Abschlussarbeiten

304 Treffer:

Analyse der Großraum- und Schwertransporte in ausgewählten Marktsegmenten in Bezug auf die Probleme der Genehmigungs- und Transportdurchführung

Author:

Hohmann, Ansgar Pascal,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

08.10.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Transportwesen/Logistik

Zusammenfassung:

Die Problematiken in der Schwerlastbranche , allen voran die Genehmigungsverfahren und die marode Infrastruktur, haben einen omnipräsenten Fokus erhalten und die Unternehmen selbst ins Abseits gerückt. Die Bachelorarbeit mit dem Thema "Analyse der Großraum- und Schwertransporte in ausgewählten Marktsegmenten in Bezug auf die Probleme der Genehmigungs- und Transportdurchführung", setzt die Unternehmen zurück in den Fokus und befasst sich eingehend mit der Marktanalyse und -segmentierung der Großraum- und Schwertransportbranche . Dafür werden die Dienstleistungs- und Transportangebote der Unternehmen untersucht, aber auch klassische Kenngrößen wie Umsatz, Mitarbeiter oder Fuhrparkgröße. Der Blick auf die aktuellen Problematiken ist dabei allerdings immer mit im Fokus. Neben den zwei bekannten Problematiken, der Infrastruktur und dem Genehmigungsprozess, wird auf drei weitere Problematiken der Fokus gelegt: Der Kunde selbst, die Polizei und andere kooperierende Unternehmen. Durch die Betrachtungsweise, in welcher die Unternehmen selbst im Mittelpunkt stehen, gegenüber der sonst häufig anzutreffenden losgelösten Betrachtung der Problematiken, wird ein qualifizierter Lösungsansatz erarbeitet. Die Erhebung der Daten findet mittels einer Umfrage statt, die an Unternehmen der Branche gerichtet wurde, diese Umfrage wird die Grundlage der Auswertung sein. Zusätzlich werden die Straßeninfrastruktur und der Straßenverkehr näher betrachtet, um inhaltlich ebenfalls mit in die Marktanalyse und -segmentierung zu fließen. Bei der Straßeninfrastruktur werden insbesondere die Brücken in Deutschland untersucht und die Auswirkungen des maroden Zustandes der Brücken auf die Branche dargestellt. Die Untersuchungen des Straßenverkehrs prognostizieren zudem ein immenses Wachstum , sowohl für den Straßenverkehr allgemein , als auch für die Schwerlastbranche selbst. Somit werden vorherrschende Problematiken noch einmal zusätzlich verstärkt und der Branche keine Ruhepause gelassen. Der Handlungsbedarf ist vorhanden und Unternehmen wünschen sich vom Staat eine Besserung in vielen Aspekten . Um Aspekte einzufangen, die nicht zu den bisher bekannten Problematiken gehören, wurden Unternehmen nach genau diesen gefragt und diese Ergebnisse ebenfalls ausgewertet.

IT-Studierende erfolgreich rekrutieren - Handlungsempfehlungen für die Optimierung der Candidate Experience

Author:

Rominger, Sarah,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

05.06.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre

Zusammenfassung:

