Notbetrieb an der Hochschule Bremerhaven wird fortgeführt

Aufnahme für einzelne Laborveranstaltungen möglich, die speziell ausgestattete Räume der Hochschule erfordern

Die Hochschulen im Land Bremen setzen ihren Notbetrieb vorerst fort. Darauf haben sich die Hochschulleitungen in Abstimmung mit dem Staatsrat der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tim Cordßen, verständigt. Entsprechend bleiben Präsenzlehrveranstaltungen sowie Forschungstätigkeiten an der Hochschule Bremerhaven weiterhin eingestellt. Auch der allgemeine Dienstbetrieb bleibt auf ein Minimum reduziert. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 3. Mai. Danach können in Absprache mit der Hochschulleitung schrittweise Praxisveranstaltungen, welche bestimmte Labor- oder Arbeitsräume erfordern, möglicherweise wieder aufgenommen werden.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, befinden sich die Bremer Hochschulen bereits seit dem 25. März im Notbetrieb. Vorlesungen werden von den Lehrenden online angeboten, die Studierenden treffen sich zum Austausch in virtuellen Lernräumen. Ab dem 4. Mai könnte eine schrittweise Rückkehr in die Labore unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen möglich werden. Entsprechende Konzepte werden derzeit von der Hochschulleitung gemeinsam mit den Dekanaten erarbeitet. "Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige Situation für uns alle eine besondere Herausforderung ist und auch die behutsame Wiederaufnahme des Hochschulbetriebs einen komplexen Vorgang darstellt", erklärt Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Rektor der Hochschule Bremerhaven. "Deshalb muss die Zeit genutzt werden, um die Kriterien und Regelungen zu formulieren und einzuführen."Die Planungen finden mit Blick auf die Entwicklungen des Infektionsgeschehens statt und können daher jederzeit neu bewertet und geändert werden.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen der Hochschule Bremerhaven zum Schutz vor dem Corona-Virus unter www.hs-bremerhaven.de/corona

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