LIFE SCIENCES in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Prof. Dr.-Ing. Frederike Reimold - Beauftragte Forschungscluster Life Sciences
Prof. Dr.-Ing. Frederike Reimold - Beauftragte Forschungscluster Life Sciences
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Weiterer Forschungscluster der Hochschule Bremerhaven wurde in die Karte aufgenommen

Pünktlich zu Weihnachten kommt die gute Nachricht. Die Hochschule Bremerhaven ist seit dem 17.12.2020 mit dem Forschungscluster LIFE SCIENCES in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten.

Bereits die Aufnahme des Forschungsclusters ENERGIE- und MEERESTECHNIK in die Karte im Jahr 2019 war ein toller Erfolg. "Dass weitere Einträge unserer Fachhochschule folgen sollen, hatten wir zu der Zeit bereits fest im Blick. Jetzt freuen wir uns, dass wir in der aktuellen Ausschreibungsrunde wieder erfolgreich waren. Auch jetzt schauen wir bereits wieder nach Vorne und hoffen, dass 2021 ein weiterer Forschungscluster von uns in die Karte aufgenommen wird", so Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Konrektor für Forschung, Transfer und Internationalisierung.

Einmal im Jahr können sich Hochschulen für die Aufnahme in die Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mit ihren Forschungsschwerpunkten bewerben. Dabei dient die Forschungslandkarte der Präsentation und Information herausragender Forschungsschwerpunkte deutscher Hochschulen. Diese können dadurch ihre Reputation besonders im Hinblick auf die Internationalisierung stärken. Anhand festgelegter Kriterien, wie bspw. Publikationen, eingeworbene Drittmittel und erfolgten Patentanmeldungen, überprüft die HRK die Aufnahme des vorgeschlagenen Forschungsclusters in die Forschungslandkarte. Nur wenn alle Kriterien erfüllt werden, erfolgt eine Aufnahme in die Karte.

"Es genügt allerdings noch nicht, die Kriterien einmalig zu erreichen, um aufgenommen zu werden. Vielmehr müssen diese im Mittel über die vergangenen drei Jahre dargestellt werden. Dadurch wird die herausragende Leistung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einmal mehr deutlich und veranschaulicht, dass der Kompetenzaufbau nachhaltig gelingt", so Benjamin Küther, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungs- und Technologietransfer der Hochschule Bremerhaven.

Im Forschungscluster LIFE SCIENCES liegt der inhaltliche Fokus in den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Biotechnologie, Medizintechnik, Bioverfahrenstechnik, Molekularbiologie sowie Verpackungstechnologie. Derzeitige Projekte sondieren beispielsweise aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Molekularbiologie, der Mikro- und Makroalgen- sowie der Insekten- oder Futtermittelforschung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Cluster befassen sich zudem mit der Entwicklung (zahn-) medizinischer Messtechnik und Automatisierungsansätzen in der Lebensmittelherstellung.

"Im Forschungscluster LIFE SCIENCES haben wir in den letzten Jahren noch einmal ordentlich zugelegt, was die Forschungsaktivitäten angeht. Wir sind gut vernetzt mit den Forschungspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft insbesondere in unserer Region. Mit dem Bremerhavener Institut für angewandte Molekularbiologie (BIAMOL) unter Leitung von Prof. Dr. Carsten Harms, dem Institut Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (ILB) von Prof. Dr.-Ing. Rainer Benning und dem neu gegründeten Institut ECOMATERIALS: Nachhaltigkeit. Rohstoffe. Prozesse. unter Leitung von Prof. Dr. Imke Lang haben wir eine starke Forschungsstruktur, die die Nachhaltigkeit in unserem Handeln einmal mehr herausstellt", so Prof. Dr.-Ing. Frederike Reimold, Clusterbeauftragte des Forschungsbereichs LIFE SCIENCES.

"Dass Forschung, Lehre und Transfer unmittelbar zusammengehören, ist für uns als Fachhochschule unbestritten. Wachstum erreichen wir nur durch das Engagement der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zusammenspiel mit den Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung unserer Region. Es ist schön, dass unsere erfolgreichen Forschungsaktivitäten durch den Eintrag in die Forschungslandkarte international sichtbar werden", so Prof. Feldmeier.

Zugehörige Dokumente

Zurück zur Übersicht