In vielen Wirtschaftsbereichen wird über Fachkräfteengpässe geklagt. Die Unternehmen stehen im starken Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte. Hochqualifizierte IT-Fachkräfte stellen dabei eine besonders gefragte Zielgruppe dar. Die Frage nach einer optimalen Ansprache dieser Zielgruppe ist somit von speziellem Interesse für die Unternehmen. Um sich von der Konkurrenz abzusetzen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, gilt es (potentiellen) Bewerbern von Beginn an ein positives Bild vom Unternehmen zu vermitteln. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Rekrutierung von IT-Studierenden als künftige IT-Fachkräfte und fokussiert sich dabei auf eine bewerberorientierte Betrachtung der Prozesse. Als Grundlage dient dafür der Ansatz der Candidate Experience, welche den Eindruck des Bewerbers im gesamten Recruiting-Prozess beschreibt. lm Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie das Recruiting gestaltet werden sollte, um die angehende IT-Studierende erfolgreich zu rekrutieren. Damit verbunden sind Überlegungen zur Anziehung der Studierenden, deren Anforderungen an den Bewerbungsprozess und die Erwartungen an den Auswahlprozess. Auf der Grundlage einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema Candidate Experience unter Berücksichtigung von bisherigen Studienergebnissen und einer genauen Betrachtung der Zielgruppe, wurde eine empirische Studie durchgeführt. Diese fand in Form einer Online-Umfrage unter Studierenden und Absolventen/innen im Bereich IT statt, in welcher diese nach ihren Vorstellungen und Erfahrungen rund um das Thema Stellensuche befragt wurden. Anhand dieser Antworten wurde die Einstellung der Studierenden zu Kontaktpunkten wie z.B. Social Media, mobile Bewerbungen oder auch der Ergebniskommunikation herausgestellt. Die Ergebnisse wurden am Ende der Arbeit in Form von Handlungsempfehlungen auf die Unternehmensperspektive übertragen. Diese beinhalten Empfehlungen zu relevanten Kontaktpunkten und Hinweise zu deren Gestaltung. Insgesamt zeigen die Ergebnisse dieser Arbeit, dass die Unternehmen nicht jeden neuen Recruiting- Trend mitmachen müssen, sondern vielmehr auf die Erwartungen ihrer Bewerber eingehen sollten.

Optimierung und Harmonisierung von Spezifikationen anhand des Beispiels der Rohwarenspezifikationen für Fleischrohwaren eines TiefkühIkostherstellers

Author:

Stukenborg, Lena,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

17.05.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie/-wirtschaft

Zusammenfassung:

Lebensmittelunternehmen müssen immer mehr Aufwand betreiben, um Lebensmittel herzustellen, die den Bestimmungen der Lebensmittelgesetzgebung und den Anforderungen von Kunden und Verbrauchern entsprechen. Hierzu müssen die Lebensmittel immer standardisierter und kontrollierbarer werden. Es werden immer mehr Parameter in sogenannten Spezifikationen festgelegt, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen und den Anforderungen und Ansprüchen zu genügen. Die Erstellung der Spezifikationen wird zunehmend zeitintensiver. Ziel der Arbeit ist es, die Erstellung der Rohwarenspezifikation eines Tiefkühlkostherstellers zu optimieren und zu harmonisieren. Die Rohwarenspezifikationserstellung soll deutlich vereinfacht werden und weniger Aufwand in Anspruch nehmen. Dazu wurden zunächst die Rohwarenspezifikationen untersucht und der Prozess der Erstellung mit allen vorhandenen Teilschritten auf Verbesserungspotenzial analysiert. lm Anschluss wurden verschiedene Interviews mit Mitarbeitern durchgeführt, um weitere Verbesserungsvorschläge und Anforderungen an die Rohwarenspezifikation mitsamt ihrer Erstellung zu erhalten. Dabei wurde Optimierungsbedarf beim produktspezifischen Fragebogen, beim Eigenschaftsbaum im Datenmanagementsystem SAP und der Rohwarenspezifikation festgestellt. Beim produktspezifischen Fragebogen handelt es sich um ein Dokument, in das der Lieferant der Rohware Daten zu der entsprechenden Ware eingibt. Beim Eigenschaftsbaum in SAP handelt es sich um eine Maske bzw. Oberfläche, in die die Daten aus dem produktspezifischen Fragebogen übertragen werden und aus dem die Rohwarenspezifikation erstellt wird. lm Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden der produktspezifische Fragebogen und der Eigenschaftsbaum in SAP umstrukturiert und bezüglich des Aufbaus aneinander angegliedert, um die Informationsübertragung während der Erstellung einfacher und weniger fehleranfällig zu gestalten. Weiter wurde die Rohwarenspezifikation deutlich verkürzt und die Anordnung der Information in der Rohwarenspezifikation verändert, sodass eine übersichtlichere und auf die wesentlichen und qualitätsgebenden Parameter beschränkte Rohwarenspezifikation entstanden ist. Auf dieser Grundlage kann bei Umsetzung der Optimierung weiterer Änderungsbedarf aufgenommen und realisiert werden, Anschließend kann die Bearbeitung dazu verwendet werden, weitere Spezifikationen innerhalb des Unternehmens und die Erstellung dieser Spezifikationen zu optimieren.

