"SmartCityWalk" in Bremerhaven

Demo der Web-Anwendung
Demo der Web-Anwendung
Quelle: Projektgruppe "SmartCityWalk"

 

Studierende entwickeln Web-Anwendung für Veranstaltung "Lustwandel"

In Rot, Türkis und Blau ploppen die GPS-Marker auf dem Display des Smartphones auf. In etwa 100m Richtung Geeste muss sich also die gesuchte Veranstaltung befinden. So oder so ähnlich können sich die Besucherinnen und Besucher zwischen den verschiedenen Tanzveranstaltungen beim "Lustwandel - Alte Orte, neue Tänze" in Bremerhaven am 1. Mai orientieren. Und das dank der Web-Applikation "SmartCityWalk" der Studierenden Michael Günster, Steffen Hübscher, Gero Kriete, Felix Rehe, Erik Rothe, Anja Theele und Sandra Wittlinger aus dem Masterstudiengang Digitalisierung, Innovation und Informationsmanagement (DIIM).

Diese entwickelten nämlich eine Anwendung, die die Besucherinnen und Besucher durch die Veranstaltung führt und zusätzlich mit Informationen versorgt. "Wir haben uns für eine Web-Applikation entschieden, damit sich die Besucherinnen und Besucher keine App runterladen müssen. So können sie mit einem QR-Code die Anwendung in ihrem Browser öffnen und ihre Daten werden nach dem Schließen des Browsers wieder gelöscht", erzählt Wittlinger. Orientiert haben sich die sieben Studierenden dabei an bereits etablierten Anwendungen in Städten wie Berlin oder Köln. Die Nutzerinnen und Nutzer sehen beim Spazieren durch die Stadt, welche Sehenswürdigkeit es in einem Radius von 150 m von ihrem Standort zu bestaunen gibt. Dazu liefert die Anwendung zur Veranstaltung oder Sehenswürdigkeit auch noch Informationen sowie Bilder, Videos und Audiodateien.

Zum Einsatz kommt die Web-Applikation das erste Mal bei der Veranstaltung "Lustwandel" im Mai, die vom Kulturamt Bremerhaven organisiert wird. Dabei werden in drei Bereichen, die aus mehreren historischen Orten in Bremerhaven bestehen, Tänze aufgeführt. Die Veranstaltung ist die erste der Reihe "Die Reise zur Seele der Stadt", die auf den 200. Geburtstag Bremerhavens 2027 hinweisen soll.

Zurzeit dreht sich jedoch alles noch darum, die Web-App zu perfektionieren. "Gerade werden noch kleine Geschichten und Anekdoten von dem Historiker Dr. Manfred Ernst eingesprochen, die dann zu einzelnen Orten abgespielt werden können", so Rehe. Bereits zwei Wochen vor der Veranstaltung können sich Besucherinnen und Besucher schon mal auf der Web-Anwendung ansehen, was sie erwartet. Was nach der Veranstaltung mit der App passiert, steht jedoch noch in den Sternen. Für den Idealfall haben die Studierenden aber schon gesorgt, verrät Rehe: "Wir haben auch eine Version entwickelt, die außerhalb der Veranstaltung funktioniert und die historischen Highlights Bremerhavens zeigt."

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