Mund-Nasen-Schutz für die Stadt Bremerhaven

Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Mechthild Wagner, Peter Prylepa und Prof. Dr. Gerhard Feldmeier
Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Mechthild Wagner, Peter Prylepa und Prof. Dr. Gerhard Feldmeier
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Hochschule Bremerhaven unterstützt durch Kooperation mit der chinesischen Partnerhochschule

Ein kleines Paket verdeutlicht die enge Verbundenheit zwischen den beiden Hochschulen. Darin steckt mehrlagiger medizinischer Mund-Nasen-Schutz, der aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine große Bedeutung hat und eine große Solidarität der aktuellen Lage ausdrückt. Anfang Februar erhielt die chinesische Shandong Jiaotong University mehrere Exemplare einfachen Mund-Nasen-Schutz von der Hochschule Bremerhaven. Aufgrund der sich wandelnden Lage in China und Deutschland traf nunmehr ein Paket an der Hochschule Bremerhaven ein.

Die Hochschule Bremerhaven und die Shandong Jiaotong University verbindet eine langjährige Kooperation sowie eine enge Zusammenarbeit in der Lehre. „Anfang des Jahres haben wir uns angesichts der dramatischen Lage in China entschlossen, unsere Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende zu unterstützten und sandten neben Emails und Videobotschaften auch spendenfinanzierte 1.000 Exemplare vom Mund-Nasen-Schutz“, berichtet Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Konrektor für Internationalisierung der Hochschule Bremerhaven. Diese großzügige Geste wurde nunmehr von Rektor Chen Songyan gleich vierfach erwidert, begleitet mit den Worten: „In schwierigen Zeiten erkennt man wahre Freundschaft – unsere Solidarität, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe werden uns gemeinsam diese Krise überstehen lassen.“

„Als wir feststellten, dass die in dem Paket befindlichen Produkte sich für medizinisches und pflegerisches Personal durchaus eignen, haben wir uns für die Weitergabe an den Krisenstab der Stadt Bremerhaven entschieden“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhof, Rektor der Hochschule Bremerhaven. Aufgrund der örtlichen Verankerung des städtischen Krisenstabs in der Hochschule Bremerhaven sei ein guter Kontakt vorhanden. 3.000 Exemplare sind direkt an die zuständige Stelle im Bremerhavener Krisenstab gegeben worden. Dieser Mund-Nasen-Schutz kann beispielsweise für das Personal oder Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen im Bedarfsfall eingesetzt werden. „Wir danken der Hochschule Bremerhaven für die Unterstützung, die einen Beitrag zur weiteren Deckung des Vorrats an Schutzmaterial leistet“, so der Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven, Melf Grantz.

„Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bremerhaven sind verpflichtet, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Trotz einer Mund-Nasen-Bedeckung ist es wichtig, dass weiterhin Abstand von anderen Personen, eine gute Handhygiene und der hygienische Umgang mit den Masken sowie Nies- und Hustenregeln eingehalten wird“, betont Mechthild Wagner, Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen, Allgemein- und Tropenmedizin sowie Beraterin des städtischen Krisenstabs. An der Hochschule Bremerhaven gilt derzeit keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Dennoch kümmert sich der Corona-Krisenstab der Hochschule Bremerhaven darum, im Bedarfsfall für spezifische Berufs- und Studiensituationen Mund- und Nasen-Bedeckungen zentral bereit zu stellen. Derzeit wird an den Vorkehrungen einer vorsichtigen, schrittweisen Öffnung einzelner Laborveranstaltungen sowie an einem allgemeinen Hygienekonzept für die Hochschule Bremerhaven gearbeitet. „Dabei hat der Schutz der Gesundheit für uns oberste Priorität“, so der Rektor der Hochschule Bremerhaven. Dennoch sei es in der aktuellen Lage selbstverständlich, dass der von der Partnerhochschule gesendete mehrlagige medizinische Mund-Nasen-Schutz dem medizinischen und pflegerischen Personal zur Verfügung gestellt wird.

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