Ideenbörse für die Stadtgesellschaft von morgen

 

Hochschule Bremerhaven beteiligt sich an Akteurskonferenz zum Thema "Nachhaltiges Bremerhaven"

Wie kann eine zukunftsfähige und lebenswerte Region Bremerhaven aussehen, in der möglichst umwelt- und ressourcenschonend entwickelt, produziert und vermarktet wird? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Akteurskonferenz „Nachhaltiges Bremerhaven – Ideenbörse für die Stadtgesellschaft von morgen“, welche am Montag, den 31. August 2020 im ATLANTIC Sail City Hotel stattfand und vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung ausgerichtet wurde. Bei der Veranstaltung, die Teil eines bundesweiten Beteiligungsprozesses ist, ging es vor allem darum, regionale Akteurinnen und Akteure unterschiedlicher Fachrichtungen und Gesellschaftsbereiche zusammenzubringen, um Synergien zu schaffen und innovative Ansätze für eine nachhaltigere Stadt aufzuzeigen. Als Kooperationspartner wirkten neben dem Alfred-Wegener-Institut die Hochschule Bremerhaven, die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Innovationsförderung und Stadtentwicklung mbH sowie das ttz Bremerhaven mit.

Die Veranstaltung fügt sich ein in eine Reihe von bundesweit sieben Regionaldialogen, welche in diesem Sommer auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wurden und dazu beitragen sollen, die Hightech-Strategie 2025, Deutschlands Innovations- und Forschungsstrategie, mit Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln. So kamen rund 50 Teilnehmende der Themenbereiche Lebensmittel- und Fischereiwirtschaft, Agrarwertschöpfungsketten sowie Energiewirtschaft aus und um Bremerhaven zusammen, schöpften damit die durch Corona begrenzten räumlichen Kapazitäten vollständig aus und diskutierten gemeinsam über technische und soziale Innovationen. Vom Reallabor für CO2-freie Mobilität im Hafen und auf dem Wasser über die Errichtung eines „Kreislauf-Kaufhauses“ bis hin zu Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus – die Ergebnisse unterstreichen das große Potential Bremerhavens.

Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts und Patin der Veranstaltung freut sich über die rege Beteiligung und hebt die Bedeutung des Dialogs hervor: „Das Besondere an den Akteurskonferenzen, die erstmalig so im Zusammenhang mit der Hightech-Strategie stattfanden, ist ihr partizipativer Charakter, bei der die Bundesebene von den Regionen lernen möchte. Die Ergebnisse sollen nun für die Weiterentwicklung der bundesweiten Innovations- und Forschungsstrategie weiter aufbereitet werden. Entsprechend freue ich mich, dass wir direkt aus Bremerhaven unsere Ideen zum Beispiel für klimaneutrale Häfen, Tourismus, und Lebensmittelversorgung einspeisen können.“

Die regionalen Akteurinnen und Akteure werden die Erkenntnisse der Konferenz nun weiter reflektieren und die entstandenen Potentiale für sich nutzen. In den kommenden Wochen werden zudem die Ergebnisse aller Regionaldialoge gebündelt und Impulse für die Bundesebene generiert. Weitergehende Informationen zum bundesweiten Beteiligungsprozess finden Sie auf der begleitenden Online-Plattform (www.mitmachen-hts.de). Dort können unter anderem auch die Ergebnisse dieser Akteurskonferenz demnächst eingesehen werden.

 

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