Stipendium ermöglicht Teilnahme an International Summer School

(v.l.) Torsten von Haaren (Stadt Bremerhaven), Prof. Dr. Gerhard Feldmeier (HS Bremerhaven), Aleksandra Blinova, Daniel-Oleg-Maximilian-Ivan Migunov, Bernd Meenzen (Weser-Elbe Sparkasse), Atie Siddré, Martina Klüver (Stadt Bremerhaven)
(v.l.) Torsten von Haaren (Stadt Bremerhaven), Prof. Dr. Gerhard Feldmeier (HS Bremerhaven), Aleksandra Blinova, Daniel-Oleg-Maximilian-Ivan Migunov, Bernd Meenzen (Weser-Elbe Sparkasse), Atie Siddré, Martina Klüver (Stadt Bremerhaven)
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Stipendiat und Stipendiatin aus Kaliningrad berichten von ihren Erfahrungen

"Am besten hat mir das Teambuilding-Seminar gleich am ersten Tag gefallen. Schon da habe ich viele nette Leute aus verschiedenen Ländern kennengelernt, die schnell zu Freunden wurden" erzählt der Student Daniel-Oleg-Maximilian-Ivan Migunov aus Kaliningrad. Er und Aleksandra Blinova erhielten jeweils ein Stipendium für die 17. International Summer School an der Hochschule Bremerhaven und können das zweiwöchige Programm samt Workshops, Seminaren und Ausflügen mit 51 weiteren Teilnehmenden genießen. Ermöglicht wurde das Stipendium dank der Stadt Bremerhaven und der Weser-Elbe Sparkasse Bremerhaven.

"Als der Rektor meiner Universität mich zu sich ins Büro bat, hab ich erst einen kleinen Schreck bekommen. Umso mehr habe ich mich dann aber gefreut, als er mir zum Stipendium für die Summer School gratulierte", so Migunov. Der 20-Jährige studiert Management und Marketing an der Immanuel Kant Baltic Federal University in Kaliningrad und ist nicht das erste Mal in Deutschland. "Ich habe öfter schon Berlin besucht, war aber noch nie in Bremerhaven. Ich bin sehr überrascht, wie schön Bremerhaven mit den Museen und der Architektur sowie den netten Leuten ist", erzählt Migunov.

Die 22-jährige Blinova studiert Wirtschaft und Recht an der Kaliningrad State Technical University und genießt vor allem eins an der International Summer School: "Besonders die Seminare zu verschiedenen Themenbereichen wie Management-Psychologie fand ich interessant und bereichernd, die hätte ich so nicht in Kaliningrad besuchen können". Wegen ihrer guten Noten empfahl ihr Dozent die Studentin. Für sie sei die Summer School eine perfekte Gelegenheit, an ihrem Englisch zu arbeiten, erzählt Blinova. Neben viel fachlichem Wissen hat die Studentin vor allem eins gelernt: "Durch die Summer School habe ich auch gemerkt, dass es egal ist, aus welchem Land oder welcher Kultur man kommt".

"Während der Summer School haben die Studierenden die Chance, in kurzer Zeit internationale Freundschaften zu schließen und Vorurteile abzubauen sowie neues Wissen zu erlangen", so Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Konrektor für Forschung, Transfer und Internationalisierung an der Hochschule Bremerhaven. Auch Bernd Meenzen, Generalbevollmächtigter der Weser-Elbe Sparkasse, empfängt den internationalen Besuch aus Kaliningrad jedes Jahr gerne: „Es freut uns, junge Leute aus aller Welt in Bremerhaven willkommen zu heißen und damit die jahrzehntelange Partnerschaft mit der Hochschule Bremerhaven zu unterstützen“.

Bereits seit 2006 fördert die Stadt Bremerhaven und die Weser-Elbe Sparkasse die International Summer School mit zwei Stipendien für Studierende aus Kaliningrad und möchte dies auch weiterführen, erklärt Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren: "Die Stadt möchte in Zukunft die Beziehung zu den Partnerstädten ausbauen und freut sich dies mit den Stipendien zu unterstützen".

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