Studierendenprojekt „Asante Sanaa“ in vorletzter Runde bei Gründungswettbewerb

Asante Sanaa/Matema KG

Online-Voting entscheidet über Einzug ins Finale

Künstler:innen in Tansania haben es derzeit schwer. Wo die Coronapandemie Urlaubsreisen unmöglich macht, entfällt eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen: der Tourismus. Valentin Oberle, Student im Bachelorstudiengang Gründung, Innovation, Führung (GIF) der Hochschule Bremerhaven und Mitgründer eines sozialen Modelabels, möchte den Menschen helfen. Gemeinsam mit seinen Kommilitonen Sebastian Fock und Lukas Winkel hat er das Projekt „Asante Sanaa“ gegründet. Die drei Studenten haben sich zum Ziel gesetzt, die Gemälde in Deutschland zu vertreiben und so die Künstler:innen finanziell zu unterstützen. Auch gedruckt auf T-Shirts, Hoodies, Postkarten und Einkaufstaschen können die Kunstwerke käuflich erworben werden. Mit dieser Projektidee konnten sie auch die Jury des Ideen- und Gründungswettbewerbs GENERATION-D überzeugen und sich bis in die vorletzte Runde durchsetzen. Ein Online-Voting entscheidet nun über den Einzug in das Finale. Die Gewinnerteams erhalten ein Preisgeld und Coaching- und Mentoringangebote. Eine Abstimmung für die Projekte ist bis Sonntag, den 30. Mai 2021 auf LinkedIn per Like möglich.

16 Künstler:innen stellten ihre Gemälde für das Projekt zur Verfügung. Für die Finanzierung haben die Studenten eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen – mit Erfolg. Nur knapp 2.500€ trennten sie vom Erreichen ihres zweiten Fundingziels. „Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Menschen uns bei unserem Vorhaben unterstützen“, sagt Sebastian Fock. Nun geht es um die Fortführung des Projekts. „Wir wollen ostafrikanische Künstler:innen nicht nur in der Pandemie vor der Armut zu bewahren, sondern langfristig die wirtschaftliche und kulturelle Brücke zwischen Afrika und Europa stärken.“ Dafür wurden die Einnahmen zu einem Teil solidarisch unter den Künstler:innen verteilt, der Rest je nach Verkauf ausgezahlt. Etwa ein Viertel der Fundingsumme soll in den Ausbau der Zusammenarbeit investiert werden. Ein Sieg beim Wettbewerb GENERATION-D wird mit einem Preisgeld von bis zu 7.500€ belohnt, das ebenfalls direkt in das Projekt fließen würde.

GENERATION-D fördert studentische Projekte, die kreativ und innovativ aktuelle lokale und globale Probleme von Deutschland aus lösen. Neben dem Gründungszweck steht auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Idee bzw. des Startups im Vordergrund. Die Gewinnerprojekte zeichnen sich durch Umsetzbarkeit, nachhaltige Wirksamkeit und Innovation aus und generieren einen sozialen Mehrwert. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.generation-d.org.

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