Umgang mit psychisch auffälligen Studierenden

Zeitraum

23. September 2019, 10:00 bis 17:00 Uhr

Veranstalter

Servicestelle Lernen & Lehren

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Warnsignale erkennen – Handlungssicherheit im Umgang gewinnen

Hoher Leistungsdruck und die eigenen Ansprüche sorgen bei 18- bis 25-Jährigen vermehrt für psychische Störungen. Das geht aus dem Barmer-Ärztereport 2018 hervor. In der Altersgruppe erhält fast jeder Vierte die Diagnose und hat beispielsweise mit Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken zu kämpfen. 

Psychische Beeinträchtigungen verursachen beträchtliches Leid und können die Studierfähigkeit der Betroffenen massiv beeinträchtigen – mit allen sich hieraus ergebenden Konsequenzen. Die Besonderheiten sind nicht immer leicht erkennbar, treten aber durch Verhaltensweisen hervor, die für die jeweilige Erkrankung charakteristisch sind. Für Außenstehende sind diese oft nicht nachvollziehbar. Viele Menschen wissen nicht, wie sie mit psychisch Erkrankten umgehen sollen und empfinden Berührungsängste. Die Erkrankten ihrerseits schätzen ihre Situation oftmals falsch ein.

Dieses Seminar möchte Sie als Dozentinnen und Dozenten für die Probleme psychisch kranker Studierender sensibilisieren und Informationen zur Verfügung stellen, mit denen die Studiensituation der Betroffenen verbessert werden kann. Nach einer Einführung in die Besonderheiten psychischer Erkrankungen werden Möglichkeiten erarbeitet, Studierende gut zu begleiten, handlungsfähig in Krisen zu bleiben und selbstreflexiv Grenzen zu erkennen bzw. zu benennen – um weitere Hilfsangebote anzubieten.

Inhalte:

  • Einführung in das Themenfeld psychische Erkrankung und Auffälligkeiten
  • Unterstützende Gespräche führen
  • Umgang bei Krisen und Grenzen

Methoden:

  • Input durch die Seminarleiterin
  • Kleingruppenarbeit
  • Übungen aus dem kommunikativen Bereich
  • Arbeitspapiere
  • praxisbezogene Fallbeispiele

Teilnehmerzahl: 4 bis 12 Personen

Termin: Montag, 23. September 2019 | 10:00 bis 17:00 Uhr

Durchführung: Claudia Nickel ist Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin, Coach und Systemische Organisationsaufstellerin. Sie ist seit über 10 Jahren in eigener Praxis tätig und darüber hinaus langjährig u. a. in der Seminararbeit im Bereich der Kommunikation (Themenfelder: Umgang mit psychisch auffälligen Mitarbeiter*innen, Konfliktlösungen). Längere Zeit war Frau Nickel in der Psychiatrie und Sucht als Krankenschwester beschäftigt. Die Situation von Lehrenden und Studierenden kennt sie sehr gut, da sie selbst an der Hochschule Bremen lehrt.

Anmeldung: Wir freuen uns über Ihre verbindliche Anmeldung per E-Mail.

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