Nachhaltigkeit im kommunikationspolitischen Marketing produzierender mittelständischer Unternehmen im B2C Sektor

Author:

Dirksen, Judith,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

08.05.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre

Zusammenfassung:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem kommunikationspolitischen Marketing von mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Vor allem wird aufgrund der hohen Relevanz des Themas Nachhaltigkeit und der des deutschen Mittelstandes, eine profitable Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und dem kommunikationspolitischen Marketing mittelständischer Unternehmen untersucht. Dabei ist die zentrale Forschungsfrage, welche kommunikationspolitischen Instrumente für mittelständische Unternehmen geeignet sind, um Nachhaltigkeitsthemen an Endverbraucher zu kommunizieren. Grundlegend dafür ist das entsprechende Konsumverhalten der Endverbraucher. Diese Arbeit stellt heraus, dass ein nachhaltigkeitsorientiertes Verhalten der deutschen Konsumenten vorhanden ist. Die Anzahl der Veöraucher, die Wert auf umwelt und sozialverträglichen Konsum legen, steigt. Die Maßnahmen der kommunikationspolitischen Instrumente werden in einer Entscheidungsmatrix gegenübergestellt und die geeignetsten näher betrachtet. Die Kriterien, nach denen die Maßnahmen bewertet wurden, sind auf Grundlage der Relevanz in der aktuellen Forschungsliteratur ausgewählt worden. E-Mail-Marketing, Veranstaltungen am Unternehmensort und der unternehmenseigene Internetauftritt sind demnach die geeignetsten Maßnahmen für die Kommunikation von Nachhaltigkeitsengagement. Bei der Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen im Mittelstand spielt Glaubwürdigkeit eine übergeordnete Rolle. Sie ist zu erreichen, indem alle kommunizierten Themen tatsächlich umgesetzt werden und die Kommunikation dabei auf Transparenz und Offenheit basiert. Dadurch wird auch das Risiko des Greenwashing vermindert. Damit Nachhaltigkeit glaubwürdig kommuniziert werden kann, ist es von Vorteil, die gesamte Unternehmensorganisation einem strategischen Wandel zum nachhaltigen Wirtschaften zu unterziehen. Dadurch entstehen Chancen wie Ressourceneffizienz und Innovationspotenziale.

Substitution fossiler Rohstoffe durch Hydrothermale Carbonisierung von Holz - Erstellung einer Labor – Versuchsanlage

Author:

Eberhardt, Björn Fabian,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

26.04.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien

Kontakt:

Dr. Wilfried Schütz , wschuetz@hs-bremerhaven.de

Zusammenfassung:

Das Ziel dieser Arbeit war es, eine Labor - Versuchsanlage für das Verfahren der hydrothermalen Carbonisierung von Holz und sonstiger Biomasse aufzubauen. Hierfür mussten, neben dem zur Verfügung gestellten Druckreaktor inklusive Sensoren, geeignete Komponenten zur Temperatursteuerung und Datenerfassung recherchiert und angeschafft werden. Nach Erhalt aller Komponenten konnte die Versuchsanlage aufgebaut, verkabelt und getestet werden. Anschließend wurde ein Programmskript mit der Software "Matlab" geschrieben, welches die Daten mit Hilfe eines A/D - Wandlers erfasste und in eine Excel - Datei exportierte. Um die Genauigkeit der Datenerfassung zu überprüfen wurde als erster Versuch eine Dampfdruckkurve von reinem Wasser erstellt und mit Literaturwerten verglichen. Danach wurden mehrere Holzproben dem Verfahren der hydrothermalen Carbonisierung unterzogen, welche anschließend auf ihren Massenverlust und ihre Veränderung der Farbe und Struktur, an Oberfläche und Querschnitt, untersucht wurden.

lnstandhaltungskonzept und lmplementierung am CNC-Cutter

Author:

Stoll, Dascha,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

25.04.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Produktionstechnologie

Zusammenfassung:

