„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen!“

Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis (im Vordergrund) hat zum Akademischen Jahresempfang eingeladen. Auf dem Podium zu Wort kamen Ann-Kristin Hitzemann und Finn Hampel im Gespräch mit Sonja Döring (v.l.)
Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis (im Vordergrund) hat zum Akademischen Jahresempfang eingeladen. Auf dem Podium zu Wort kamen Ann-Kristin Hitzemann und Finn Hampel im Gespräch mit Sonja Döring (v.l.)
Quelle: Kai Martin Ulrich

Akademischer Jahresempfang widmete sich dem Thema „Kreativer Aufbruch in Bremerhaven“

Ob „Fortgang“ oder „Auftakt“, „Abmarsch“ oder „Neubeginn“: Der Begriff „Aufbruch“ steht immer für eine Veränderung, die noch am Anfang ist. Auch die Seestadt Bremerhaven und die Hochschule sind in Aufbruchsstimmung. Was das konkret bedeutet, erfuhren rund 30 Gäste beim diesjährigen Akademischen Jahresempfang. Dieser wurde unter Beachtung der 2G-Regelung in Präsenz gefeiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sonja Döring, Teamcoachin im Studiengang Gründung, Innovation, Führung.

Die Hochschule hat sich bereits auf den Weg gemacht: Die neuen Studiengänge Physician Assistant, Soziale Arbeit und BWL praxisintegriert dual starten im Wintersemester 2022/23, eine Neustrukturierung der ingenieurswissenschaftlichen Studiengänge ist ebenfalls in Planung. Außerdem soll sich im kommenden Frühjahr die neue, „aufgefrischte Marke“ der Hochschule präsentieren. Das kündigte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis in seinem Grußwort an. Doch auch die Veränderungen in der Seestadt sind für ihn eine „Quelle der Begeisterung“. „Wir denken die Stadt neu und machen sie für junge Menschen attraktiv. Es geht um unsere Studierenden, unsere Absolventinnen und Absolventen und die Freude mitzuerleben, wie sie ihr Potenzial ausschöpfen und die Welt um sich herum verbessern.“

Für den Ehrensenator und Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V., Prof. Dr. Ulrich Sander, ist „Bremerhaven die Stadt des Aufbruchs schlechthin. Und trotz vieler Rückschläge hat sie diese Rolle immer gut gespielt.“ Seit neuestem könne man auch den Aufbruch in der wissenschaftlichen Geschichte beobachten – zum Beispiel bei der Mosaic-Expedition. „Bremerhaven hat sich zu einer Stadt der Wissenschaft entwickelt und wird dabei auch durch die Hochschule geprägt.“

Was ein „kreativer Aufbruch“ für die Stadt Bremerhaven bedeutet, präsentierten Ann-Kristin Hitzemann, Absolventin des Studiengangs Digitale Medienproduktion, und Finn Hampel, Student im Studiengang Gründung, Innovation, Führung. „Gleichgesinnte entwickeln eine Idee, bei der alles möglich ist. Es gibt kein Aber. Stattdessen spinnt man gemeinsam herum und überlegt, was es braucht, um diese Idee auch umzusetzen“, so Hitzemann. Entstanden sind daraus bereits einige kreative Projekte. Ganz aktuell: „EDM meets classic“, ein Konzertvideo, das nicht nur Electronic Dance Music und Klassik verbindet, sondern auch noch „in luftiger Höhe“, auf dem Dach des Atlantic Hotel Sail City, gedreht wurde – von Studierenden und Absolvent:innen der Hochschule. Wie bei anderen Projekten der kreativen Szene Bremerhavens haben die Beteiligten für die Umsetzung auf ihre persönlichen Netzwerke zurückgegriffen. „Ein zentraler Gedanke von ‚kab - Kreativer Aufbruch Bremerhaven‘ ist die Vernetzung von Personen und Funktionen. Wir suchen daher noch nach Gesprächspartner:innen, die Interesse an neuen Projekten haben und etwas zu der Entwicklung Bremerhavens beitragen wollen“, sagte Finn Hampel.

Die Gäste der Veranstaltung konnten im Anschluss an den Vortrag miteinander und mit den Referent:innen ins Gespräch kommen. Interessierte sind weiterhin herzlich dazu eingeladen, sich im „Meldeamt“ von „.kab – Kreativer Aufbruch Bremerhavens“ zu registrieren.

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