Exkursion nach Sachsen

Studierendengruppe mit Prof. Dr. Thomas Juch und Prof. Dr. Carsten Haneke
Studierendengruppe mit Prof. Dr. Thomas Juch und Prof. Dr. Carsten Haneke
Quelle: Bjarne Eller

Studierende der Gebäudeenergietechnik und Nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien werfen einen Blick in die Praxis und angewandte Forschung

Dresden und Leipzig sind nicht nur schöne Städte für einen kurzen Städtetrip. Ebenfalls sitzen dort ausgezeichnete Forschungseinrichtungen und namhafte Unternehmen. Für die Studierenden der Hochschule Bremerhaven ein Grund mehr, sich die Institutionen genauer anzuschauen. Insgesamt 18 Studierende der Bachelorstudiengänge Gebäudeenergietechnik (GET) und Nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien (NEU) fuhren mit ihren Professoren Dr.-Ing. Thomas Juch und Dr.-Ing. Carsten Haneke nach Sachsen.

Besichtigt wurde in Dresden die Stadtentwässerung und die Gläserne Manufaktur der Volkswagen GmbH. Bei der Firmenbesichtigung des Autoherstellers fanden die Studierenden besonders eins beeindruckend, wie NEU-Studentin Tabea Rosendahl erzählt: " Man konnte direkt dabei zuschauen, wie der E-Golf hergestellt wird und was für Prozesse er bis zur Fertigung durchlaufen muss". Nicht nur interessant war die Besichtigung, sondern auch lehrreich. Hauptintention für solche Exkursionen ist vor allem, den Studierenden zu zeigen, wie Studieninhalte in der Praxis angewendet werden. "Themen wie Lebensdauer, Reichweite von elektroangetriebenen Autos und Recyclingfähigkeit dieser Batterien werden im Studium oft in Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen und Energiespeicherung genutzt und konnten hier in ihrer Anwendung gesehen werden", erzählt Prof. Juch.

Im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf in Leipzig ging es dann in den Vorträgen um flache Geothermie und Wärmespeicher sowie Stadtklima und Umweltbelastung. "Sowohl die GET- als auch die NEU-Studierenden erhielten dadurch Einblicke in zukunftsrelevante Forschungsfelder", so Prof. Haneke. Gleich nebenan besichtigten die Studierenden das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ). Dort wurde beispielsweise auch die Pellet-Herstellung näher betrachtet. Auf dem Rückweg ging es noch zur Biogasanlage nach Querfurt.

Für die Studierenden war die Exkursion nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Lernen auf dem Campus. Viele der Prozesse, die sie in der Woche gesehen haben, sind praktische Anwendungen des Wissens aus der Lehre. Tabea Rosendahl fand die Exkursion besonders aus zwei Gründen nützlich: "Es interessant, einen Einblick in fremde Themenfelder zu bekommen und zu sehen, welche möglichen Arbeitsplätze sich mit Abschluss des Studiums bieten".

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