Rettung für die Fischbestände

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Klimaakademie beschäftigt sich mit nachhaltiger Nutzung der Meere

Übernutzung, Klimawandel und Meeresverschmutzung bedrohen zunehmend die Ozeane. Die steigenden Ansprüche der wachsenden Weltbevölkerung erfordern einen anderen Umgang mit Ressourcen - an Land wie im Meer. Wie könnten zukünftige Entwicklungen aussehen? Gibt es bereits Lösungsansätze? Diesen und weiteren Fragen geht Dr. Gerd Kraus, Direktor des Thünen-Instituts für Seefischerei in Bremerhaven, im Rahmen der „Klimaakademie“ der Hochschule Bremerhaven am Samstag, den 13. November, um 11 Uhr in Haus THP (ehemals "Jelden") auf den Grund. Auch eine digitale Teilnahme per Livestream ist möglich. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung ist ab sofort möglich unter www.hs-bremerhaven.de/klimaakademie. Bei der Teilnahme in Präsenz gilt die 2G-Regel.

Die Auswirkungen des Klimawandels haben sich in den letzten Jahrzehnten stark beschleunigt: Die Anzahl überfischter Bestände nimmt weiter zu, Fischarten verlassen ihre Lebensräume Richtung kälterer Gebiete und das Thema Müll im Meer bleibt weiterhin ein großes Problem. All das hat gravierende Konsequenzen für die Fischbestände und ihre Nutzbarkeit. Dr. Kraus präsentiert in seinem Vortrag „Übernutzung, Klimawandel und Verschmutzung der Meere gefährden die Fischbestände - kann die Transformation zu nachhaltiger Nutzung gelingen?“ einen Überblick über die globale Situation und Beispiele aus den Meeren vor unserer Haustür.

Die Klimaakademie ist eine Veranstaltung des Projekts „Hochschule Bremerhaven for Future- Die Klimakrise und ihre Folgen - verstehen und handeln“. Dabei kommen einmal im Monat Expertinnen und Experten zu verschiedenen Themen des Klimawandels und der erneuerbaren Energien zu Wort. Am Samstag, den 11. Dezember, um 11 Uhr spricht Klimahaus-Meteorologin Annika Brieber über „Wetter- immer extremer?“. Weitere Informationen zum Projekt „Hochschule Bremerhaven for Future“ unter www.hs-bremerhaven.de/hsbhv4future.

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