Instandhaltung von Maschinen und Anlagen ist ein allgegenwärtiges Thema in jedem Herstellungsbetrieb. Durch vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen können ungeplante Störungen und Stillstände reduziert werden. Ein höherer Produktionsplanungsgrad und eine höhere Termintreue werden dadurch ermöglicht. Diese und weitere Vorteile bewegten die Firma Fassmer dazu, ihre aktuelle Instandhaltung im Bereich der Großanlagen zu überdenken. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Optimierung der Instandhaltung durch ein individuelles Konzept. Für eine objektive Ist-Analyse kommt der Quick-Maintenance-Check von Andreas Weißenbach zum Einsatz, welcher die Mängel und Potentiale in der Ausgangssituation aufdeckt. Darauf aufbauend erfolgt eine Konzepterstellung, die auf dem TPM-Konzept basiert, doch speziell an die Gegebenheiten des Unternehmens angepasst ist. Die Struktur des neu entwickelten Konzepts erinnert an das TPM-Haus. Das Fundament bilden die Aufbauorganisation und die Ziele der Instandhaltung. Die darauf stehenden Säulen symbolisieren sieben Themenbereiche, die Einfluss auf die Instandhaltung haben. Dabei stellt das Dach das Primärziel dar: die Verbesserung der Instandhaltung. Anknüpfend an das Konzept werden einige Maßnahmen vorgestellt und am CNC-Cutter umgesetzt. Am Ende wird die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen ausgewertet und das entwickelte Konzept wird kritisch begutachtet und diskutiert.

Lean Production & Smart Factory – Zukunftsproduktionsmodell

Author:

Pries, Anton,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

24.04.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über die Produktionssysteme Lean Production und Smart Factory. Das Thema Industrie 4.0 ist ein aktuelles Thema und es stellt sich die Frage, ob bestehende Produktionskonzepte überarbeitet und/oder neu entwickelt werden müssen. Die Bachelorarbeit konzentriert sich auf die Frage, ob die Einführung von Lean Production vor der Realisierung der Smart Factory sinnvoll und hilfreich ist. Dazu werden die Methoden der Lean Production und die Enabler der Smart Factory beschrieben und erklärt. So erhält der Leser eine theoretische Grundlage, um die folgende Verknüpfung beider Systeme zu verstehen. ln der Verknüpfung wird die Kompatibilität geprüft und die Vor- und Nachteile erläutert. lm Rahmen dieser Arbeit werden die Herausforderungen und Synergieeffekte von Lean Production und Smart Factory ausgearbeitet und die Forschungsfrage beantwortet. zu der Forschungsfrage dieser Arbeit werden im Rahmen einer Literaturrecherche Fachliteraturen, Zeitschriften und Internetseiten untersucht. So entsteht die Möglichkeit Expertenwissen aus verschiedenen Fachgebieten in diese Arbeit einfließen zu lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Smart Factory einige Methoden der Lean Production durch neue Technologien verbessert und effizienter macht. Des Weiteren beweisen die in der Arbeit aufgeführten Studien, dass viele Experten das Lean Konzept als Vorstufe zur Smart Factory sehen. Eine vorherige und erfolgreiche Einführung der Lean Production Methoden wäre zur Umsetzung der Smart Factory demnach hilfreich und sinnvoll. Lean Production verfolgt einen organisatorisch geprägten Ansatz, der gezielt komplexe Strukturen vereinfacht. smart Factory verfolgt eher technische Problemlösungen, um mit einem höheren Automatisierungsgrad komplexe Vorgänge zu beherrschen. Die Enabler der smart Factory sind essenziell für die Umsetzung der intelligenten Fabrik, denn alle zusammen ergeben ein großes Ganzes. Eine schnelle und effiziente Verarbeitung von Daten steht im Mittelpunkt der intelligenten Fabrik. Die Bachelorarbeit ist für Studierende im Bereich Produktionswirtschaft interessant, da ein Grundverständnis für beide Produktionssysteme gegeben und eine Verknüpfung erstellt wird.

