10 Jahre Psychologische Beratung an der Hochschule Bremerhaven

Doris Moormann
Doris Moormann
Quelle: Studierendenwerk Bremen

Ein Serviceangebot des Studierendenwerks Bremen feiert Jubiläum

„Ich habe vorher oft gedacht, meine Sorgen sind nicht groß genug - andere haben bestimmt massivere Probleme“ – solche Hemmschwellen der Studierenden kennt Doris Moormann als Ansprechpartnerin der Psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Bremen (PBS) gut. Am Standort Bremerhaven haben Studierende seit genau zehn Jahren die Möglichkeit, einmal in der Woche kostenfrei und direkt an der Hochschule eine professionelle Beratung im Haus C der Hochschule am Meer zu nutzen. Die Außenstelle wurde zunächst von Cordula Schrör betreut, bevor im April 2015 Doris Moormann diese übernahm. Neben Einzelberatungen nach Vereinbarung sowie Kurzworkshops zur Arbeitsstrukturist vor allem die „Offene Sprechstunde“ dienstags von 12 bis 13 Uhr im Haus C, Raum 22, gefragt.

Seit der Einrichtung der Beratungsstelle in Bremerhaven in 2010 hat sich die Zahl der Beratungsgespräche verdoppelt. So wurden 2019 insgesamt 148 Beratungsgespräche geführt. 72 Studierende nutzten das Angebot vor Ort, also etwa 2,6 Prozent der Studierenden der Hochschule Bremerhaven. Die Gründe, sich an die PBS zu wenden, sind vielfältig. „In der Studienzeit finden neben dem Studium, das selbst eine große Veränderung und Herausforderung darstellt, auch wichtige persönliche Entwicklungsprozesse statt. Da bleiben Krisen nicht aus. “, weiß Moormann. Häufige Anlässe, die PBS aufzusuchen seien somit z.B. Studienschwierigkeiten, Studienabbruchsgedanken, Ängste, insbesondere Prüfungs- und Versagensängste, Leistungsdruck und Überforderungsgefühle, Beziehungskonflikte, Selbstwertprobleme sowie Depressionen und Abhängigkeitsthemen.

„Es ist wichtig, dass die Hemmschwelle der Studierenden, unser Angebot wahrzunehmen, nicht mehr so hoch ist wie früher“, bekräftigt Moormann die Bedeutung der Beratung. Dazu hat sicherlich auch der direkte und unkomplizierte Weg beigetragen, der sich in den vergangenen zehn Jahren etabliert hat sowie eine zunehmende gesellschaftliche Etablierung von psychologischer Beratung. Dabei macht eine Beratung grundsätzlich Sinn, wenn in schwierigen Lebenssituationen Gesprächspartner oder Bezugspersonen fehlen oder eigene Bewältigungsstrategien nicht mehr helfen. Die PBS versteht sich hier als erste Anlaufstelle.. „Die Beratung unterliegt selbstverständlich der Schweigepflicht und mit der offenen Sprechstundesind wir kurzfristig persönlich erreichbar.“, so MoormannFerner gelten auch für Studierende der Hochschule Bremerhaven die Kontakt- und Beratungsmöglichkeiten der PBS an der Universität Bremen. So kann der Kontakt auch über Email hergestellt werden: pbs@stw-bremen.de. oder telefonisch: 0421 2201 11310. Weitere Informationen unter www.stw-bremen.de/de/psychologische-beratung.

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