammensetzung der Studiengänge wie auch die Schaffung von Strukturen zu prüfen und umsetzen. „Dazu stehen wir bereits mit Wirtschaft und Wissenschaft in engem Kontakt und haben auch innerhalb der Hochschule bereits mit den Planungen begonnen“, so der Rektor.

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