Prof. Dr.-Ing. Wagner vom Berg ist unabhängiger Experte der Bremer Enquête -Kommission

Prof. Dr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg
Prof. Dr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg
Quelle: Prof. Dr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg

Parteiübergreifendes Gremium befasst sich mit Klimaschutzstrategie des Bundeslandes

Erstmals hat die Bürgerschaft des Bundeslands Bremen eine ressortübergreifende Enquête -Kommission eingerichtet. Neun unabhängige Sachverständige sollen zusammen mit neun Abgeordneten des Landesparlaments das Thema „Klimaschutzstrategie für das Land Bremen“ bearbeiten. Prof. Dr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg, Professor der Hochschule Bremerhaven, wurde in die Arbeitsgruppe berufen, um die Potentiale für das Land Bremen zur Bekämpfung des Klimawandels auszuloten und Handlungsanweisungen für die Bremer Politik zur Einhaltung international bestehender Klimaschutzziele mit vorzuschlagen.

Prof. Wagner vom Berg hat seine Professur in den Studiengängen Transportwesen/Logistik (TWL) und Logistics Engineering and Management (LEM) im März 2017 an der Hochschule Bremerhaven angetreten. Zuvor promovierte er an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und forschte dort acht Jahre lang zum Thema nachhaltige Mobilität in der Abteilung für Wirtschaftsinformatik, u.a. als Teilprojektleiter im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen. Weiterhin war er acht Jahre als stellvertretender Geschäftsführer und Projektleiter bei dem Softwareunternehmen Tesla GmbH aus Düsseldorf beschäftigt.

Als Mitglied der Enquete-Kommission befasst er sich nun in den kommenden 18 Monaten als unabhängiger Fachexperte nominiert durch die FDP-Fraktion intensiv mit dem Klimaschutzziel 2030 für das Land Bremen im Rahmen einer „Smarten“ Mobilität und Logistik. Neben Prof. Wagner vom Berg sind als unabhängige Expertinnen und Experten Hans Erhorn, Wiebke Zimmer, Felix Matthes, Jutta Günther, Cornelia Rösler, Patrick Graichen, Philine Gaffron und Bernhard Stoevesandt von den verschiedenen Fraktionen berufen worden.

Am Freitag, den 20. März, kommt die Enquête-Kommission zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Gemeinsam werden die Sachverständigen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Politik Maßnahmen in verschiedensten Bereichen behandeln - von der Stromerzeugung über Mobilität bis hin zum privaten Konsum. Die Sitzungen der Kommission sind grundsätzlich öffentlich. Binnen 18 Monaten soll ein Abschlussbericht vorliegen, der dann in der Bürgerschaft diskutiert wird.

Weitere Informationen unter https://www.bremische-buergerschaft.de/index.php?id=722

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