Open Lab im „Maschinenraum“

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Bremerhavener KI-Labor lädt freitags und samstags zu Besichtigung ein

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sind dank Sprachassistenten und Gesichtserkennung auf dem Handy längst Teil des alltäglichen Lebens.  Auch für Unternehmen sind diese Forschungsbereiche hochrelevant und könnten nicht nur für Entlastung der Mitarbeitenden bei schweren Arbeiten sorgen, sondern beispielsweise auch einen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten. Interessierte, die mehr über diese zukunftsweisende Technologie erfahren möchten, können freitags und samstags von 10 Uhr bis 15 Uhr im KI-Lab Bremerhaven („Maschinenraum“, Obere Bürger 125, Bremerhaven) vorbeischauen. Zukünftig soll das Reallabor auch für die Präsentation weiterer Forschungsprojekte genutzt werden.

Der „Maschinenraum“ in der Bremerhavener Innenstadt ist seit rund einem Jahr ein wichtiger Anlaufpunkt für die interessierte Öffentlichkeit. Als Lernort für die Begegnung von Roboter und Mensch wurde der ehemalige Leerstand im Columbus Shopping Center durch die Erlebnis Bremerhaven GmbH angemietet und ansprechend gestaltet. Im Rahmen ihrer Masterarbeit haben die Studenten Sahin Gültekin und Yuvakvechheka Som von der Hochschule Bremerhaven den humanoiden Roboter „Pepper“ dort auf seinen Einsatz im Tourismusbereich vorbereitet. Dafür wurden die zentralen Funktionen wie Dialogfunktionen oder emotionale Intelligenz gemeinsam mit interessierten Besucherinnen und Besuchern getestet. „Die positive Resonanz auf den „Maschinenraum“ hat dazu geführt, dass der als offenes Reallabor konzipierte Verkaufsraum für die Präsentation weiterer innovativer Forschungsprojekte mit stadtgesellschaftlicher Bedeutung genutzt wird. Auch die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird dort neu gedacht und gefördert“, so Sahin Gültekin, der seit seinem Studienabschluss als Technologiemanager des KI-Labors in Bremerhaven das Projekt weiter begleitet.

Die Untersuchung neuer Technologien mit der Möglichkeit, diese in einer realen Umgebung zu erproben, hat einen großen Mehrwert für Wissenschaft und Forschung. „Die öffentliche Darstellung neuer Technologien erhöht die Akzeptanz des Reallabors bei den Bürgerinnen und Bürgern und wertet die Stadt hinsichtlich der Wissenschaft auf. Durch die zentrale Lage und die gute Wegbeschreibung war es jedem möglich, den „Maschinenraum“ zu besuchen und seine Neugier zu neuen Technologien zu stillen“, so Gültekin. Zukünftig sollen in den Räumlichkeiten weitere Projekte präsentiert werden.

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