Erforschung der Folgen des digitalen Wandels für Individuum und Gesellschaft

Land Bremen schreibt Forschungsprogramm für staatliche Hochschulen aus

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung noch einmal einen deutlichen Schub gegeben und gesellschaftliche Veränderungen vorangetrieben. Ob IPads für alle Schüler*innen der Bremer Schulen, der Einsatz von Robotern in der Pflege, die Entstehung neuer Ungleichheiten in der digitalen Gesellschaft - wir benötigen noch ein besseres Verständnis für die Folgen der digitalen Transformation. Vor diesem Hintergrund hat das Land Bremen ein Sonderprogramm aus dem Bremen-Fonds aufgesetzt. Das Land will Forschung unterstützen, die sich mit den vielfältigen Auswirkungen des digitalen Wandels auf Individuen und Gesellschaft beschäftigt. So soll eine empirische Grundlage geschaffen werden, die Digitalisierung verantwortungsvoll zu gestalten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller staatlichen Hochschulen im Land Bremen können sich um eine Förderung bewerben. Die Ausschreibung ist nun offen, Bewerbungen für Explorationsprojekte und Anschubfinanzierungen sind bis Sonntag, den 11. Juli möglich, Anträge auf Unterstützung kleinerer Forschungsprojekte jederzeit. Die Projekte sollen spätestens zum 1. Januar 2022 starten. Weitere Informationen unter www.uni-bremen.de/forschung/foerderangebote-service/ausschreibungen/bremenfonds.

Die Ziele des Förderprogramms sind, die Bremer Forschung zu den Folgen der digitalen Transformation für Individuum und Gesellschaft zu stärken und sichtbar zu machen, die Forschungskooperation zwischen den Bremer Hochschulen zu fördern und die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, Forschungsgelder in den großen Förderprogrammen des Bundes (v.a. BMBF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einzuwerben. Diese Ausschreibung wird von den Konrektorinnen für Forschung der vier Bremischen Hochschulen gemeinsam koordiniert und die Verfahren in der Zentralen Forschungsförderung der Universität Bremen umgesetzt. Insgesamt stehen knapp 1 Mio € zur Verfügung, die in drei Förderlinien ausgeschrieben werden: Zweijährige Explorationsprojekte (bis zu 200 000 €), Anschübe für die Einwerbung von größeren Forschungsprojekten z.B. in den Programmen der Bundesministerien, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder Stiftungen (bis zu 50 000 €) sowie Mittel zur Unterstützung kleinerer Forschungsprojekte (bis zu 5000 €).

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