Auf nach Schweden!

Studierende lassen das ROV ins Wasser bei der letzten Expedition 2018
Studierende lassen das ROV ins Wasser bei der letzten Expedition 2018
Quelle: Jan Boelmann

Studierende der Maritimen Technologien fahren auf Forschungsreise nach Schweden

Die Studierenden der Maritimen Technologien (MAR) dürfen sich freuen: Auch dieses Jahr können wieder 18 Studierende mit dem Studienschwerpunkt Meeresenergiesysteme und Messtechnik nach Schweden zum Sven Lovén Centre in Fiskebäckskil fahren, um ihr Wissen praktisch anzuwenden. Ermöglicht wird die einwöchige Forschungsreise durch eine Förderung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Rund 10 000 Euro stellte die höchste wissenschaftliche Einrichtung Schwedens für die Hochschule Bremerhaven zur Verfügung. "Es freut mich, dass wir auch dieses Jahr wieder unseren Studierenden die Forschungsreise ermöglichen können. Immerhin ist die Expedition ein wertvoller Bestandteil der Lehre, um aufbauend auf der Theorie auch praktisches Wissen zu vermitteln", so Studiengangsleiter Prof. Dr. Axel Bochert.

Während der einwöchigen Expedition im Juli müssen die Studierenden vor allem Messdaten erheben und auswerten. Dafür werden sie eine Boje am Meeresboden verankern, um die Bewegungen der Wellen zu messen. Abwechselnd sind sie dafür auf dem Forschungskutter Oscar von Sydow unterwegs, um dann im Labor weiter an ihren Projekten zu arbeiten. Neben dem Forschen steht auch der Austausch mit den Studierenden der schwedischen Partneruniversität Uppsala im Vordergrund. Bei Workshops zu Themen wie Umwelteinflüsse und Instandhaltungstechnologien können sich die Studierenden kennenlernen sowie über ihre Projekte unterhalten.

Ebenfalls im Gepäck wird das neue Remotely Operated Vehicle (ROV) sein, das von der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxhaven und dem Verein zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. gefördert wurde. Mithilfe des neuen ROVs werden die Studierenden die Bauweise eines Wellenkraftwerks der Universität Uppsala unter Wasser genauer untersuchen. Bevor es jedoch im Sommer los geht, steht noch einiges an Vorbereitungen an: Das neue ROV muss noch ausführlich getestet und das ein oder andere schwedische Wort gelernt werden.

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