Projektierung einer Klärschlammtrocknungsanlage

Author:

Müller, Hannes,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

24.04.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien

Zusammenfassung:

Klärschlamm, ein Abfallprodukt aus der Abwasserreinigung, und seine sichere Entsorgung stellen derzeit ein immer größer werdendes Problem dar. Mit der Bachelorarbeit ,,Projektierung einer Klärschlammtrocknungsanlage" wird ein wichtiger und wirtschaftlicher Schritt zur Lösung des Problems darstellt. Geplant ist eine Trocknungsanlage für kommunale Klärschlämme mit anschließender Pelletierung. Ziel dieser Aufbereitung der Abfallstoffe aus den Kläranlagen ist eine Gewichtsreduktion des zu transportierenden Klärschlamms, indem Wasser durch thermische Methoden abgeschieden wird. Die Arbeit befasst sich mit einem solchen Projekt, welches für einen Entsorgungsfachbetrieb projektiert werden soll. Hierbei kommt der Auswahl der einzelnen Komponenten der Anlage eine besondere Rolle zu, da alle späteren Entscheidungen auf die ausgewählten Komponenten abgestimmt werden müssen. Es wird unter Berücksichtigung von technisch-wirtschaftlichen Aspekten die am besten geeignete Ausführungsweise für die Trocknungsanlage ermittelt. Hierzu wurden verschiedene Aspekte und Angebote betrachtet und auf dieser Grundlage eine Wirtschaftlichkeitsabschätzung für die gesamte Trocknungsanlage erstellt. Die Ergebnisse führten zur Investitionsentscheidung und zur weiteren Genehmigungsplanung der Anlage.

Simulationsbasierte Prozessüberwachung für die spanende Fertigung von Titan-Flugzeugspanten

Author:

Von Kentzinsky, Jann Niklas Paul Rudolf,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

02.04.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Produktionstechnologie

Zusammenfassung:

Die Luftfahrtbranche fordert leistungsstarke und innovative Leichtbaulösungen, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in Bezug auf Emissionen, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Flugzeugen zu bewältigen. Die größte Optimierungsmöglichkeit bietet der Leichtbau, wobei als Konsequenz zum einen der Kraftstoffverbrauch reduziert und/oder die Nutzlast erhöht werden kann. Ein prädestinierter Leichtbauwerkstoff ist Kohlenfaserverstärkter Kunststoff (CFK), dessen Einsatz die Kombination mit Titan bedingt, da die Verwendung von Aluminium und CFK zu Kontaktkorrosion führt. Die überwiegend in der Luft- und Raumfahrtindustrie verwendete Titanlegierung TiAloV4 zählt zu den schwerzerspanbaren Werkstoffen und birgt ein hohes Fehlerpotential innerhalb der spanenden Bearbeitung. Daher unterliegt die Titanzerspanung in der Luft- und Raumfahrtindustrie hohen Produktivitätsanforderungen, wobei der Einsatz einer simulationsbasierten Prozessüberwachung eine Vielzahl an Möglichkeiten offeriert, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die Hauptursachen für Fehlerkosten und Ausschussbauteile liegen in Aufspannfehlern, fehlerhaften NC-Programmen oder Werkzeugverschleiß als Folge leistungsgrenzennaher Prozessparameter. Grundlage der bei der Premium AEROTEC GmbH Varel eingesetzten Prozessüberwachung bildet die leistungsstarke Simulationssoftware NCChip, welche die entlang einer NC-geführten Bearbeitung auftretenden Zerspankräfte respektive Drehmomente berechnet und die notwendigen Referenzwerte bereitstellt. Innerhalb der Prozessüberwachung wird der simulierte mit dem real an der Maschinenspindel gemessenen Drehmomentverlauf verglichen. So können aus den Prozessdaten Verschleißzustände abgeleitet, Werkzeugbrüche erkannt oder verhindert und Fehler frühzeitig eliminiert werden. Neben der Reduzierung von Fehlerkosten bietet eine simulationsbasierte Prozessüberwachung die Möglichkeit zur Forschung basierend auf den erzeugten Prozessdaten. ln dieser Arbeit wird die Bereitstellung einer simulationsbasierten Prozessüberwachung in der Titanspandbearbeitung durchgeführt, wobei das Einstellen und lmplementieren eines Toleranzbereiches, welcher Fehler und durch sie auftretende Abweichungen erkennt und dennoch prozessbedingte Einflüsse zulässt, erforderlich ist. Die Validierung der Faktoren geschieht durch empirische Anpassung am Beispiel ausgewählter Prozessabschnitte zur spanenden Fertigung eines Titan-Flugzeug-Spants, welche der Bedingung unterliegen, die störungsanfälligsten Stellen der Bearbeitung abzubilden. Zur Durchführung der Validierung ist es ebenfalls notwendig, reale und als unkritisch eingestufte Drehmomentverläufe aus der Fertigung heranzuziehen. Die Erfolgreiche Validierung der Faktoren zur Kalibrierung der Referenzwerte für den Titan-Spant bildet die Grundlage zum Einsatz der Prozessüberwachung. Die simulationsbasierte Prozessüberwachung bietet neben dem eigentlichen Zweck des Vergleichs zwischen Soll und lst die Möglichkeit, Daten für Forschungszwecke zu liefern. Anhand der Datensätze und des stetigen Vergleichs zwischen Simulation und Realität lassen sich zukünftig Einflüsse wie Werkzeugverschleiß untersuchen.

