Ganz schön „sleak“

DMP-Studierenden bei der Arbeit zum Magazinprojekt
DMP-Studierenden bei der Arbeit zum Magazinprojekt
Quelle: Rieke Helmers

Studierende der Digitalen Medienproduktion kreieren Magazin für Designinteressierte

"Es ist schlicht, zurückhaltend, elegant und modern - kurzum sleak", so Rieke Helmers und Jonas Kuske über das Magazin, welches sie mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen Felix Schulke, Michaela Albers, Viktoria Klat, Julien Schnick, Max Schneider, Sevda Kahvecioglu, Marvin Homann, Lena Rauch, Jennie Nora Inokai, Judith Beusing, Lia Stoike, Nadine Voll und Janina Helms gestalteten und mit Texten befüllten. Über zwei Semester hinweg diskutierten die Studierenden der Digitalen Medienproduktion (DMP) an der Hochschule Bremerhaven über Schrift, Satz, Layout und Aufbau. Herausgekommen ist ein 80-seitiges Magazin im edlen schwarz-weiß Design mit roten Akzenten von und für Designinteressierte mit regionalem Bezug. Unterstützt wurden die DMP-Studierenden dabei von Prof. Andreas Teufel im redaktionellen und crossmedialen Bereich sowie Dipl.-Des. Axel Stiehler bei der Gestaltung im Printbereich.

Auf den Namen "sleak" - abgeleitet vom englischen Wort "sleek", was elegant, glatt, geschmeidig bedeutet - kamen die Studierenden per Zufall. "Viele der Namen, die für uns in Frage kamen, gab es schon für andere Magazine. Bei der Recherche sind wir dann auf den Begriff sleak gestoßen, der umgangssprachlich im Englischen für etwas elegantes, aber trotzdem cooles benutzt wird. Das fanden wir sehr passend", so Helmers.

Und wie der Name schon verrät, entschieden sich die DMP-Studierenden für ein schlichtes, aber außergewöhnliches Cover. Der Magazintitel ist nämlich auf den ersten Blick nicht zu sehen. Stattdessen ist der Schriftzug "sleak" auf dem schwarzen Cover eingestanzt. "Wir haben viel Wert auf solche Details gelegt, wie die sogenannte Blindprägung oder auch Volltonfarben. Das ist kostenintensiver, aber für uns war es ein Muss bei einem Design-Magazin", sagt Kuske.

Jede Entscheidung bezüglich des Magazins trafen alle 15 Studierenden gemeinsam. "Ob Name, Logo oder Layout - alle machten einen Vorschlag und das Team stimmte ab", erzählt Helmers. Inspiration holten sie sich von anderen Magazinen: Von Modezeitschriften bis zu Apothekenmagazinen war alles dabei.

Bei den Texten begaben sich die Studierenden auf ein ganz neues Terrain. Alleine oder zu zweit suchten sie sich ein Thema aus dem Bereich Design, recherchierten und schrieben. "Es hatte niemand journalistische Erfahrung. Aber das machte die Hemmschwelle niedriger, auch mal Kritik zu äußern und diese anzunehmen", so Helmers. Im Zeitschriftenhandel ist das Magazin nicht zu finden.

Die Projektarbeit der Studierenden ist nicht käuflich zu erwerben und wurde in einer limitierten Auflage von 2000 Stück gedruckt. Jedoch gibt es das Heft auch als Online-Ausgabe. "Das war auch Teil der Übung - nicht nur ein Printheft zu erstellen, sondern dieses auch im Web verfügbar zu machen", erzählt Kuske.

Die Produktion des Heftes wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Anzeigenkunden und Sponsoring, unter der BIS Bremerhaven, FRoSTA, dem Kunstverein Bremerhaven und der Druckerei Müller-Ditzen.

Das Magazin von und für Designinteressierte kann gelesen und bestaunt werden unter dmp-magazin.de

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