Motoren laufen um die Wette

(v.l.:) Fabian Hoch, Fabian Kassens, Prof. Dr. Axel Bochert und Josse Habenicht
(v.l.:) Fabian Hoch, Fabian Kassens, Prof. Dr. Axel Bochert und Josse Habenicht
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Fabian Kassens gewinnt diesjährigen Motorenwettbewerb

Mit 28 Hertz läuft der selbstgebaute Motor von Fabian Kassens dieses Jahr am schnellsten. Noch vor einer Woche erreichte der Motor des Studenten der Schiffsbetriebstechnik (SBT) gerade einmal 16 Hertz. "Ich hab hier und da etwas gekürzt, damit die Spule näher am Magnetfeld ist und schon läuft sie schneller", erklärt Kassens. Das Tüfteln hat sich für den Studenten gelohnt. Sein Preis ist ein Multimeter, ein Ehrenticket für das Klimahaus Bremerhaven und eine Siegerurkunde - überreicht von seinem Professor und Initiator des Wettbewerbs Prof. Dr. Axel Bochert. Aber auch der Zweitplatzierte Josse Habenicht und der Drittplatzierte Fabian Hoch können sich über jeweils ein Ticket für das Klimahaus freuen.

Kassens machte bereits das zweite Mal am Motorenwettbewerb mit. Letztes Jahr hatte er einen Kurzschluss im Motor und hat es nicht mal unter die ersten Drei geschafft. "Ich hatte danach sogar noch das Gestell Philipp Tietjen geliehen, der seine Spule da reinlegte und damit gewonnen hat", so Kassens. Dieses Jahr hat es dann mit eigenem Gestell samt Spule und ganz ohne Kurzschlüsse geklappt. Beim Drittplatzierten Hoch hat das Optimieren des Motors für die Endrunde nicht so viel gebracht. "Ich habe rumprobiert, aber am Ende war die Spule doch zu weit vom Magnetfeld entfernt", erzählt Hoch.

Zum sechsten Mal stellten die Studierenden im Rahmen der Vorlesung "Wechselströme und Schaltungstechnik" mit wenigen Teilen einen funktionsfähigen, wettbewerbstauglichen Motor her. Nicht nur Theorie ist hier gefragt, sondern auch handwerkliches Geschick. Dabei stehen den Tüftlerinnen und Tüftlern nur fünf Materialien zu Verfügung: eine Grundplatte aus Holz, ein Kupferlackdraht, zwei Büroklammern, eine Batterie, ein Anschlusskabel und ein Neodym-Magnet.

Nicht nur Prof. Bochert macht es glücklich, die Studierenden zum Experimentieren zu animieren. Auch den Studierenden selbst bereitet das Werkeln Freude, wie Habenicht erzählt: "So wird der Lernstoff sofort anwendbar und es hat super Spaß gemacht".

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