Prof. Dr.-Ing Bettina Camin erhält 2. Preis des "Best Contribution Awards" der DGM

Prof. Dr.-Ing. Bettina Camin
Prof. Dr.-Ing. Bettina Camin
Quelle: privat

Auszeichnung für Vortrag über den Zusammenhang von Dehnungen und Porosität unter Kriechbelastung bei Werkstoffen

Prof. Dr.-Ing Bettina Camin wurde bei der diesjährigen Materialographie-Tagung der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) für ihren Vortrag „Kombination digitaler Bildkorrelation (DIC) und in situ 3D-μ-CT zur Analyse des Zusammenhangs von Dehnungen und Porosität unter Kriechbelastung“ mit dem 2. Preis des "Best Contribution Awards" ausgezeichnet. Entschieden wurde dies durch ein Onlinevoting aller Tagungsteilnehmenden. Zur Wahl standen 50 Vorträge. Gestiftet wurde der Preis von der Struers GmbH.

Als Kriechen bezeichnet man die zeit- und temperaturabhängige Verformung von Werkstoffen unter Last. Dabei bilden sich Poren im Inneren des Werkstoffs. Diese lässt sich mithilfe von Röntgenstrahlen sichtbar machen und per Computertomografie dreidimensional rekonstruieren. Kombiniert wurde diese Methode mit der sogenannten digitalen Bildkorrelation. „Dafür wird ein typisches Punktmuster benötigt. Es wird zunächst ein Bild vom unbeschädigten Werkstoff gemacht. Während der Materialprüfung wird dann analysiert, wie sich dieses Muster verändert. Mit zunehmender Beschädigung verschieben sich die Punkte. Es lässt sich sagen, dass der Porosität immer eine Dehnung vorgeschaltet ist“, so Prof. Dr.-Ing. Camin. Durchgeführt wurde die Analyse im Rahmen der Masterarbeit von Nabor zu Bentheim. Diese wurde betreut durch Prof. Dr.-Ing. Bettina Camin und Prof. Dr. Jörg Hornig-Klamroth, Professor für Technische Mechanik und Maschinenelement an der Berliner Hochschule für Technik.

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