HAfM ist neue Partnerin der UAS4EUROPE

Logo der Gemeinschaftsinitiative UAS4EUROPE
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Quelle: UAS4EUROPE

Mitgliedschaft im europäischen Netzwerk eröffnet neue Möglichkeiten

Die weltweite Corona-Pandemie verdeutlicht aktuell, dass angewandte Wissenschaft längst kein nationales Thema mehr ist. Gleichzeitig bietet die regionale Verankerung von Forschung und Entwicklung durch eine enge Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen eine besondere Stärke, die bei den Mitgliedern der Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM) im Vordergrund steht. "Vor diesem Hintergrund ist es der HAfM eine besondere Freude, sich als neue Partnerin des europäischen informellen Netzwerks der Hochschulverbände für angewandte Wissenschaften UAS4EUROPE für die Belange ihrer Mitglieder auf europäischer Ebene einzusetzen. Wir übernehmen mit unserer UAS4EUROPE-Mitgliedschaft ein Stück Verantwortung dafür, die Anliegen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Europa zu stärken", so Prof. Dr.-Ing.- Peter Ritzenhoff, Vorsitzender der Hochschulallianz für den Mittelstand und Rektor der Hochschule Bremerhaven.

Ziel von UAS4EUROPE ist es, die Sichtbarkeit der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Brüssel zu erhöhen und deren Bedeutung für die Europäische Forschungslandschaft zu unterstreichen. Seit der Gründung im Jahr 2016 ist es dem Netzwerk gelungen, bei wichtigen Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene die Hochschulen für angewandte Wissenschaften nachhaltig zu positionieren und auf die Expertise dieses, vor allem in den Regionen, wirksamen Hochschulsektors hinzuweisen. Mit der HAfM nimmt das europäische Netzwerk eine weitere starke Verbundpartnerin aus Deutschland auf. Gleichzeitig wurde die Rectors' Conference of Finnish Universities of Applied Sciences (Arene) aufgenommen. Des Weiteren gehören UAS4EUROPE bereits Hochschule Bayern e. V., swissuniversities, EURASHE, University Colleges Denmark, Netherlands Association of Universitys of Applied Sciences und die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK) an. "Dieser erfreuliche Zuwachs stärkt das Netzwerk, da es von der aktiven Mitwirkung aller Partner lebt und jeder von uns seine spezifischen Kontakte, nationalen Verbindungsbüros und Vertretungen auf europäischer Ebene für die gemeinsame Sache nutzen kann", so Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin von Hochschule Bayern e. V. und zur Zeit Vorsitzende von UAS4EUROPE.

Im deutschen Wissenschaftssystem hat die Hochschulallianz für den Mittelstand mit ihren zwölf Mitgliedshochschulen bereits einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der angewandten Forschung und Lehre geleistet. Innerhalb der europäischen Forschung nutzen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ihr Forschungspotenzial jedoch noch nicht in vollem Maße. Horizon Europe, das EU-Forschungs- und Innovationsprogramm 2021-2027, sowie der neu gestaltete Europäische Forschungsraum bieten aber große Chancen, die durch eine gemeinsame, strategische und themenspezifische Zusammenarbeit auf europäischer Ebene mit UAS4EUROPE aufgegriffen werden können.

Zudem hat Deutschland bis Ende des Jahres die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union inne. Im Fokus stehen laut Ankündigung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft die Bewältigung der Corona-Krise, der Klimawandel und die Digitalisierung mit den einhergehenden Veränderungen der Bildungs- und Arbeitswelt. Um die Position der Hochschulen für angewandte Wissenschaft auch bei diesen zentralen Themen weiter zu stärken, wird sich die Hochschulallianz für den Mittelstand im Rahmen der neuen Partnerschaft im europäischen Netzwerk UAS4EUROPE einbringen. "Wir sehen es als eine unserer Aufgaben an, sowohl strategisch als auch themenspezifisch mitzuwirken", so Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff.

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