Prozessstabilität des pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzens von TiAl6V4 in der Luftfahrtbranche unter Betrachtung der Key-Prozessparameter

Author:

Schnibbe, Julian,

Art der Arbeit:

Bachelorthesis

Veröffentlichung:

02.04.2019

Studiengang:

Bachelorstudiengang Produktionstechnologie

Zusammenfassung:

Um die enormen Vorteile additiver Fertigungsverfahren in der die Herstellung von Strukturbauteilen für die Luftfahrtindustrie auszuschöpfen ist ein stabiler Prozess unabdingbar. Die dauerhafte Stabilität des pulverbettbasierten Schmelzprozesses - und damit die Erfüllung der hohen Anforderungen dieser Branche - kann dabei nur durch Kenntnis aller Einflussgrößen gewährleistet werden. Einer der weltweit führenden Hersteller in der additiven Fertigung von Titanbauteilen ist der Standort Varel der Premium AEROTEC GmbH (PAG). Während die Erforschung sowie die Weiterentwicklung signifikanter Einflussfaktoren, wie z.B. des verwendeten Grundwerkstoffes (Pulver) oder der Fertigungsanlagen bereits bedeutend durch die Anlagen- bzw. Pulverhersteller sowie den Original Equipment Manufacturer (OEM) vorangetrieben wurden, existieren zum Einfluss der Key-Prozessparameter (KPP) und ihrer Stabilität vergleichsweise wenig systematische Studien. ln der vorliegenden Arbeit werden vom OEM geforderte und weitere einflussreiche Prozessparameter im pulverbettbasierten Laserstrahlschmelzen in ihrer Art und Wirkung beschrieben. Aufbauend darauf werden die im Verlauf dieser Arbeit zusammengestellten Messdaten mehrerer additiver Fertigungsanlagen der PAG für den Werkstoff TiAl6V4 dargestellt und deren Zeitverlauf analysiert. Um die beobachteten KPP-Abweichungen hinsichtlich ihres Einflusses auf die mechanischen Kennwerte des hergestellten Werkstoffes bewerten zu können wurde eine Methodik entwickelt, welche ebenfalls im Rahmen der Arbeit erläutert und auf die Messdaten angewandt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die Abweichungen der KPP in den beobachteten Dimensionen keine Auswirkungen auf die statischen mechanischen Werkstoffkennwerte haben. Darüber hinaus zeigt die Auswertung der Messergebnisse Verbesserungspotential im Hinblick auf die Erfassung der KPP auf. Die dauerhaft konstanten Messergebnisse von Laserleistung und Positioniergenauigkeit der Z-Achse, lassen im betrachteten Anwendungsfall eine Reduzierung der Prüfungsfrequenz zu. Dies wiederum erlaubt eine signifikante Steigerung der Anlagenproduktivität und damit eine erhebliche Kostenreduzierung.

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